Noch ein Round-Up!

1) Red Faction: Armageddon

Volition waren als Studio immer kurz davor, dicke Gangsta-Props von alten Genrehasen zu bekommen; diese Dudes haben als Parallax schließlich an den Descent-Spielen gearbeitet, die in den 90ern der heiße Scheiß zu sein versprachen: totale Dreidimensionalität! Nur Virtual Reality konnte aufregender werden. Im Ernst, erinnert euch: die Möglichkeit, um jede Achse zu rotieren garantierte in den 90ern 90er-Wertungen – bis man mit Forsaken die Schublade schloss. Oder kam noch etwas Vergleichbares, das ich verpasst habe? Volition haben außerdem mit den Freespace-Spielen einige der letzten wirklich tighten Laserkrieg-Simulationen geschaffen – oder fand jemand Darkstar: One gut? Dachte ich mir. Aber das Studio hat auch problematische Momente: Mir ist in Saints Row: The Third zu viel Jackassery im Spiel (haha) und ich finde Witzchen über sexuelle Nötigung und Zwangsprostitution scheußlich genug, um ein Spiel nicht zu kaufen. Ich empöre mich da sogar: Auf dem Balkan sieht man grün und blau geprügelte, zu Heroin-Ghoulen ruinierte (und zudem häufig minderjährige) moldawische Mädchen, die einem mit viel zu gedehnten Vokalen Dienste anbieten, die man nur als vollends verkommenes Arschloch in Anspruch nehmen würde. Ja, ja, ich mache gerade den Moralischen. Sue me.

Außerdem haben die meisten Red Faction-Spiele gestunken. Nein, präziser: Ich finde, dass alle bis auf Armageddon gestunken haben. Sie alle wurden monomanisch mit zerstörbarer Umgebung beworben; als sich nach dem ersten Teil aber herausstellte, dass die Umgebung gar nicht sooo zerstörbar war, so versprach man mit jeder Fortsetzung nun endlich das zu bieten, was zuvor versäumt oder viel zu zurückhaltend implementiert worden war. Guerilla war dann der erste Teil der es dank des neuen Jahzehnts und Havok-Engine erlaubte, dass man Sachen in Einzelteile zerdeppert, Gebäude und Schornsteine pulverisiert, stank aber, weil der Flow stank. Armageddon, aber, flowt. Oh ja.Es ist ein simpler, straighter Shooter, der ein Alleinstellungsmerkmal hat – die besagte Zerstörungslizenz des Spielers – dieses aber mit so einer enthemmten Steilness in den Vordergrund des Geschehens schiebt, so dass zu weit mehr Distinktion verhilft als jeder saublöde “grimmige” Protagonistentod der COD-Teile. Fuck that, Longa! Hier gibt es pro Level etwa 10 000 mikrokatastrophische Ereignisse: Man desintegriert Obdach und Hausrat. Marsianer sitzen nackend und ohne Schutz vor kosmischen Winden in der Wüste, weil ich mit der Gravitationskanone durch ihre Siedlung marschiert bin. YEAH!

2) Homefront

John Milius hat immer noch Angst vor dem Kommunismus – einfach unglaublich. Versteht mich nicht falsch: Ich digge Milius fett. Das ist ein Dude mit einem richtig coolen popkulturellen Impact: Von Dirty Harry-Einzeilern, über Conan bis hin zum UFC-Oktagon – dieser Milius hat richtig coole Sachen erschaffen, im Gegensatz zu euerem Steve Jobs, dessen “erleuchtetes Niederstarren der Zukunft” man nun in jedem Buchladen ertragen muss. Milius ist ein Cooler!

ABER: Homefront ist null cool. Zwar wird das Szenario eines sozialistisch geknechteten Amerikas (ich jizze beim bloßen Gedanken Hämmer und Sicheln, Genossen!) schön und mit dem gesamten Inventar exploitativer Darstellung der Tyrannei – Massengrab und Arbeitslager sind jedenfalls am Stizzle – inszeniert, doch bleibt das Spiel dem Gedanken des Guerilla-Kampfes nicht treu und wandert irgendwann ins COD’sche niederschießen millionenfach herbeigescripteter Nordkoreaner. BORING! Nettes Gunplay usw, aber vollkommene Unterforderung des echten, alten Genrehasen und krasse Abzüge für die Verschwendung eines Szenarios, das so viel steiler hätte sein können!

3) Hard Reset

Leute Lügen, wenn sie so was sagen wie “they don’t make them like this anymore”. They do! Und zwar in Polen, dem hehren Land, das nicht nur Marc hervorgebracht und Pirogge perfektioniert hat, sondern auch richtig gute Zockage in Richtung eines feindseligen, immer noch vom “Ostblock-Schrott” faselnden Westens katapultiert.

Und Longaz: Hard Reset ist richtig geil. Man spielt es und merkt wie einfach heutige Shooter eigentlich sind (etwa die obigen Zwei). Schuld daran ist diese abscheuliche automatische Heilung des Spielers, die es in Hard Reset nicht gibt. Es gibt Med-Packs. Longa! So wie es sein muss! Dafür entfällt im Gegenzug das lästige Nachladen der vorbildlich ungewöhnlichen Monsterwummen. Ein XP-System, das neue Waffen und Feuermodi freischalten lässt macht das ganze zu einem noch feuchtfröhlicheren Spaß als er es ohnehin ist. Yeah!

Man ist selbst auf den mittleren Schwierigkeitsgraden schnell tot, wenn man sich nicht rührt. Und zwar: ständig rührt. Man rennt, schießt, weicht aus und lässt explodieren. Nach jedem Kampf muss ich eine kalte Dose Coke zur Beruhigung des ins Kolibrihafte aufgepeitschten Pulses herunterzischen. YEAH! Seit ich Hard Reset spiele werde ich im Gym von noch mehr Frauen mit Begierde angestarrt – jetzt sind nämlich auch die Grannies aus der Rückenschule dabei. So old school ist dieser Shizzle!

Spreche ich also eine Kaufempfehlung aus? Alter! ICH SPRECHE ALLEN EHERNEN SOLDATEN DES REALZOCKALISMUSSES EINEN KAUFBEFEHL AUS! Und zwar einen von der neurobiologischen Zwangsorte, gegen die nicht einmal die Piratenpartei helfen kann! Wer sich den einmaligen Orden des Lepus Antiquus Generibums verdienen will, der muss dieses genrethronbesteigende Meisterwerk dickwummiger Krawummaction kaufen!

Und zwar: Mit Karacho! (Das bedeutet, dass man beim anklicken des steam’schen “kaufen”-Buttons laut johlen muss. Musikalische Hilfe dafür:)

4) Limbo

Ja, ja – ich komme viel zu spät mit meinen fiddy cent. Will es aber trotzdem sagen: Limbo hätte großartig sein können, wenn da nicht mitten im Spiel diese bescheuerte Zäsur stattfände, ab der offenbar irgend ein Rätselmongo das Design übernimmt und das  Abenteuer des Anfangs vollkommen getilgt wird: Statt des Waldes und seiner unheimlichen Bewohner rennt man durch Fabriken und Lagerhallen, zieht an Ketten und schiebt Kisten. Ich kann den Letdown gar nicht beschreiben. Zulezt fühlte ich mich so, als ich anerkennen musste, dass ich es als Berufsschullehrer nie zu einem Maserati* und einer mit Pistolen, Granaten und Maschinengewehren bewaffneten Bodyguard-Blondine im Stars and Stripes-Bikini schaffen würde. Hier kommt der paradoxe Twist, y’all: Nach meiner Erkenntnis wurde mein Leben monoconhrom. Limbo hätte aber nach der Zäsur genau so gut bunt werden können.

* Selbst ein Biturbo würde mir reichen. Just sayin’!

Posted on Dezember 30, 2011, in Rezension and tagged , , , . Bookmark the permalink. 32 Kommentare.

  1. hui, dachte du ziehst über volition her. schwein gehabt.
    wusste gar nicht dass die saints row machen. die sollen mal lieber freespace 3 machen, die schweine die (btw: es gibt darkstar unglaublich günstig. lohnt echt nicht? wirklich nicht? absolut gar nicht? man hat ja heute nix anderes mehr *snief*).

    homefront ist inswoweit arm, als dass dieses der böse gelbe mann ist reicher als wir und wird uns eines tages überrennen-gehampel ziemlich arm ist. der verzweifelte versuch red wave (was trotz tighter aktion unglaublich arm war) als spiel zu machen.

    hard reset wird gekauft (wenns günstiger wird…l)

    limbo ist mir irgendwie vergrätzt worden als jeder, “indiespiele? ganz klar limbo!!!” gefaselt hatte. ich stehe da doch lieber aufrecht im strom!

  2. Dabei ist Limbo echt ein Spiel, das den Begriff “Indie” ganz schön dehnt: Ein ehemaliger Hitman-Entwickler steht dahinter,

  3. Über Limbo wurde zuviel geredet. Der große Indie Hit… uhhhh… Aber wenn man hip sein wollte, musste man das damals ja unbedingt haben. “Guck mal, diese Grafik! Das is ja voll Kunst ey!”

    Via Steamsales hab ich’s dann um nen angemessenen Preis erstanden und wie erwartet vollbringt das Teil keine Wunder. Aber mir gefällt das Fabrik-Szenario ganz gut und die vier Spielstunden hätt ich auch wesentlich schlechter verwerten können…

  4. Dabei sehen die Blut-Sprites weniger nach Kunst als vielmehr nach Emily Strange aus. Mies!

  5. Limbo, pah. Wer heiße Sidescoller-Action will, der soll sich Heart of Darkness anschauen. Da waren die Sprites noch Sprites und die Animationsstufen mit einer Hand abzählbar. Nur echt in 512×384!

    Den Einfluss von Volition auf das Genre der Weltraumsimulationen (irreführendes Detkomp! Schließlich wird ja nicht der Weltraum simuliert.) kann man wohl kaum hoch genug schätzen. Das HUD von Freespace findet sich in Project R genauso wie in Tarr Chronicles und Dark Horizon. Welche Spielereihe kann sowas von sich behaupten? Auch der Soundtrack schmeichelte meinen Ohren sehr. Korg Wavestation – der Stoff, aus dem Synthieträume gemacht sind. Nachzuprüfen hier: http://www.youtube.com/watch?v=yDrlRq-ZjNk&list=FLUF1Z_AdmaxZKYdGWC9FTEg&index=25&feature=plpp_video

  6. CD spricht mit gerader Zunge!

  7. Limbo, meh… Bin bis zu besagter Fabrik gekommen und habe es seither nicht mehr angefasst.
    Homefront geht mir völlig am Hosenstall vorbei, die Hard Reset Demo war unterhaltsam, aber unterhaltsame Spiel hab’ ich noch mindestens 10 auf der Halde… .

    Widersprechen muss ich bei Red Faction. Der 1. Teil ist ja wohl sowas von Bombe *im Multiplayer* gewesen. Zweiten Teil habe ich aufgrund des fehlenden Multiplayermodus nie gespielt. Guerilla war nett, aber nett ist die Stiefschwester von langweilig, deswegen habe ich auch mit der Serie abgeschlossen. Ausserdem wird zu wenig aus dem Mars-Setting gemacht. Das ist Total Recall in scheisse.

  8. Habe den MP des ersten Teils ja nie gespielt – Armageddon ist aber echt steil! Give it a try!

  9. mein aha-erlebnis im ersten teil:
    miner und wachmann haut wachmann, wachmann haut zurück, miner fällt um.

    dann die Durchsage: Revolution!!!!!

    das war sowas von arm inszeniert, also bitte.

  10. Saints Row3 macht schon Spaß und die “Witzchen” über die du dich so empörst sind im Grunde auch nicht anders als der Kram der in einem Duke Nukem oder GTA von Einigen als “cool” durchgewunken wird. Natürlich kann man sich da empören, natürlich kann man das Spiel ablehnen, aber da gleich mit moldawischer Kinderprostitution zu kommen ist mE schon recht starker Tobak denn damit hat SR3 in etwa soviel zu tun wie Just Cause2 mit hungernden asiatischen Kindern. Zuviel Jackass-geschmacklos-nicht mein Ding hätte hier vollends genügt.

  11. Cody, zunächst einmal habe ich mich nicht ernsthaft empört. Wenn ich das tue entstehen sehr lange Texte. Ich habe mich ein bisschen empört. Die Witzchen (wozu die Anführungszeichen?) in dem Spiel sind deutlich stärker gehäuft als in GTA (zu Duke kann ich nichts sagen – nie gespielt): Whore Mode, Ho Boat, Trojan Whores etc… In GTA IV kommentiert Niko nach Sex mit Prostituierten immerhin, er sei ein ein kompletter “lowlofe” – my kinda hero, haha! Und wo kommen Kontexte wie hungernde Kinder in JC 2 vor? Das Spiel macht einen Bogen um solche Themen, wofür ich eigentlich ganz dankbar bin. Prostitution, hingegen, wird in SR3 nicht nur implizit geführt sondern ständig irgendwie genannt, zumeist halt als “hihi”-Content.

    “Recht starker Tobak”? Wie stellst DU dir denn bitte Prostitution vor? So wie sie in Spielen dargestellt wird? Mit schönen Frauen, die einfach Sex lieben und Prostitution als Chance sehen ENDLICH Beruf und Vergnügen zu vereinen?

    Meine abschließende Frage: Wieso empörst DU dich denn bitte über meine Kritik und ihren “starken” Tobak”? Was hätte ein lauwarmer Verweis auf popkulturelle Snippets irgend jemandem gebracht? Ich find’s halt nicht geschmacklos (was cool sein kann), sondern richtig eklig. Ich rufe nicht zu einem Boykott des Spiels auf, ich prangere niemanden an, der das Spiel spielt – aber ich werde wohl in meinem Blog feststellen dürfen, wenn ich etwas scheiße finde – und zwar ohne zuvorige Rücksprache mit Lesern, deren sensible Naturelle von einer kurzen Beschreibung der “echten” Prostitution erschüttert werden (jedoch nicht vom Aufbauen eines eigenen Prostitutionsrings im Spiel, weil das ja eine “Fantasie” ist und ein “Witzchen”).

    Die Edge brachte meine Gefühle auf den Punkt, btw:

    Saints Row’s weakest parts are hand-me-downs from its GTA source text, uncomfortably echoing the squalid business of pimpin’ and hustlin’ in the form of a lame cartoon, a whooping fratboyish endorsement of crime and female degradation, devoid of any conscience or commentary. GTA takes pains to voice moral unease. In doing so it may not offer up reconciliation with the violent mechanics of the game, but the best solution to that dissonance cannot be to pitch the entire thing into a swamp of near-uniform toxicity.

    By the time you’ve ploughed through the mission in which you murder dozens of busty stripper assassins (‘Trojan Whores’), dabbled with the option of slaughtering waves of sex workers (‘Whored mode’) or packed whimpering trafficked sex slaves from one container crate into another to either be sold back to their pimps at a premium or put to work in your own prostitution ring (‘The Ho Boat’) you might find the sheer amount of violent abuse of women reaches the point of being oppressive, a sensation so bleak that the taste has to be swilled out with back-to-back episodes of Adventure Time. Clearly it’s possible to take dark themes and spin them into effective humour, but if there’s a hilarious joke about sex trafficking to be told, then it’s not found here. This representation serves no purpose other than shock value. We’re not saying the creation of something in which women only exist to be sold, killed or fucked shouldn’t be allowed, but what does it say for gaming as a type of entertainment?

    http://www.next-gen.biz/reviews/saints-row-third-review

  12. Erinnert sich noch jemand an “Hot Dog” Mission in GTA2?

    Ziel war es, einen Bus voller Passagiere zu einer Fleischfabrik zu fahren, die “Verarbeitung” abzuwarten und dann die Hot Dog-Stände in der Stadt zu beliefern.

    Die GTA-Serie hatte auch so ihre Momente: “GTA takes pains to voice moral unease”
    Klar, Pixel-Grafik und GTA-Setting. Trotzdem war das zu wenig Cartoon-Style.
    Hat natürlich mit der eigenen Weltwahrnehmung zu tun, mir wäre sicherlich beim “Ho boat” auch nicht gleich der Straßenstrich auf dem Balkan eingefallen. Aber in gewisser Weise ist es davon immer abhängig, oder könnte man Battlefiel3 nach einem DRK-Einsatz in Afghanistan zocken?

    @Limbo*: Klasse Spiel! Ähnlicher Effekt, wie bei Max Payne, was hier auch schon verissen wurde.
    Spiel an; Titelmusik setzt ein, 60 Schläge/min – Ruhepuls erreicht :-)

    *Für Sidescoller-Action!!! gibt es tatsächlich andere Spiele

  13. Selbstverständlich kannst, sollst und musst du in deinem Blog das schreiben was du für richtig hällst. Ich fand es nur gerade etwas überzogen eine der widerlichsten Ausbeutungen menschlicher Wesen in Zusammenhang mit einem Videospiel aufs Parkett zu bringen nur um zu zeigen daß man Nuttenwitze PI findet und Zwangsprostitution verabscheut..Mein “recht starker Tobak” bezog sich nun wirklich nicht darauf daß mich deine Ausführungen zur Kinderprostitution in meiner vermeindlich rosaroten Welt erschüttern sondern schlicht und einfach auf die Tatsache daß du in diese Schublade greifst. Das ist für mich einfach irgendwo billig und Effekthaschend und in etwa so als würde man Call of Duty MW2 aufgrund des Favela Levels mit einer Anekdote über afrikanische Kindersoldaten abwatschen oder GTAIII auf die “Man kann Nutten ficken,töten und ausrauben” Spielmechanik reduzieren. Es gibt Browserspiele in denen man Dealerringe aufbaut, Mafiaimperien gründet und in Fallout3 zündet man ne Atombombe-das Schlimme ist nur: All diese Spiele nehmen sich selbst halbwegs ernst und genau das tut SR3 eben nicht. SR3 brauch keine “Witzchen” -und ich setze es ganz bewusst in Anführungszeichen- über sex trafficking zu erzählen denn das komplette Spiel ist ein hilarious Joke und zynischer Kommentar in its own right, ab 18 und braucht deswegen weder eine geheuchelte moralische Entscheidung vom Spieler noch eingeblendete Zeigefinger oder Lacher vom Band genausowenig wie sie ein Monty Python Spielfilm oder Splatter Movie braucht.
    Über den letzten Satz des EDGE Kommentars kann ich nach dem spielen von SR3 auch nur verwundert ne Augenbraue hochziehen. JA! Es gibt diese geschmacklosen Missionen und “Nebenquests”, aber die Frauen in SR3 sind eben NICHT nur passiv erleidende Geschöpfe oder nackte Vamps, denn in SR3 kann man Frauen durchaus auch zu den Helden des Spiels machen und eine Frauengang zur Herrschaft über eine korrupte, von perversen Männern regierte Stadt führen. Saints Row3 ist Tarantino, Saints Row 3 sind Mangas und wer das nicht sieht kann gerne mit Spielberg oder Batman glücklich werden, aber sollte für die EDGE dann doch lieber Fifa12 reviewen statt in einem Unterhaltungsmedium nach einer Sinnfrage und Moral zu suchen die mindestens seit Postal in der Kanalisation unterm Freizeitpark abgesoffen ist.
    Ich halte Saints Row3 nun wirklich nicht für das Mega Übergame des Jahres und bin fern davon die darin aufgegriffenen Themen nun verharmlosen oder schönreden zu wollen aber dein Kommentar hat mich halt echt verblüfft und da du am Ende ein “Sue me” bringst dachte ich, ich versuchs mal *schulterzuck*

    Zum Schlluß noch ein Review von Kieron Gillen, Gründer von RPS und “Erfinder” des New Gaming Journalism
    http://www.eurogamer.net/articles/2011-12-24-games-of-2011-saints-row-the-third-article

    Aber Adi bringts eigentlich noch besser auf den Punkt:
    http://www.bleedingcool.com/2011/11/21/look-it-moves-by-adi-tantimedh-133-saints-of-comedy-mayhem/
    “SAINTS ROW: THE THIRD might be the most self-aware piece of pop culture of this generation….The ethos of the game’s writers is the same as that of Monty Python’s: that of smart people deliberately telling the most stupid jokes they can possibly think of, as meticulously as possible. Stories are the translation of ideas into active drama and emotional experiences, and what intrigues me about games is how they turn the experience of dramatised ideas into one you actively have to participate in rather than passively watch them unfold before you like a movie, TV show or story you read. SAINTS ROW: THE THIRD is amazingly sophisticated in the way it makes you question the nature of genre fiction itself – gangster stories, cyberpunk thrillers, science fiction, military thrillers, slapstick comedy, farce – as you play one ridiculous, farcical chapter to the next.”

  14. Ich fand es nur gerade etwas überzogen eine der widerlichsten Ausbeutungen menschlicher Wesen in Zusammenhang mit einem Videospiel aufs Parkett zu bringen nur um zu zeigen daß man Nuttenwitze PI findet und Zwangsprostitution verabscheut.

    Es ist “überzogen”, Zwangsprostitution in Zusammenhang zu einem Spiel zu stellen, welches Zwangsprostitution / “white slavery” zum “witzigen” Spieleinhalt macht? Aha.

    Ich tue das ferner – wenn ich deine Unterstellung richtig verstehe – aus “billigen” und “effekthascherischen” Gründen, weil die Sachen, welche in diesem Spiel (und Anderen, die du ja nennst) vorkommen nicht thematisiert werden dürfen. Wenn man sie thematisiert, so bloß, weil man “billig” ist und Aufmerksamkeit (?) will – nicht etwa, weil es naheliegend ist, über Inhalte mit welchen Spiele (im Fall von SR3 sogar bewusst) befüllt werden auch zu sprechen. Ist ja alles nicht “ernst” gemeint, sondern ein “hillarious joke”. Und Witze MUSS man gut finden. Immer.

    Ehrliche Frage: Projizierst du hier nicht gerade, weil du den alten, diesmal auf ein Spiel bezogenen, “man wird’s wohl sagen dürfen”-Ärger empfindest? Stinkt es dir, dass ich da etwas problematisiere, wovon du ganz genau weißt, dass es uncool ist, aber irgendwie – am liebsten wortlos – legitimiert sehen möchtest?

    Schau dir doch deine Versuche an, mir zu erklären, wieso ich Witze über Zwangsprostitution nicht (oder: nicht in diesem Ausmaß – als würde das hier einen Unterschied machen) scheiße finden darf: Es sind lauter Abwiegelungen.

    Wenn ich dich paraphrasieren darf:

    “In SR3 gibt es auch andere Inhalte und die sind total TARANTINOESK und somit voll ok, weil Tarantino ja irgendwie Kunst ist UND dann noch Kunst für harte Jungs (wie Cody), die “harten Stoff” (im Gegensatz zu “hartem Tobak”) vertragen – ganz anders als Spielberg oder Batman*** und deswegen darfst du dich nicht über diese anderen Witze da (über die wir gar nicht reden wollen) ärgern. Das Spiel ist außerdem einem Adi zufolge totally “sophisticated” und “mind-bending” – er schreibt jedenfalls in Superlativen, dass es so ist. Ferner trifft in diesem Spiel nicht jede Frau das Schicksal einer Zwangsprostituierten – nur einige, wenige Ausgesuchte. Also: Alles in bester Ordnung.”

    Schon mal den Begriff Sophismus gehört?

    Ich fasse nochmals meinen Standpunkt zusammen: Spiel SR3 so viel du willst. Ich finde das nicht schlimm. Aber: Ich muss nicht jeden Witz lustig finden. Insbesondere nicht, wenn es ein Witz ist, der letztlich auf Kosten von existierenden Personen geht, deren Schicksal ich einfach grauenvoll finde. Und ich finde es eigentlich völlig ok Leuten, die Witze dieser Art erzählen auch ab und an eine Ohrfeige zu klatschen. Habe ich schon mal auf der Party eines Freundes gemacht, als sein angetrunkener Verwandter Auschwitz-Witzlein erzählte. Bis heute fühle ich mich deswegen richtig, richtig gut.

  15. In einem neuen Kommentar, weil ich den Ausklang meines Obigen so gut finde: Tarantino nebst Spielberg als den “härteren” / “ruppigeren” Regisseur zu stellen ist doch echt haarsträubend. Gehirnschmerz.

  16. Ok. Für dich mag dieser Vergleich haarsträubend sein, für mich ist es die Tatsache Gameplayelemente eines amerikanischen open world Videogames in einem Atemzug mit real existierender Kinderpornografie in Osteuropa in einen Topf zu werfen die bei mir zwar nicht für Gehirnschmerz, aber zumindest für ein unverständiges Kopfschütteln sorgt.
    Zum Abschluss möchte ich dir nochmal die Sicht einer Frau bezüglich SR3 verlinken, aber vermutlich versteht/sieht auch sie SR3 vollkommen falsch obwohl sie sich nun wirklich Mühe gibt gerade auf das Frauenbild in SR3 einzugehen und damit bin ich hier erstmal raus denn spätestens wenn Godwins Law um die Ecke lauert wirds mir zu abstrus.

    It’s a strange thing to say about a game that features a gigantic purple dildo as a weapon, showcases prostitution, and allows the player to amend female characters’ bust-size, but I’ll just go ahead and say it — Saints Row: The Third actually deserves kudos for the way it portrays women.
    http://uk.ps3.ign.com/articles/121/1213567p1.html

  17. Ah, ich liebe es einfach, wenn man so intensiv auf meine Antworten und Kommentare eingeht.

  18. “Saints Row 3 sind Mangas”

    Also nee, mit Manga hat das IMO gar nichts zu tun. Dann würde ich die Serie auch nicht mögen. Mangas sind noch schlimmer als verbrecherjagende Superhelden!

    Aber ich kenne mich da nicht aus, vielleicht lieg ich auch falsch. Dann wüsste ich aber mal gerne was an SR mangaesk ist.
    Over the Top ist jedenfalls keine Manga Erfindungen, viel eher ist es dann doch ein Superheldenspiel (es gibt ja sogar Kostüme und Wrestler, welche ganz eng mit der Superheldenkultur zusammen hängen) – ganz im Sinne der US Comics. Es erscheint mir durch und durch amerikanisch.

    SR ist ein RAP Album Cover zum spielen, ich seh da nix mit Manga:
    http://www.heavy.com/music/2010/01/the-20-worst-hip-hop-album-covers/

  19. Es erscheint mir durch und durch amerikanisch.

    So einfach ist Amerika. Da hätte ich mir mein Studium ja direkt mal sparen können.

  20. mmmh .. versteh nicht worauf du hinaus willst. SR ist doch vornehmlich durch die US (Pop)-Kultur geprägt Das große Vorbild ist wie bei San Andreas die 90er US Rap Szene.
    SR startet als San Andreas Clon.
    Das ist doch lediglich eine Aussage zu SR, keine verallgemeinernde. Du störst dich am “durch und durch”, oder? Das darfste gerne streichen, ist nur ein Floskel. Ich kapier nur nicht was “Manga” daran ist. Die Videospielejokes?

  21. Zur Floskel: ok. Zu Manga: Keine Ahnung. Insgesamt würde ich sagen, dass sowohl Mangas wie auch Superheldencomics zu vielfältig sind, um hier brauchbare Schablonen zu bieten. Außerdem darf man nicht die Globalisierung vergessen.

    Übrigens: Wrestler waren für die Genese und Entwicklung von Superhelden weniger wichtig als sandow’sches Bodybuilding. Joe Shuster war ein Pumper und bereits die frühen Supes-Posen greifen den Front-lat-Spread vorweg. Dass Bodybuilding und Showringen sich durchaus verflochten und Strongmen häufig auch rangen ist dabei wichtig. Jedoch ist das maskierte over-the-top-wrestling nicht mit dem Showringen der 20er/30er gleichzusetzen und wesentlich jünger als dieses – und somit jünger als Superhelden. Die inhalte des klassischen Bodybuildings – man nannte es damals sogar “rational living” – waren jedoch für Superhelden unheimlich wichtig: Moral und Integrität sah man im Sinne von “Mens sana in corpore sano” eng an einen Überbody geknüpft.

    Dass das stimmt sieht man an mir – üppige Pecs und ein dralles Gehirn! Mit diesen Worten sage ich: Bis später, Männer – ich geh’ ins Gym zum Kreuzheben.

  22. “Ziel war es, einen Bus voller Passagiere zu einer Fleischfabrik zu fahren, die „Verarbeitung“ abzuwarten und dann die Hot Dog-Stände in der Stadt zu beliefern.

    Die GTA-Serie hatte auch so ihre Momente: „GTA takes pains to voice moral unease“
    Klar, Pixel-Grafik und GTA-Setting. Trotzdem war das zu wenig Cartoon-Style.”

    Ist das jetzt dein ernst? Menschen als hotdogs zu verkaufen ist nicht genug überzeichnet?
    Weil die grafik noch zu realistisch ist oder wie muss ich den kommentar verstehn?

    codys punkt das sich das spiel in keinem moment ernst nimmt find ich wichtig.
    Ich hab das spiel nicht gespielt (weil ich schon die trailer mega unlustig fand) und weis nciht ob es stimmt wenn ja macht das nen großen unterschied.

  23. Sorry tonez, aber SR3 erzählt keine Auschwitz-Witzlein, sondern einen harmlosen Judenwitz. Genau deswegen fand Cody deine Kritik-Keule unangemessen.

    Trojan Whores & Whored Mode -> Wortwitz (homophon) – letzteren habe ich noch nicht gesehen, nehme aber an, dass es einfach ein Hordenmodus ist, bei dem die Horde eben (zumindest teilweise) aus “whores” besteht. Ist das verwerflicher als Aliens, Zombies, whatever? Weil man dem Wortspiel (ja, es ist schlecht) gerecht werden wollte? Bei der Mission geht es darum, dass sich Killer als Nutten verkleidet (oder Nutten, die nebenberuflich auch als Killer arbeiten) zu deiner Hütte Zugang verschaffen, um dich zu erledigen. Dass man sich das als Gangsterboss nicht gefallen lässt und sich entsprechend wehrt ist da nur (spiel)logisch. Der “Hihi”-Witz beschränkt sich also auch hier auf das Wortspiel und seine Umsetzung.
    Ho Boat -> Ja, es geht um Sexsklavinnen. Ja, man hat nicht die Möglichkeit sie bei dieser “Rettungsaktion” zu befreien, sondern kann sie nur verkaufen oder bei sich aufnehmen (d.h. seinen eigenen Ring erweitern). Es geht in dem Spiel aber nie im- oder explizit um den Ring. Man bekommt diese Prostituierten nie zu Gesicht, es sei denn, man wählt sie als Bandenmitglied aus. Meine “moralische” Entscheidung bei den Optionen war die, sie zu behalten. Denn meine Gangster haben Style und behandeln die Prostituierten so viel besser als die Konkurrenz. (Ja, das ist _meine_ Geschichte, da darf ich mir auch so einen Blödsinn einreden.)

    Man muss das ganze nicht witzig finden, richtig. Man muss aber auch nicht mit der Moralkeule schwingend drauf eindreschen, denn so schlimm wie du das dargestellt hast, geht es bei weitem nicht zu. Und ja, SR3 hat z.T. sehr beschissene “Witze” auch tief unter der Gürtellinie und Gewalt & Sex spielen dabei meistens eine Rolle. Aber man prügelt eben keine minderjährigen Mädchen grün und blau und lässt sie als Heroin-Ghouls anschaffen gehen.

    Jetzt mal von der allgegenwärtigen Prostitution abgesehen (und davon, dass sie im Spiel als “fluffig” wahrgenommen werden kann, was in der Realität nicht so ist): Worin unterscheidet sich SR3 hier von GTA3? Auch da gab es Prostituierte, auch da hat man sich die Finger in dem Geschäft schmutzig gemacht.

  24. Ho Boat -> Ja, es geht um Sexsklavinnen. Ja, man hat nicht die Möglichkeit sie bei dieser „Rettungsaktion“ zu befreien, sondern kann sie nur verkaufen oder bei sich aufnehmen (d.h. seinen eigenen Ring erweitern). Es geht in dem Spiel aber nie im- oder explizit um den Ring. Man bekommt diese Prostituierten nie zu Gesicht, es sei denn, man wählt sie als Bandenmitglied aus. Meine „moralische“ Entscheidung bei den Optionen war die, sie zu behalten. Denn meine Gangster haben Style und behandeln die Prostituierten so viel besser als die Konkurrenz. (Ja, das ist _meine_ Geschichte, da darf ich mir auch so einen Blödsinn einreden.)

    Man muss das ganze nicht witzig finden, richtig. Man muss aber auch nicht mit der Moralkeule schwingend drauf eindreschen, denn so schlimm wie du das dargestellt hast, geht es bei weitem nicht zu. Und ja, SR3 hat z.T. sehr beschissene „Witze“ auch tief unter der Gürtellinie und Gewalt & Sex spielen dabei meistens eine Rolle. Aber man prügelt eben keine minderjährigen Mädchen grün und blau und lässt sie als Heroin-Ghouls anschaffen gehen.

    Wo habe ich bitte die Moralkeule geschwungen? Ich habe in drei Sätzen dargelegt wieso ICH mir das Spiel nicht kaufen würde – und nicht etwa verlangt, dass man es boykottiert. Und dies alles in einem Lobhudel-Text über Volition!

    Ich habe übrigens mit meinem Verweis auf die “echten” Prostituierten, die ich bisher gesehen habe nicht zu beschreiben versucht, was in dem Spiel stattfindet, sondern vielmehr die Konnotation dargelegt, die bei mir klickt, wenn ich Witzlein über Sex-Sklaverei höre: Ich denke da an ihre Opfer, die ich halt mal gesehen habe und finde den Witz dann nun mal schrecklich.

    Was fühlt ihr euch eigentlich alle dermaßen auf den Schlips getreten? Ihr versucht hier mit euren seltsamen “ja, da gibt es bösartige Witze und ja, da verkauft man Frauen als Sklavinnen, aber ICH stelle es mir schön vor und außerdem sind sie weder aus Moldawien noch Minderjährig”-Geschichten irgend eine fadenscheinige Zäsur herzustellen, ab der Sex-Sklaverei für euch spielbar und “irgendwie ok” wird. Herrje, Spielt doch was ihr wollt – diesmal halt ohne mich – aber bevor ihr hier weiter über irgendwas mit mir streitet, so erklärt bitte, worum es euch eigentlich geht, denn: MEINE Empörung mag uncool sein, ist aber – glaube ich – recht leicht nachvollziehbar. Wieso EUCH aber etwas daran ärgern sollte, dass ich Witze über Sex-Sklaverei uncool finde ist mir ein Rätsel.

  25. Es geht um deinen “Vergleich”, der einfach daneben ist. Wieso musst du den so sklavisch verteidigen? Wieso misst du bei anderen Spielen (GTA) mit einem anderen Maßstab bzw. was macht dort die Prostitution besser?

  26. Bitte? Es ist “daneben”, ein Spiel, in dem man mit Zwangsprostituierten handelt mit tatsächlichen Zwangsprostituierten zu assoziieren?

    Ich finde ja die Assoziation irgendwie eher naheliegend, aber vielleicht bin ich nur seltsam.

    Was ist denn daran “daneben”? Ihr findet nur Sachen ärgerlich, die ihr anfassen könnt? Kommt jetzt: Ceci n’est pas une Zwangsprostituierte und so?

    Und: Ich “verteidige” gar nichts sklavisch. Ich finde bloß einen Witz scheiße, den IHR immer wieder thematisiert – im Text oben geht es doch um vollkommen andere Sachen. Die Verhältnismäßigkeit ist hier eindeutig von bellenden, weil irgendwie offenbar getroffenen Hunden missachtet worden – nicht von mir.

    Soll ich den Absatz jetzt irgendwie zurückziehen, damit das Spiel für euch unproblematisch bleibt?

    Nochmals die Frage: Was ärgert euch denn bitte so an meinem Vergleich? Ich bitte um eine ausführliche und kohärente Antwort OHNE Tarantino/GTA-Ablenkungen. Bleiben wir bei der Sache.

  27. Ach, weißt du, ich denk mir bei der Mission das nächste Mal einfach “was bin ich für ein kompletter ‘lowlofe’”; damit ist die Zwangsprostitution weg und durch ein ‘what a hero am I’/'haha’ ersetzt.

    Im Gegenzug finde ich Hard Reset einfach scheußlich, weil es mich so sehr an die Kindersoldaten in Afrika erinnert. Darüber macht man jetzt echt keine Witze.

  28. Macht man nicht im Prinzip über beides keine Witze? ;)

  29. Ach, weißt du, ich denk mir bei der Mission das nächste Mal einfach „was bin ich für ein kompletter ‘lowlofe’“; damit ist die Zwangsprostitution weg und durch ein ‘what a hero am I’/’haha’ ersetzt.

    Im Gegenzug finde ich Hard Reset einfach scheußlich, weil es mich so sehr an die Kindersoldaten in Afrika erinnert. Darüber macht man jetzt echt keine Witze.

    Ah DARUM geht’s! Du fühlst dich kritisiert und bist deswegen angepieselt / nun eingeschnappt. Himmel, da wären wir aber auch mit weniger Aufwand hingekommen (was aber weniger Kommentare bedeutet hätte – und das ist schlimm!).

    Also: Ich habe nicht DICH als Spieler kritisiert. Mir ist klar, dass du das Ganze reflektiert spielen kannst. Du bist auch kein schlechter Mensch, wenn dich die Witze weniger stören als mich. Ich, jedoch, habe einen Stock im Derriere, der mich eben daran hindert es ÜBERHAUPT spielen zu können – mich ärgert’s. Deswegen würde ich mir das Spiel nicht kaufen. Darum ging es oben: um mich, nicht um euch.

  30. Naja, ich wäre jetzt der Meinung, dass deine Antwort mehr über dich als über mich sagt. Aber wir haben uns schon das letzte Mal nicht verstanden, also lassen wir es dabei.

  31. Naja, ich wäre jetzt der Meinung, dass deine Antwort mehr über dich als über mich sagt

    No shit, Sherlock! Ich schrieb auch von mir. Der Satz:

    Darum ging es oben: um mich, nicht um euch.

    deutet es ja zart an. Kein Grund so zu schmollen, Longa. Ich habe kein Problem mit Leuten, die mir widersprechen (machen ohnehin 90% unserer Leser UND auch meine zwei Partner) und man muss ja gar nich einer Meinung sein, um sich (gut) “zu verstehen”, aber passiv-aggressive Eingeschnapptheit ist hier echt unbeliebt.

  1. Pingback: Polygon 2011 « These nerds

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