These nerds are made for zockin'

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Gamestar rehabilitiert sich (nicht): Teil 1

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Die Gamestar und mit, das ist die intensive Liebesbeziehung zwischen einem muskulös-athletischen Jüngling (=ich) und einer drallen, alten Matrone (=Gamestar).  Wir hassen und lieben und zugleich. Vor Freunden beschimpfe ich sie, habe keine Hemmungen, Intimitäten vor anderen zu entblößen, um sie zu verletzen, aber einmal im Monat kommen wir zusammen und verbirngen eine halbe Stunde mit Erinnerungen und Muße. Der Hass kommt dann später, wenn ich Zeit zu reflektieren habe! Dann sage ich wie Iwan Gontscharow: Diese Beziehung macht mich kaputt, ich verlasse sie doch immer wieder „unrasiert, blaß und mager“! Wieso kann ich mich ihr nicht entziehen? Wieso kaufe ich die Gamestar doch jeden Monat? Wieso versuche ich nicht mal bei der dümmlichen Klapperscheuche GEE zu scoren?

Ich weiß es nun: Es ist die liebenswerte Mischung aus Naivität, Unprätenziösität, Zugänglichkeit und Authentizität, die ich an der Gamestar mag. Da wo sie scheiße ist, ist sie zumindest auf eine aufrichtige und transparente Art scheiße. Werde ich jemals meinen Frieden mit ihr finden? Ich weiß es nicht. Wenn ich solche Artikel lese, will ich es fast glauben:

http://www.gamestar.de/kolumnen/2310352/modern_warfare_2_killt_die_spielekultur.html

Ich könnte so vieles anfachten, doch stets nur in semantischer Haarspalterei. Eigentlich stimme ich der Grundaussage zu. Ich finde den Text sympatisch.Es ist stärker als ich.

(Okay: Ich nehme ALLES zurück. Der Text ist panne²³. Ich sollte nicht mehr an Tagen schreiben, an denen ich entspannt, glücklich und zufrieden bin. Da kommt nichts Vernünftiges ‘raus. Allerdings finde ich die Diskussion im Comment-Teil überraschend befriedigend, insbesondere wenn man bedenkt, dass ich da den Hintern versohlt bekomme.)

Geschrieben von balkantoni

November 8, 2009 um 1:11

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