…but then I took an arrow in the knee (spoilerific!)
Bevor ich mich über Skyrim auslasse, wollen wir doch mal kurz schauen was das Ding so bei Metacritic abgesahnt hat. 94%, hmm? In diesem Moment der Klarheit klatscht meine Hand mit voller Wucht auf meine Stirn – offensichtlich bekomme ich immer andere Versionen von den Spielen als die restliche Welt.
Dabei war ich weder dem Skyrim-Hype erlegen noch habe ich nach Oblivion irgendwas erwartet. Diese eher ungünstige Ausgangslage wurde nur noch verstärkt durch den Genuss von Dark Souls, ein Thema was wir ja hier schon desöfteren erörtert haben.
Aber wenn es so vielen gefällt und selbst unser Toni davon schwärmt wird schon irgendwas dran sein. Immerhin, Daggerfall und Morrowind fand ich recht gut. Das skandinavische Setting von Skyrim kann was und Römerlinge kloppen klingt vernünftig. Es gibt einfach zu wenig Spiele mit Wikingersetting (und die vorhanden sind recht durchwachsen)!
Lo and behold, trotz anfänglicher Bedenken ist der Anfang ganz gelungen. Könnte allerdings an meiner Bereitschaft gelegen haben mich trotz offensichtlicher Scripting-Achterbahn und Gruselkampfsystem auf Skyrim einzulassen. Stets in der Hoffnung mir offenbart sich der 94%-Megaspielspaß!
Und so stehe ich erstmal in einem verschneiten Wald und lasse die Natur auf mich wirken. Das Wasser sieht wirklich toll aus, einige der Witterungseffekte sind klasse (gerade die Schneewehen haben es mir angetan) und Nebelschwaden in den entfernt liegenden Gebirgszügen versprechen ungeahnte Gefahren und Abenteuer bis zum Abwinken. Das Potenzial scheint enorm!
Zu diesem Zeitpunkt habe ich weder das Menü verstanden noch weiß ich wirklich worauf es in der Spielwelt ankommt. Noch immer offen für das Spielerlebnis lande ich in Riverwood und habe den ersten Kontakt mit den Bewohnern von Skyrim. Ein uriger Schmied bringt mir die Grundlagen der Schmiedekunst bei, verschweigt mir allerdings das ich in den knapp 10 Minuten des Tutorials bereits alles erlebt habe was “Schmieden” in Skyrim bedeutet – doch dazu später mehr.
Einige Meter weiter lerne ich einen Waldelfen kennen, offensichtlich Jäger, der mir neben Bogenschießen vorallem auch meine erste Aufgabe gibt. Der Dorfbarde will mit der Tochter des örtlichen Krämers in die Kiste, unser spitzohriger Freund aber auch. Wissend das seine zerbrechliche Gestalt niemals mit der attraktiven Physis eines stattlichen Nords mithalten kann, und auch seine poetischen Fähigkeiten eher begrenzt sind steckt er mir einen peinlichen Brief zu. Inhalt des Briefes ist die schriftlichen Aufforderung des Barden an die holde Maid doch für immer für ihn zu kochen und zu putzen. Ein irrer Plan, ein gefälschter Brief soll die Holde direkt in die Arme unseres Jägermannes treiben.
In diesem Moment nehme ich mir die Packung von Skyrim und lese nochmal die Rückseite. “EPIC FANTASY REBORN” steht da markant thronend über allem. Stirnrunzelnd lege ich die DVD-Hülle bei Seite. Episch.
Ende der Quest ist eine tolle JA / NEIN Entscheidung. Entweder kriegt der Barde sieh oder der Jägersmann. Wie wäre es mit Lösung 3, ich knatter’ mit der Maid und nehme sie mit auf meine epische Abenteuerreise die mindestens das SCHICKSAL DER WELT entscheiden wird? Oder vielleicht was ganz anderes? Ich verpfeife also den Elf (getreu meines “Charakterkonzeptes” als TRVER than TRVE Nordmann (inkl. “24/7″ Corpsepaint) der niemals einen Kinsman verraten würde). Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe spreche ich nochmal mit dem Spitzohr.
Er so: “NACH ALLEM WAS DU GETAN HAST WILLST DU JETZT NOCH MIT MIR SPRECHEN *emo* – DENKPAUSE – Soll ich dir Bogenschießen beibringen?”
Ich so: “. . .”
Und plötzlich wurde mir klar wie wenig ich von Skyrim erwarten durfte.
Zeitsprung: 10-15 Stunden vorrangeschrittene Spielzeit. Skyrim hat die gesenkte Erwartungshaltung noch untertroffen. Wissend um die Kürze der Hauptquest wollte ich mich erstmal mit Kleinkram beschäftigen. Nach endlosen und nie wirklich cleveren Bring-Service-Aufgaben, Kill-Quests und anderen Belanglosigkeiten ist die Luft das erste Mal raus (das wird noch mehrmals passieren, aber ich wollte bei dem Spiel möglichst viele Aspekte abklappern bevor ich mich wieder im Internet unbeliebt mache).
Ich möchte gerne das mein digitaler Norwegen-Urlaub endlich spannend und ergreifend wird. Doch davon das sich das Land im Bürgerkrieg befindet merkt man wenig. Jeden Tag spuhlt sich die alte Leier ab, die Leute ziehen ihr Ding durch als ob nichts wäre. Wirkt die Welt in den ersten Spielstunden noch lebendig zerbricht die Fassade mit jeder verstrichenen Spielstunde, wenn die eigenen Taten anfangen nicht mehr mit den Reaktionen der Bewohner zusammen zu passen, Dialoge sich wiederholen und sich alles nach immer wiederkehrendem Murmeltiertag anfühlt.
Vielleicht sollte sich Bethesda noch einmal das originale Shenmue reinziehen, eines der wenigen Spiele dem ich eine lebendige Stadt abkaufe – weil sie nicht darauf wartet das ich vorbeikomme und für alle vorgesehenen Ereignisse der Startknopf bin. Wobei die dann statt findenen Ergebnisse nur die jeweilige Fraktion oder Örtlichkeit betreffen. Meine Taten haben keinerlei Einfluss auf die Geschicke der Welt. Von der häufigen Widersprüchlichkeit vollkommen abgesehen – eben noch der gute Samariter, eine Dialog-Option später schon schlimmer als Hitler. Und das immer im munteren Wechsel. Auch verweigert mir das Spiel nie eine noch so absurde Entscheidung, es gibt praktisch nichts was ich tun kann um mir Wege und Möglichkeiten zu verbauen. Daraus resultiert, dass es im Endeffekt scheissegal ist was ich mache – es interessiert niemanden. Es bewegt sich nichts. Die Leute haben nur ihre Wehwehchen im Kopf und überhaupt keinen Blick für die weltverändernden Ereignisse um sie herum. Da erobert man Landstriche, nimmt Festungen ein und verheert das Land – doch bis auf angepasste Ausrüstung der Stadtwachen ändert sich nichts. Das man maßgeblich an diesen Schlachten beteiligt ist und im Alleingang eine Hunderschaft geköpft hat wird auch kommentarlos hingenommen.
Wem das noch nicht reicht, als 2h-schwingender Überwikinger der sich vorallem um Muckies und Bartwuchs kümmert, bin ich natürlich eine bewanderte Instanz in allen Fragen des Übernatürlichen und der Magie. Zumindest muss ich es sein, schließlich bin ich irgendwie Erzmagier der örtlichen Magierschule geworden. Gut, so besonders ist das nicht – schließlich kriege ich immernoch Sprüche wie “so you can cast a few spells, don’t think I am impressed” zu hören. Das ich nebenbei schon einmal Skyrim und vermutlich die Welt vor dem magischen Holocaust gerettet habe scheint selbst meine Magierkollegen wenig beeindruckt zu haben.
Vielleicht sagt jetzt jemand das man aber doch soviel in Skyrim machen kann – allein die Optionen und Freiheiten! O RLY? Vielleicht bin ich zu verwöhnt von alten C-RPGs oder habe die totale Verklärung was diese angeht, aber Skyrim ist bestenfalls ein Offline-MMORPG. Die Freiheit besteht nur darin wo ich mich entscheide zuerst zu langweilen. Wie eingangs erwähnt, das crafting ist das reine Zusammenklicken von Gegenständen, immer und immer wieder. Hat man einen Gegenstand gefertigt hat man alles erlebt was diese Fähigkeiten zu bieten haben. Auch sind sie völlig sinnfrei gestaltet – ein Meisterschmied braucht nur eine gefühlte Bazillionen Eisendolche schmieden um gottgleiche Schmiedefertigkeiten zu erlangen. Der altschulige Rollenspieler mag denken, sicherlich macht es Sinn schwerer herzustellende Gegenstände zu fertigen. Nein, macht es nicht. Der Erfahrungsgewinn bei Eisendolch und deadrischer Dämonenklinge ist zumindest sehr ähnlich. Es gibt auch keine seltenen oder besonderen Baupläne, alles ist durch Perks vorgegeben. Und so ähnlich verhält es sich mit Alchemie und Verzauberungen auch. Nach kurzer Zeit wirkt alles so sinnlos und artet in stumpfes Abarbeiten aus.
Über das nahezu vollständig spaßbefreite Kampfsystem will ich mich da gar nicht mehr auslassen – schon lange habe ich kein 3D Spiel gespielt welches so schlecht die eigene Körperlichkeit vermittelt. Egal ob in First- oder Third-Person. Kollisionsabfragen sind überbewertet, genauso wie eine Umsetzung des Waffengefühls. Damit überhaupt Kurzweil aufkam habe ich nach 30h den Schwierigkeitsgrad auf “Kinderkacke” runtergesetzt und die Wahrscheinlichkeit der Enthauptungen rauf – das machte die knapp 40-50 Untoten-Dungeons die ich zwecks Beschaffung mächtiger Zaubersilben besuchte halbwegs erträglich. Es wirkte dann ein bisschen wie Hexen oder Heretic – mit Affenzahn durch Gänge jagen und ein paar Abziehbildchengegner vermöbeln.
Die Dungeons selbst sind auch so ein Thema für sich. Ich war in 3 Orten wo scripting-technisch was passierte, davon war nur einer wirklich gut (vorletzte Mission beim Magecollege) weil tatsächlich so etwas wie Stimmung und ein Gefühl für die Spielwelt aufkam. Der Rest sind die immer gleichen Kryptas und Sarglager mit den immergleichen 4 Untotenmodellen (wobei immerhin die Deathlords wenigstens ganz cool aussehen) die man zu hunderten verkloppt. Manchmal ein Schalterrätsel (dessen Lösung direkt in der Umgebung zu finden ist, teilweise fühlte ich mich schon wirklich beleidigt wie offensichtlich das Ganze ist) oder ein versteckter Öffnungsmechanismus. Das war’s. Dungeon-Design auf dem Niveau von Eye of the Beholder 1. Und das mit einer Automap die einfach nur beschämend ist.
Ihr merkt, viel bleibt nicht übrig. Selbst wenn das Spiel mal optische Abwechslung raushaut (Blackreach – welches wirklich erfrischend anders und SEHR High-Fantasy mit einem Schuß Lovecraft ist) – es sind trotzdem nur leere Gänge und Hallen ohne erkennbaren Sinn, unglaubwürdige Gebilde bei dem ich mich Frage welche Zweck sie erfüllt haben sollen und wie wohl die Bewohner beschaffen waren die hier lebten? Generell leidet Skyrim sehr an mangelnder Abwechslung und an einer glaubwürdigen Welt. Die Welt ist viel zu groß für das eigentlich Wenige was in ihr passiert. Hat man sich erstmal an Felsen und Wäldern satt gesehen (und das ging bei mir schneller als gedacht) passiert einfach nichts mehr. Selbst die Monumentalbauten wirken im Vergleich mit anderen Spielen (World of WarCraft, God of War) lächerlich.
Es gibt einige positive Ausnahmen, doch verpufft deren Wirkung an Stunden von Füllermaterial. In Kombination mit den schwachen Nebenquests, den mehr als dürftigen script-Bewohnern (es gibt nicht einmal irgendwelche besonderes herausgearbeiteten Charaktere) und belanglosen “aktiven” gameplay-Elementen (Kampf, Crafting, Magie) hat man ein Spiel mit ein paar schönen Fleckchen die sich als Desktophintergrund gut machen – aber ansonsten überhaupt keine nennenswerte Substanz, episch und “memorable” geht anders. Beschäftigungstherapie für MMO-Suchtis?
Die Hauptstory unterstreicht leider den Gesamteindruck noch, bzw. sorgt dafür das einige Mängel noch stärker auffallen. Das Spiel wartet nämlich nicht lange bis es dir den Stempel “WAS GANZ BESONDERES!” aufdrückt, und das ist der Punkt an dem Skyrim an seiner eigenen Großkotzigkeit vollkommen zerbricht. Ich bin von den Göttern gesegnet, kann Dinge die niemand sonst kann, ein Naturtalent in Fähigkeiten von denen andere nicht mal wissen das sie existieren. Warum nervt mich die Welt mit ihren Belanglosigkeiten? Dann hat die Alte eben keine Frostsalze, das ist mir doch egal! Und dieser Scheißbrief? Bringe ihn doch selber zur Post, Du Bauer! Und mit dir Rotzgör spiele ich sicherlich nicht fangen.
“FUS ROH DAH!”
Und dann kehre ich geschafft vom höchsten Berg in Tamriel zurück, nach den wenigen wirklich guten Minuten die ansatzweise dem vollmundigen Packungstext gerecht werden und mir kommt ein Zitat aus Blade Runner in den Sinn: “I’ve seen things you people wouldn’t believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhauser gate. All those moments will be lost in time… like tears in rain… Time to die.”
Und die erste Wache die mir in Whiterun begegnet sagt zu mir: “Let me guess, someone stole your sweetroll?”
Skyrim, Du kannst mich mal!
Posted on Dezember 19, 2011, in Rezension and tagged and black isle studios wept, arrow in the knee, fus roh dah, iz u serious, lollygaggin, professioneller videospieljournalismus ist tot, Skyrim, spear through chest, sweet roll, unepic. Bookmark the permalink. 97 Kommentare.
Ich werde jetzt, in meiner 38igsten Skyrim Spielstunde garantiert nicht den Fehler machen und diesen Text hier auf mich einwirken lassen. Was auch immer hier steht, ich habe es nicht gelesen (oder zumindest rede ich mir das ein)… Ich bin in einem Traum und dieser heißt Skyrim. Wenn ich aus diesem Traum erwache, also in vermutlich ca. 30 Stunden… ja, dann können wir über all das reden. Bis dorthin möge mich jedoch niemand wecken.
Ich freue mich schon, bis dahin – träum weiter
Ein kurzes Lachen störte meinen Traum… “and black isle studios wept…” MUHA! Ja, der war gut…
Hätte es spielerisch nichts genützt, wenn du den Schwierigkeitsgrad der Kämpfe heraufgesetzt hättest? “Normal” sollen sie ja sehr einfach und damit auf Dauer eintönig sein. Wie ist das Ego-Nahkampfsystem eigentlich im Vergleich zu Dead Island? Na ja, ich werde erst im neuen Jahr nach Skyrim reisen – dann mein erstes TES.
Nö, ändert ja nur was an den Werten aber nicht am Kampfsystem an sich. Vermutlich (ich habe es nicht ausprobiert) hätte ich nur noch mehr klicken und mich am Rumgefuchtel erfreuen dürfen, weil Gegner eben zäher sind (bis zu dem Punkt wo ein Sieg unmöglich ist – etwas das ich eigentlich dachte würde unter schlechtes Gamedesign fallen).
Vom Gefühl her ist schon sehr Heretic- / Hexen-like. Sprich du fliegst praktisch körperlos durch die Gegend und kannst kaum einschätzen wie weit deine Waffe reicht und ob/was du überhaupt triffst. Trefferzonen bzw. Auswirkungen auf selbige scheint es nicht zu geben. Woraus resultiert das du praktisch immer im Gesicht deines Gegners rumhampelst und so lange draufdrischt bis der umfällt. Klappt das nicht, Rückzug und Restorations-Spells bzw. Potions rausholen, aufpowern, weitermachen (alternativ immer schön um eine Felssäule o. ä. rumeiern). Die Gegner-KI ist auch nicht clever, selbst Zauberer sind mir entgegen gekommen. Und Zauberer waren auch das einzige was mir im fortlaufenden Spiel überhaupt irgendwas antun konnte (dann aber auch richtig, auf Level 30 irgendein Elektrozauberer, war ich in 4 Treffern tot, selbst auf Kinderkack).
Das zugrundeliegende scaling der Gegner habe ich nicht verstanden, macht aber auch irgendwie keinen Sinn – schließlich ist nur die Ausrüstung entscheidend, da es keine Werte wie Stärke oder ähnliches mehr gibt. Im Prinzip kann man durch’s Aufleveln nur noch die Menge an HP, MP oder Ausdauer beeinflussen. Wodurch das Kampfsystem nochmal einiger Nuancen beraubt wird (es gibt auch bis auf Gewicht überhaupt keine Einschränkungen – wenn Du es findest, kannst Du es benutzen). Aber dafür das es eben so simpel ist, spielt es sich nicht actionreich genug. Also habe ich ein bisschen an den decapitation-settings geschraubt (übrigens eine der wenigen Todesanimationen wo das clipping nicht öfter mal aussteigt und Spielfigur und Gegner auch mal gerne verrutschen).
Und Fernkampf ist (wie mittlerweile auch schon fast Standard) natürlich auch wesentlich mächtiger als Nahkampfgekloppe. Gerade in Kombi mit schwerer Rüstung recht heftig (ich bilde mir ein früher gab es da noch Beschränkungen, könnte aber sein das ich das mit D&D verwechsele).
Ah, Aulbath, das ist natürlich alles richtig.
Dennoch macht mir das Spiel immer noch Spaß, auch in der 20plus-ten Spielstunde.
Warum? Weiß nicht. Ich mache halt die Mini-Quests (unter “Verschiedenes”) erst gar nicht, ich sage mir zwischendurch, wenn die mir dumm kommen, immer wieder “Ich bin der Thane von Weißlauf und der Erzmagier der Akademie und Jesus wurde auch vom normalen Volk verkannt” auf. Ich freue mich an Kleinigkeiten, an der Landschaft, am Laufen durch die Welt, an der Länge meines Schwertes.
Und der Kampf fühlt sich viel weniger körperlos an, wenn man einen Schild benutzt.
Aber wenn der doofe Hund mich noch einmal in einem Verliesgang einsperrt, weil er, anders als andere Gefolgsleute, mir immer direkt auf der Pelle hockt und nicht auf’s Schubsen reagiert, werfe ich die DVD aus dem Fenster, verdammt!
Der Witz ist, am Anfang hat mich das auch noch nicht so gestört – weil ja immernoch die Hoffnung auf das Potenzial da war. Gibt ja öfter mal Spiele die saulahm anfangen und dann erst nach einiger Zeit klicken.
Ca. bei Stunde 40 wollte ich es dann nur noch fertig haben. Habe mir dann noch alle Thu’ums besorgt (gerade wenn man die hintereinander weg holt verfliegt der Spaß recht schnell) und es abgeschlossen (was dann recht zügig ging, und ein bisschen Epik blitzt ja dann auch noch auf). Vielleicht habe ich zuviel Druck durch andere Titel die ich spielen möchte, weshalb ich wirklich nur Skyrim’s Rosinen wollte und nicht den ganzen Rest drumherum.
Wären die Kleinigkeiten der Landschaft nicht, und würde die auch noch ein Totalausfall sein, so hätte ich es wahrscheinlich nicht beendet. Aber für ein Rollenspiel ist das nach meiner Auffassung viel zu wenig, Open-World hin oder her – da muß einfach zum Thema “Rolle” mehr kommen. Da muss ich ehrlich sagen, da spiele ich dann lieber eine vorgefertigte Figur und werde jemand anderes als so einen Blanko-Charakter dem ich aber kaum Persönlichkeit verleihen kann. Denn egal wie ich mich verhalte, die Dialogoptionen sind vorgegeben – habe ich Speechcraft entsprechend hoch, gibt’s mal ‘ne Bribe, Persuade oder Intimidate-Option. Das ist mir zu lahm, hier wäre es schön wenn Taten auch wirklich Einfluß hätten. Wenn ich nach der Mainquest oder der Eroberung von Whiterun noch eine der Gildenquests anfange und mich dort keine Sau (er)kennt ist das einfach nur lächerlich.
Und die Quests selbst sind auch in den meisten Fällen schrecklich linear. Wenn ich da an Planescape denke, wo sich im Dialog noch neue Optionen auftaten, je nachdem welche Fragen/Antworten gegeben wurden – dann empfinde ich Skyrim als massiven Rückschritt zu Errungenschaften des C-RPGs die wir eigentlich schon mal als quasi Schablone erreicht haben. Und ich empfinde auch die non-misc Quests als beschissen und belanglos.
Vielleicht hätte es was gebracht wenn die Sachen mit ein bisschen mehr Pomp und Stimmung eingebracht worden wären. Wenn ich Tolfdir am Tag des jüngsten Gerichtes aus dem Bett holen muss um meine Quest abzugeben, oder er zwischendurch noch Zeit hat mich nach seinem Alembic suchen zu lassen, könnte ich im Strahl kotzen. Wenn ich mir dann anschaue wie geil einige Raid-Dungeons in World of WarCraft gescripted sind, kriege ich schon Fragen. Ich bin ja sonst kein Fan von Zwischensequenzen – aber Skyrim hätten sie stellenweise sehr gut getan. Und das ist halt mein absoluter Kritikpunkt, so richtig Stimmung kommt für die Welt und ihre Bewohner einfach nicht auf. Morrowind hat mich seinerzeit total in den Bann gezogen, aber Skyrim schafft das überhaupt nicht. Und diese “everything goes”-Attitüde die das Spiel an den Tag legt finde ich einfach schrecklich, warum hat mein Charakter keine Persönlichkeit, keine Moral? Sollten Rollenspiele nicht die Spiele sein die noch am ehesten menschliche Konflikte in Vdeospielform abbilden?
Schild ist schön und gut, nutzt aber weder beim Bogenschießen noch wenn man 2H unterwegs ist, im Zweifelsfall würde ich eh auf Dual Wield gehen wegen sinnvollerer Enchantments (aber sobald man so anfängt zerstört man das eh schon kaum vorhandene Balancing vollkommen). Es fühlt sich allerdings auch nicht viel besser an als reguläres Blocken mit dem Waffenstiel, bei dem es dann auch egal zu sein scheint von wo die gegnerische Waffe einschlägt – es wird geblockt oder bei entsprechender Wucht eben nicht.
Ich bin gespannt was ihr alle sagt wenn ihr es so durch habt. Die Mainquest ist auch recht abrupbt zu Ende, und dann stehst Du da mit wehendem Haar.
Objektiv betrachtet hast du mit vielem Recht, Aulbath. Das Talentsystem ist wirklich sehr simpel, die KI ist übelst beschissen, die NSCs reagieren nicht angemessen auf den Charakter und die Spielwelt, die Quests sind von der gescripteten Eleganz der Bioware Rollenspiele Meilenweit entfernt, das Kampfsystem ist simpel, das Levelscaling ist maximal mittelprächtig,… insgesamt hat das Spiel viele Ecken an denen man sich stoßen kann.
Aber es kommt glaub ich auch darauf an was man für eine Art Spieler ist, was einen antreibt. In meinem Fall freue ich mich einfach darauf die Freiheit zu haben, die mir das Spiel gibt. In welchem anderen Spielen kann man denn einen Dunkelelfen-Dieb mit Hang zur Illusionsmagie spielen? Oder Meister der Diebesgilde + Assassinengilde werden? Oder Häuser kaufen? Oder zum Vampir bzw. Werwolf werden? In diesem Maßstab gibt es für die Elder Scrolls Reihe wohl keine Konkurrenz.
Dir scheint es eher auf die Entscheidungen, das “Rollen-” am Spiel, die Moral des Charakters anzukommen – und das bietet das Spiel nicht.
Wenn ich eine kritische Frage stellen darf: Was hat dir denn an Morrowind so viel besser gefallen? In vielen deiner genannten Kritikpunkte (z.B. NSC-Verhalten, KI, Storypräsentation/Skripte) war das nämlich ein gutes Stück schlechter.
Was genau “bringt” dir das. Was ich damit sagen will, wo kannst Du dieses Chara-Konzept dann auch ausspielen? Was mich stört ist, es gibt praktisch keine Stellen im Spiel die sich mir nur bei einer Spezialisierung oder bestimmten Eigenschaften eröffnen. Auch ohne in der Diebesgilde zu sein kannste Pickpocketing, Lockpicking und Sneaking auf 100 haben, auch wenn Du eigentlich einen Krieger “gewürfelt” haben willst. Mir bringen dann die Freiheiten nichts wenn mir dadurch nicht auch irgendwie Sachen erleben kann, die jeder Nahkampfsau verwehrt bleiben. Das meine ich mit der Sinnlosigkeit. In einem gescripteten Spiel würde sowas nicht so stark auffallen, weil man vermutlich “ferngelenkt” würde. Aber hier merke ich massiv das da zwar ganz viel Potenzial ist, aber ich dann doch nichts damit machen kann.
Baldur’s Gate 2 bot die Option irgendwann eine Burg zu besitzen, ob man die kauft oder als Teil einer Quest erhält, weiß ich nicht mehr. Gleiches Spiel bot auch die “Shapeshifter”-Klasse (was indirekt Werwolf wäre). Es hatte auch Vampire, ob man selber einer werden konnte… keine Ahnung. Meine Erinnerungen an BG2 sind leider mehr als sketchy, es ist schon 10 Jahre her – damals war es aber eine Weile das absolute Gottspiel. Ich müsste das eigentlich ausprobieren, schauen wie sehr meine Verklärung mir vielleicht auch einen Streich spielt. Aber AFAIR war es eine gute Mischung aus Exploration aber viel mehr Charakter und Substanz.
Im Übrigen ist gerade dieses Umherschmeissen mit Superlativen etwas das ich recht albern. Ich meine, ich bin schon Dragonborn. Dann noch Werwolf, Gildenmeister, Thane, Erzmagier usw. usf. – soviel “Glück” kann ja wohl niemand haben. Das “epische” daran verkehrt sich bei mir dann eher ins lächerliche – hin zu einem Punkt wo mein Nordkrieger praktisch Super Saiyan Stufe 4 sein müsste und Leute beim ansprechen sterben… oh, Moment. :/
Ich sehe dann gleichfalls auch nicht ein, sowas einfach “sein zu lassen” und mich selbst zu limitieren. Ich denke, das ist Aufgabe des Spiels mir irgendwann den Hahn abzudrehen und zu sagen das es reicht.
Jepp, das habe ich leider nur zu spät mitbekommen – sonst hätte ich mir gleich Witcher 2 gegeben. Dachte da wäre etwas mehr passiert, vorallem da ich irgendwo gelesen habe im Vergleich zu WoW wäre Skyrim “Shakespeare”. Nun ja…
Die sehr unterschiedlichen Gebiete, die interessante und bisweilen inspirierte Architektur die an einigen Flecken bis heute unübertroffen bleibt und auch das es etwas zurückhaltender war mit dem “SUPERDUPERHERO”-Stempel. Das man selbst Nerevar ist, wird ja erst ab der Hälfte bekannt. Auch war 3D in dem Ausmaß mir nicht so geläufig zu dem Zeitpunkt – die Technik spielte schon eine große Rolle und es fühlte sich da noch nach Zukunft an, der Vorläufer zu Baldur’s Gate 3D sozusagen (was ich dann so halbwegs mit KotOR bekam, aber das ist noch eine andere Geschichte).
Ich kann mich ehrlich gesagt an keine Quest oder irgendwelche Figuren mehr erinnern, in dem Punkt war es also mindestens genauso “doof” wie Skyrim. Wohl aber habe ich noch einige bestimmte Gebäude vor Augen, bspw. den Palast gebaut aus einer gigantischen Krabbe, die eigenartige Pilzgebilde in denen ein Dunkelelfenmagier hauste, Vivec, Balmora. Dann dieser Mischmasch aus europäischen Bauernhöfen, die Bretterverschläge an einigen Ufern. Diese “Zonenhaftigkeit” die nicht wirklich fließend war, gefällt mir dann doch irgendwie besser als eine recht gleichwertige (aber dafür sehr natürliche) Landschaft wie in Skyrim. Ich brauche da echt in regelmäßigen Abstände was Frisches auf die Augen, sonst langweile ich mich.
Ich denke mal ganz simpel: Wenn alles die von dir gewünschten/erforderten Konsequenzen und Auswirkungen auf die NPCs/Story hätte dann wären wohl 2/3 der Spieler nach paar Stunden die meisstgesuchten Männer Skyrims, ganze Provinzen wären hinter Ihnen her und man hätte permanent Arrows im Head statt nur im Knie. Dafür ist die Welt einfach zu groß und detailliert gestaltet. Keiner will da doch alle 20Minuten im Knast landen oder von Stormcloaks abgestochen werden.
Das setzt aber vorraus das jeder unter Rollenspiel nur “Kill, Maim, Burn, Rend, Tear, Pillage, Plunder & Rape” versteht. Ist das unser Anspruch? Das Spiel gibt es schon, heisst God of War.
Es gäbe in Skyrim genug zu tun auch wenn Entscheidungen Konsequenzen hätten. Kann mich nicht erinnern bei Black isle/Bioware-Spielen ständig im Knast gesessen zu haben.
Es muss ja auch nicht gleich eine SIRI in jeden NPC eingebaut werden, aber ein Moralsystem und ein paar Schalter das nach bestimmten Ereignissen die Leute auch entsprechend reagieren, kann doch nicht zuviel verlangt sein? Warum reden die Leute in den Imperiumstreuen Städten noch mit mir, wenn ich sie gerade erobert habe? Warum schlägt mir kein Misstrauen seitens der abergläubischen Nordbevölkerung entgegen, wenn ich höchster Magier des verhassten College bin? Ja, ich werde sogar noch zum Thane der Stadt ernannt – weil ich einen dösigen Helm beschaffe. Das ist alles so widersprüchlich, kann doch nicht zu viel verlangt sein da noch ein paar “IF THEN ELSE”-Abfrage mehr einzubauen? Wer sowas wie die Welt von Skyrim bauen kann, für den sollte das doch wohl kein Problem sein.
Das ist alles eigentlich treffend beschrieben. Man muss den Bethesda Ansatz eben mögen. Bei Skyrim gibt es eigentlich keine Story, der eigene Charakter ist unwichtig . Episch ist das alles nicht: Abgebrannte Bauernhöfe mit jammernden Mägden bekommt man, keine fliegende Dämonenfestungen mit alles vernichtenden Feuerkanonen.
Skyrim ist ein Spiel für Entdecker. Du bist nicht “Teh Dragonborn”, sondern Alexander von Humboldt in Norwegen, der sich daran erfreut jedes Pfänzchen zu zu untersuchen und zu inventarisieren. Selbiger sagte einmal:
“In einem Zeitalter, wo man Früchte oft vor der Blüte erwartet und vieles darum zu verachten scheint, weil es nicht unmittelbar Wunden heilt, den Acker düngt, oder Mühlräder treibt, […] vergißt man, daß Wissenschaften einen inneren Zweck haben und verliert das eigentlich literarische Interesse, das Streben nach Erkenntnis, als Erkenntnis, aus dem Auge.”
So ist das auch mit Skyrim!
Die Skyrimmacher besaßen nie die die unverschämte Hybris dem Spieler Spaß in Tüten verkaufen zu wollen in dem sie einen tollen Drama-Plot liefern. Auch Herausforderung sind nebensächlich, man muss sich sogar selbst beschränken. Alles scheißegal, der Rezipient war nie wichtig, Himmelsrand war wichtig!
Der Star ist das Land, nicht der Held (oder der Spieler)!
Die wollten nur Himmelsrand abliefern. Himmelsrand existiert eben in echt und nicht nur um den Spieler/Helden herum wie in anderen Spielen,
Die Spaßquelle des Spielers liegt im Erforschen, am ausprobieren von Möglichkeiten, am Entdecken von Details dieser Welt. Am Wegesrand erlebt man die wirklich interessanten Geschichten. Oft sind diese zufallsbeinflusst, aber so voll liebenswerter Details, dass sich alles eben echter anfühlt als in durchgeskripteten Story-RPGs der Biowareschule.
Skyrim ist Durex Gefühlsecht und Bioware Spiele die Dinger mit Nopppen und Erdbeer-Bananegeschmack.
Es hat eben Seele. Deshalb kann (und muss!) man über alle Mängel hinwegsehen.
Wer mit Skyrim nicht klarkommt, der schweige in Ehrfurcht. Diese Antimainstreamverisse rücken nur die Rezensenten in ein schlechtes Licht, nicht Skyrim. Jugendliche Abgrenzung der Form “Mein hardcore ist besser als dein harcore!”.
Wer wahrlich den hardcore in all seinen Formen liebt, der muss Skyrim den Kopf tätscheln und sagen “Guuuuuuuuter Junge, guter Junge.”!
Skyrim bietet eben nur keinen Aule-Sportficker-hardcore,sondern Bethesda-Exploration-RPG-Hardcore. Es beinhaltet myriaden geameplayirrelevanter Details, welche den Entwicklern eben wichtiger waren als die rudimentäre Gameplaymechanismen Das machts für manche sympathisch, für andere unspielbar.
Erfreulich sind jedenfalls die Verkaufszahlen, vielleicht merkt Bioware dadurch endlich mal das die Overdesign-Zauberformeln nicht funktionieren und es gibt mal wieder Spiele mit Charakter.
Da mein Internet immer noch nicht geht (ICH KLAGE DIE TELEKOM UND DIE SÄCHSELNDEN MISANTHROPEN, DIE SIE ALS HOTLINE-TELEFONISTEN BESCHÄFTIGT AN!) und ich ferner schon zwei Mal Skyrim gut reden und verteidigen durfte, halte ich mich bei dieser Diskussion zurück und überlasse Aule das Feld. Eine Sache will ich aber noch einwerfen: Skyrim spielt sich ganz toll, wenn man so ein Mongo ist wie ich und “miterzählt” – d.h. das Spiel mit billo-Erzählung à la Wolle Hohlbein begleitet. Just sayin’!
Ansonsten ließe sich alles doch unter “different strokes” zusammenfassen, doch das reichte uns Geekster-Zornickeln* noch nie, oder, hehe!?
* Sagt man “Zornickel” auch außerhalb der Pfalz?
** Und ich wurde wegen der gangsperrenden Hundeunperson auch ganz schön zornickelig!
Ich verstehe Aulbath hier vollkommen und auch wenn ich ob der prächtigen Landschaft ein wenig geneiegt war Skyrim eine Chance zu geben: Das ist einfach kein Spiel für mich. Die ganze Serie ist nix für mich. Ich möchte in ein engeres Klassen-Rassen-Berufe-Korsett geschnürt werden und dann eben nur ein Viertel von allem können und wegen mir nur die Hälfte sehen. Diese Ein-Mann-Alleskönner-Parties sind mir ein Greuel. Morrowind hatte bei mir schon verloren als ich schon zu Beginn in zwei gegensetzliche Gilden einsteigen konnte. Da war mir Gothik lieber, wo man sich auch mal entscheiden und dann damit leben musste.
Zudem habe ich viel zuwenig Zeit für solch ausufernde Spiele.
Nee „different strokes“ reicht hier nicht, solange die Defizite von Skyrim mit
- eigene Figur ausblenden (die Landschaft ist der Held, blah)
- selber die Geschichte schön reden bzw. erst eine dazu erfinden
abgetan werden. Man kann das ganze doch lieben, aber doch irgendwie ehrlicher. 94% – echt jetzt.
Disclaimer: Ich hab’s selbst nicht gespielt. Mich stört mehr die Diskussion darum. Man könnte fast meinen, das Teil ist von nintendo.
* Zornickel habe ich noch nie vernommen.
Tststs. Die Rede von den Lappalienquests erinnert mich etwas an Star Trek. Da wurde auch immer nur das höchste Stockwerk des Schiffs in Szene gesetzt. Dem übrigen Personal hingegen war ausschließlich die baldige Löffelabgabe bei Außeneinsätzen beschieden. Soll heißen: Ich halte es tatsächlich mal für angenehm, nicht nur die “großen Geschichten” erleben zu dürfen, sondern mehr das Leben der “einfachen” Leute. Dann bin ich eben ein derart edelmütiger Held, dass ich auch Kleinkram voller Enthusiasmus erledige. Kurzum:
Freiheit für die Arbeiterklasse!
nur hätte kirk niemals einen terranischen suppenkochtopf aus dem lagerraum geholt, um ein +3 phasertrank zu bekommen.
cd, das ist doch gerade das Problem von Skyrim. Es ist entweder epic oder lapidar. Auch eine Briefbotenquest kann fesselnd gemacht werden, dafür braucht es aber mehr als nur Ja und Nein. Hier ist die Belohnung und Ende. Dabei macht es letztendlich keinen Unterschied ob man die Welt oder die Nachbarskatze vom Baum gerettet hat.
Oh, ich bin einer lebenden Fantasywelt und Entscheidungsfreiheiten nicht abgeneigt – ganz im Gegenteil. Aber die Plausibilität des Ganzen muss noch gegeben sein, Medieval-GTA enttäuscht mich da etwas.
“As Dragonborn, the prohesied hero born with power of The Voice ™, you are the only one who can stand amongst them”
Hmm… was ist Alduin dann? Warum die IMO ziemliche coole lore um die Drachenkämpfe am Anbeginn aller Zeiten? Nein, nein… Skyrim hat genug Hybris:
Epic fantasy reborn, the next chapter in the TES saga, Skyrim reimagines and revolutionises(!) the open-world fantasy epic (!!), the legendary (!!!) freedom of choice, storytelling (!!!!) and adventure of The Elder Scrolls is realised like never before (!!!!!).
Das kombiniert mit Hypewertungen, möglichen GOTY-Awards und garniert mit einer Userschaft die sich fast wie Nintendo-Fans aufführen (wie Jorl schon treffend anmerkte) klingt für mich schon nach mehr als Humboldt’s Adventures in Skogsnorge. Den Trailer verlinke ich gar nicht mehr (Stichwort: You are… *dramatischePause* Dovahkiin… *dramatischePause* DRAGONBORN… *Männerchöre*, *rasanteSchnitte*, *Huarghghgl!*)
Wir haben dann ziemlich unterschiedliche Auffassungen von “existieren”. Wenn man sämtliche menschlichen Bewohner und deren Belange ausblendet existiert Skyrim vielleicht sogar. Sobald wir die aber mit einbeziehen kann ich deiner Aussage nur widersprechen – denn deren Welt existiert nur wenn ich in der Nähe bin. Warum hilft niemand sonst den brennenden Bauernhof zu retten? Warum rennen die anderen wie Zombies rum, wie sehr muss man auf Skooma oder Moonsugar sein um so teilnahmslos n dieser Welt zu leben?
Jetzt mal wirklich Hand auf’s Herz… wo und was erforscht ihr denn? Wie gesagt, ich habe alle Thu’ums geholt, jeder dieser Abschnitte war ähnlich aufgebaut. Teilweise mit den exakt identischen Elementen. Die Banditencamps, Festungen und Eishöhlen genauso… die Chancen stehen nicht schlecht das man nach 6 oder 7 Stück alle Assets der Engine für die jeweilige Instanz gesehen hat. Ich habe ca. 50% der Orte entdeckt, ich habe keine Lust mehr rauszufinden ob bei den vermutlich noch 100en copy/paste Höhlen die ich nicht sah noch irgendwas minimal anders ist. Meinen Forscherdrang hat das Spiel selbst abgewürgt.
Dazu schrieb ich bereits oben was, ich halte das lediglich für eine Phrase – soviele Möglichkeiten bietet das Spiel gar nicht – Charakterkonzepte kann man nicht ausspielen. Was theoretisch möglich wäre ist in die Praxis umgesetzt reichlich bieder. Hier fehlt Feedback seitens des Spiels – zwar haben sie das bspw. mit den Actionsequenzen versucht einzubauen, aber so richtig der Bringer ist es noch nicht.
Und das ist der einzige Grund warum das Teil nach Whiterun nicht von der Platte geflogen ist, das Spiel hat sehr schöne Momente, Augenblicke. Aber das sind eben nur Momentaufnahmen. Die das Spiel nur soweit tragen aber den dermaßen großen Hype und das Gewese um Skyrim nicht rechtfertigen. Ich denke jemand der Crysis oder Just Cause 2 erlebt hat dürfte ein Stück weit unberührter sein.
Schade, dann muss mein Spiel kaputt sein. Ausser Wölfen und Bären habe ich leider überhaupt nichts erlebt. Obwohl, doch… einmal laberte ich mit einem Typen in Morthal und während wir erzählten wurde er von einem Chaurus gekillt dessen Angriff eigentlich mir galt. Aber erzähle mir bitte was Du meinst, ich kann das sonst ehrlich nicht nachvollziehen.
Ich würde die Wahl des Kondoms stark von der Partnerin abhängig machen.
Mimimimimi… der mag mein Spiel nicht.
Dafür gab es aber auch hier in den Kommentaren schon erstaunlich viel Zuspruch, das es den Leute trotzdem noch Spaß macht spricht sicherlich für Skyrim.
Einmal mehr muss ich mich wundern, wenn die Forderung nach halbwegs glaubwürdigen Lebensformen in einer ansonsten recht ansehnlich und glaubhaft gestalteten Welt schon “hardcore” ist, frage ich mich echt warum ich nicht wieder mit Pen & Paper anfange. Bei C-RPGs habe ich dann wirklich nichts zu suchen.
Als ob Verkaufszahlen jemals etwas über die Güte und Qualität einer Spielerfahrung ausgesagt hätten. Skyrim hat 0 Anforderungen an den Spieler und FirstPerson-Perspektive. Da hast Du deine Design-Zauberformel. Das man denn Gebrauchtmarkt zumindest auf dem PC auch ausgehebelt hat dürfte eventuell auch eine Rolle spielen.
Nicht falsch verstehen, wenn jemand noch relativ frisch bei C-RPGs dabei ist, dürfte Skyrim ordentlich flashen (ich schaue aber schon seit Daggerfall rein, und da bewegt sich einfach viel in eine Richtung die ich nicht nachvollziehen kann – trotz fantastischer Landschaften). Das ist wie mit dem ersten Zelda oder Mega Man oder Metroidvania.
Dagegen ist an und für sich auch nichts einzuwenden, wenn ich enttäuscht darüber bin was mir vorgesetzt wird (ungeachtet dessen ob ich ds Spiel “verstanden” habe oder nicht) möchte ich es allerdings niederschreiben. Und damit es kurzweilig zu lesen ist, kommt der Kram immer in Verissnähe. Dabei ist es Schade das der Eindruck entsteht “hater gonna hate” – denn das stimmt nicht. Lies bspw. meine Kommentare zu Dark Souls bei howtonotsuckatgamedesign – ich bin sowohl begeisterungsfähig als auch in der Lage das sachlich vorzutragen. Das ich leider hier 3x in Folge “doofe” Spiele erwischt habe ist leider Pech. Ich würde auch behaupten das ich hier durchaus objektive Kriterien anspreche (selbst Herr Lott stimmt mir ja im Grunde zu!), die sich eben nicht so leicht mit different strokes abwiegeln lassen – es ist auch nicht so das mir Skyrim keinen Spaß gemacht hätte. Aber es kippt nach einer Weile einfach, und für ein Spiel dem ich egal bin habe ich dann doch keine Zeit.
@Toni: Schade, hatte so darauf gehofft du würdest ein paar Anekdoten aus Skyrim droppen oder irgendwelche schlauen Zitate bringen :/
Aber wenn du das Spiel schon zweimal “verteidigen” musstest scheint es ja wohl kein alleiniger “HardcoreabgrenzungswahnsinnausJugendlichkeit” meinerseits zu sein. Es nervt andere wohl auch (davon ausgehend deine Diskussionspartner hatten ähnliche Probleme mit einigen Unglaubwürdigkeiten).
@Jorl: Jau, “suspension of disbelief” geht eben nicht endlos, und wenn ich eine existierende Welt schaffen will, dann darf ich nicht auf der Hälfte aufhören (zumindest nicht 3 Spiele hintereinander lang).
@cd: Oh, liebend gerne “small scale fantasy”. In unserer DSA-Runde spielte ich einen Holzfäller der seinen Unterhalt damit verdiente Holztalismane zu schnitzen. Unsere Aufgaben waren, wenn sie groß angelegt waren, mal Banditenjagd oder ein verirrtes Monster einfangen. Ansonsten reichlich unspektakulär und soweit weg von “epic” wie es nur geht. Ich fand es großartig.
Niemand war der Auserwählte, alle konnten bei ganz banalen Dingen draufgehen oder sich zumindest schwer verletzen und alles war in eine entsprechende Perspektive gerückt.
Kleine Geschichten: Eben die die beim wandern entdeckt. Verlassene Lager, die nicht kartografiert sind, wo man aber auf Zetteln etwas dazu raus findet warum das Lager verlassen ist und was da passiert ist. Auch in den Dungeons gibt es ähnliche Geschichten zu hauf wenn man auf solche Details achtet. Manchmal ist das auch nur ein toter Jäger vor einer Bärenhöhle, der den Auftrag hatte Bärenpelze zu sammeln, manchmal starten durch solche Entdeckungen auch kleine Quests.
Dann findet man ein ähnliches Lager was genauso verlassen scheint, ist gerade fröhlich am looten und plötzlich kommt die ganze Räuberbande zurück, die grade auf einem Überfall war.
Man begegnet einem nackten fliehenden Typen, an der nächsten Ecke kommt sein Verfolger vorbei, wohl der Sklavenhändler dem der Junge ausgebüchst ist. Ich rette den Sklaven, der sich bedankt und sagt wo er hin will. Stunden später treff ich den ehemaligen Sklaven, der sich mit der Ausrüstung seines Häschers eingedeckt hat auf dem Weg in seine Heimatstadt.
Das meinte ich mit ‘existieren’: die NPCs wandern z.B. wirklich durch die Buttnik, es wird sehr genau gespeichert was wo herum liegt und NPCs nehmen freien Loot auch einfach mal mit. Einer brachte mir auch mal was hinterher, weil ich es verloren hätte. Dabei hab ich es nur entsorgt, weil ich nichts mehr tragen konnte. Andere NPCs decken sich damit selbst ein und verduften. Und das alles ohne Cutscenes mit Zufallsbeiflußung.
Das sind keine Erlebnisse die jeder Spieler teilen kann, weil die jedes mal ein bißchen anders oder auch gar nicht passieren. Die Summe all dieser Geschehnisse, die vielen versteckten Randomlocations, macht die Welt eben gefühlsecht.
Skyrim ist eben wie Pfadfinderurlaub, Zeltlager und Lagerfeuer. Ich spiele meist in kleinen Dosen, mache alles zu Fuß, lese sogar die einige Bücher.
Die Dungeons find ich zum größtenteil sehr cool – natürlich wiederholen sich Sachen, weil es eben so groß ist und Texturen endlich, aber stupides Copy& Paste konnte ich bisher nicht feststellen. Die100+ Dungeons ähneln sich zumindest weniger als die 3,5 aus DragonAge 2. Meistens sind die auch sinnvoll aufgebaut, es gibt dann auch immer Betten wo die Bewohner schlafen und allgemein eine innere Logik.
Ich kann all die Kritik verstehen und nachvollziehen, ich komme originär auch nicht aus der Bethesda Ecke. Man braucht hier eben den richtigen Zugang. Ich würde es im Kern nicht mal als RPG bezeichnen, weil die RPG Mechanismen nicht richtig funktionieren. Dann ists eben nur ein Erkundungsspiel. Oder halt der Himmelsrand-Urlaub-Simulator von Astragon.
Die VK Zahlen hab ich nicht als Argument für die Qualität angeführt, sondern mich nur darüber gefreut, dass hier so große Entwickler sich noch mit Herzblut in 1000 Entwicklungstunden unwichtiger Details stürzen können obwohl es an allen Ecken und Ende Mängel hat. Das hat ein bißchen Indie flair, da stecken immer noch die gleichen Spinner wie früher dahinter.
DA:O war auch Biowares erfolgreichstes Spiel obwohl die Konsolenversion steuerungstechnisch fast unspielbar waren. Weil es Charakter hatte und voll liebevoller Details steckte, trotz all der Macken. Und wenn damit Skyrim Erfolg hat, lässt das doch hoffen! Mehr wollte ich mit den VK zahlen nicht sagen.
Ich verteidige Skyrim auch nicht ohne Selbstironie, natürlich darf man es auch kritisieren und hat nicht Ehrfurcht zu schweigen. Aber wer die Serie kennt, muss doch worum es da geht. Marketingversprechen mit dem Spiel vergleichen ist doch mehr als billig! Ich hab 65 stunden auf dem Tacho und mich bisher 0 für die Hauptquest interessiert. das kann eh nur peinlich werden, dieser ganze doofe Auserwähltenquatsch und so. Das ist doch nur drangeklatscht. Man muss jedenfalls den Umfang und das was die Macher damit versucht haben würdigen.
Bei Morrowind war alles genauso, nur hatte das abwechselnde Landschaften und den Nostalgiebonus.
wieder name vergessen, sorry ist in der falschen maske gespeichert.
Aule, Predo: mit ‘different strokes’ wollte ich ja nicht abwiegeln: ich finde aber, dass z.Bsp. der Anspruch an Plausibilitaet unterschiedlich viel Wert sein darf. Mir ist er ueberhaup nicht wichtig. Ich kann also nachvollziehen, dass wenn glaubwuerdigkeit ein dealbreaker ist, Skyrim nicht das richtige Spiel fuer einen ist. Don’t waste yo money on it. Wie ich aber schon mal schrieb: Ich liebe gerade dir Artifizialitaet der Tes-Spiele, die Tatsache, dass sich alles sehr fadenscheinig und dennoch wie ein raetselhafter Traum anfuehlt. Das gibt mir halt mehr als eine tighter vermittelte Welt as in Gothic. Das Kampfsystem empfand ich als nicht so schlecht – schaut euch noch mal meinen letzten Text zum Spiel an: Battle Royales zwischen Riesen, Mammuths und Saebelzahntigern waren geil, ebenso die Moeglichkeit Gegner zu Eiszapfen zu erstarren und dann von Klippen zu werfen. Oder mich mit dem ‘aetheral’-Shout an Gegner heranzuschleichen und sie mit Gift zu paralysieren. Also ich fand so was ziemlich geil! Das Gefuehl ‘vermitteltwr Koerperlichkeit’ stellt sich bei mir ognehin nie ein – auch nicht bei Starbreeze-Spielen, also vermisse ich es in Skyrim nicht. Daher also doch: different strokes, finde ich.
Mich kann Skyrim auch nicht begeistern. Das liegt zum einen an der Charakterentwicklung. Man ist einfach die eierlegende Wollmilchsau. Das Problem mit dem kampfmagischen Zweihand-Dieb ist aber, dass er die Langeweile pur ist. Unterschiedliche Herangehensweisen an Gegner und Lösungswege muss man sich schon selber auferlegen, das Spiel an sich bietet dahingehend fast nichts.
Das andere Problem sind eindeutig die Kämpfe. Absolut keine Rückmeldung, Schadenswerte sind völlig wilkürlich (eingesprungene Powerattack macht weniger Schaden als stinkiges Rumgeklicke), die Übersicht ist bestenfalls suboptimal und über den Ausdruckstanz aka Finisher will ich gar nicht reden.
tonez, volle zustimmung. nur fand ich aules kritik ziemlich fundiert; fands nur etwas billig die dann wieder abzubügeln mit “mainstreamverisse machen nur den rezensenten unbeliebt, nicht skyrim”.
ich lese den blog hier schon seit einigen jahren, und hatte bisher noch nie das gefühl, dass hier die attitüde “alle sind dafür, ich bin dagegen” an den tag gelegt wurde.
niemand will skyrim seine momente absprechen (selbst aule nicht), aber seine kritikpunkte kann man sehr gut nachvollziehen.
ich persönlich denke mir auch ab und an eine geschichte hinzu (finde ich übrigens gut, dass ich nicht der einzige mit dieser nerdigen eigenschaft bin). aber wenn jemand ein epos verkauft wird, dahinter sich aber nur eine wunderschöne landschaftssim verbirgt, dann spricht das nicht gegen die landschaftssim, aber gegen den verkauf als epos.
@ Predo and the rest of the crew:
Der Vorwurf, Aule kritisiere ein Spiel, um besonders hardcore zu sein ist natürlich quatsch – Aule kritisiert Sachen, die ihm an einem Spiel nicht gefallen haben. Ich wage mal die Frage zu stellen, ob es Sinn macht deswegen
a) in Gefühlswallungen zu geraten
b) die Persönliche Ebene zu betreten und Unterstellungen über Aules Motivation und Eigenschaften zu äußern.
Es ist ein Spiel. Wenn es euch – wie mir – gefällt, so wird es euch auch nach Aules Text gefallen. Wenn ihr findet, dass Aule in manchen seiner Punkte irrt (ich, etwa, finde das Kampfsystem super), so sagt es mit einem Lächeln im Gesicht und einer Cola in der Hand. CHILL DAWGZ!
Zornickel rising!
Nee, Spaß beiseite – ich habe heute leider noch einiges vor, deshalb ein bisschen kürzer als sonst.
Ja, die Sachen sind nett – aber ich muss ehrlich sagen, die erwarte ich auch einfach (sie sind aber so auch in den Bioware’schen Scripthöllen drin, wenn ich mich recht entsinne – in kleinerem Maßstab sogar im DungeonCrawler-Urschleim). Wenn Du übrigens auf dererlei Struktur stehst, dann könnte Penumbra und vielleicht Amnesia etwas für dich sein – zumindest ersteres ist genau solch eine “Quest” über ein ganzes Spiel gezogen, und sehr stimmungsvoll gemacht.
Und genau hier fordere ich eben noch mehr Konsequenz dieser Existenz. Du wirst mir doch beipflichten das sich diese NPCs wesentlich “echter” verhalten und besser durchgeskriptet sind als das reguläre Bauernvolk? Wir kennen ja den Gegenentwurf zu Skyrim nicht, sprich – kleineres Areal, komplexere Charaktere bei gleichen Freiheiten. Es gibt in Skyrim einfach eine Diskrepanz zwischen “Existenzen” innerhalb von Questlines und wenn man gerade ohne Quest unterwegs ist. Wenn man das noch glattbügeln würde, würden wir das alle besser finden – da bin ich fest von überzeugt.
Ich verstehe was du meinst, aus ähnlichen Gründen zieht mich Dark Souls unglaublich in seinen Bann. Allerdings hat DrkS eine wesentlich zurückhaltende Narrative und selbst dafür das man einen Auserwählten spielt ist es sehr entspannt was diesen Punkt angeht. Skyrim springt mir zu sehr zwischen Pfadfinderei und Wikingersaga hin und her. Ich beneide euch darum, dass ihr das ausblenden könnt – ich kann es nicht. Vielleicht, weil ich mir eine dicke Wikingerstory zum mitspielen schon seit längerem wünsche.
Das war vielleicht überspitzt formuliert, kein Kerker ist wirklich 1:1 (zumindest die, die ich sah) – aber, sie sind halt aus den gleichen Bestandteilen gebaut und haben oft ein zumindest ähnliches Layout. Es gibt ne’ Reihe von Permutationen bei bspw. den Draugr-Kryptas, aber die Bauteile kommen dir irgendwann halt bekannt vor und sie laufen alle nach dem gleichen Prinzip ab. Auch wenn (grafische) Details anders sind, diese machen die Dungeons an sich nicht anders (es gab 3-4 Ausnahmen, aber das ist auf die Masse an Draugr-Bunkern gesehen mir einfach zu wenig).
Steht mir noch bevor (der 1er übrigens auch, liegt hier aber schon bereit), klingt aber schon jetzt nach Downer. Ich bin da wohl echt zu sehr von J-RPGs bzw. generel J-Design geprägt. Kann ich bitte meine 4 Elementtempel haben, und dann noch 3-4 Dungeons mit einem großen Thema welches Grafik und Stimmung vorgibt?
Bei den banditenhöhlen/Festungen würde ich zustimmen (auch wenn ich finde das sie es sich oft recht einfach machen, eine Kammer wo gefressen wird, eine Schlafkammer, eventuell Zauberkammer usw.), Blackreach und die Dwemerruinen erschließen sich mir aber nicht (in Blackreach selber konnte ich es aber dank der Faszination für die Umgebung sehr gut ausblenden – wenn das Spiel ähnlich starke Kontraste auch anderswo hätte, ich würde gar nicht soviel meckern
).
Ich hoffe die Spieler die (gerade auf Konsole) unter heftigen Bugs leiden bis hin zum Showstopper sehen das ähnlich wie du. Allerdings könnte ich mir vorstellen das da noch einige Sachen aus Oblivion verwertbar waren, einige der Geschichten in den Büchern kannte ich sogar noch aus Morrowind.
Über die “Charakterbrücke” gehe ich nicht so ganz, aber Du hast schon recht.
Das sind mehr als Marketingversprechen – und ich finde es nicht billig wenn mir eine Hörnerhelmsaga versprochen wird, ich die aber nicht bekomme und das anprangere.
Natürlich hatte ich eine Ahnung das ich kein “mehr Cutscenes als Gameplay”-RPG bekomme. Aber war dennoch erstaunt wie wenig sich seit Oblivion getan hat (welches ich aufgrund technischer Schwierigkeiten nach einer Weile aufgeben musste und danach nie mehr den Zugang fand). Aber ich gehe auch immer davon aus das ein Teil mit Nummer im Titel einen Fortschritt bringt. Und ich bin immernoch der Überzeugung ich erwarte nichts Unmögliches das zumindest einige meiner größeren Taten sich auch rumsprechen. Denn immerhin ändern sich ja auf der Landkarte die Fähnchen der Camps (offensichtlich wird das also irgendwo bereits registriert!) – oder die Leute reagieren darauf wenn ich bestimmte Skilllevel oder Perks erreicht habe. Wobei ich das eben viel unlogischer finde, woher weiß die Wache in Riften das ich Speechcraft auf 50 habe? Er weiß es, denn er kommentiert es sinngemäß mit “Glaub ja nicht das Du mich einlullen kannst wie die ganzen Kaufmänner”. Ebenso die Sprüche wie “Du hast zwei Hände und benutzt beide für eine Waffe – das respektiere ich”. Das ist cool und alles, aber warum gibt es da trigger und bei “Worldevents” nicht? Es sind diese Schnitzer die bei mir einen Unterschied zwischen 75% und 94% machen würden. TES / Bethesda sind einfach zu groß für solche Kinderkrankheiten.
3-Mann Indieproduktion in Muttis Schlafzimmer, alles kein Problem – aber Multimillionenunternehmen mit definitiv kreativen Köpfen (ich möchte nochmals erwähnen das ich die zugrundeliegende lore sehr gut fand) unterstelle ich da einfach Veröffentlichungsdruck und Publisherzwänge gegen die man sich wehren sollte. Vielleicht wird das ja nochmal gemoddet. Generell bin ich gespannt was in 1-2 Jahren für Skyrim an Mods am Start ist – vielleicht sind einige meiner Kritikpunkte ja dann von Fans behoben.
Hmm… meiner Erinnerung nach ist das eigentlich seit Morrowind so das Du immer der ÜBERauserwählte bist. Bei Arena weiß ich es nicht mehr genau. Nur bei Daggerfall warste ausnahmsweise nicht als Götterchampion unterwegs (ob das jetzt viel Unterschied macht wenn dich der Imperator selber losschickt sei mal dahingestellt
). Das hat schon irgendwie Bestand in der Serie, wäre es nur drangeklatscht könnte man es ja mal zurückfahren oder anders machen.
Aber gucke dir mal Main- und Magiergildenquest an, und dann können wir vielleicht nochmal anders über einige Punkte sprechen. In den ersten 20h wo ich mit dem ganzen Dragonborn-Kram auch noch nichts am Hut hatte war das Spielgefühl noch ein anderes – aber sobald Du den ersten Quest-relevanten Drachen umhaust wird’s eigenartig.
Wenn ich sage Morrowind hat mir gefallen, spreche ich davon wie es irgendwann nach Erscheinen auf der Xbox spielte (schön mit Speicherbug)… ich habe mir in einer C-RPG Sammelphase das Dingen noch einmal als GOTY gekauft, aber da war ausser der Architektur auch schon die Luft raus. Wie gesagt, was ich am meisten mit Morrowind verbinde ist die Architektur – der Rest ist nicht unbedingt hängengeblieben (außer so doofen Namen wie Hlaalu – aber ich glaube das hat was mit meiner Begeisterung für Star Control 2 zu tun, “Arilou Lalee’lay”
), Meine letzte Morrowind-Session liegt auch gut und gerne 6-7 Jahre zurück – ich habe es damals wegen der Landschaft gespielt, heute reicht mir das offensichtlich nicht mehr. Und ich würde es auch nicht unbedingt mehr empfehlen, dann eher ein bisschen Vanilla WoW bis patch 1.4irgendwas
Der Nostalgiebonus hält sich also sehr in Grenzen, kein Vergleich zu anderen Titeln.
@tonez:
Bioware Zeug und Fable magste doch aber auch sehr gerne, oder?
Wie das so ist mit peer-group pressure, Forenhypes usw. – ich hatte es ursprünglich nicht eingeplant. Battlefield 3 sollte meinen Rechner zum Glühen bringen… aber dank der Origins-Geschichte war Skyrim halt “the next best thing”. Den Tech-Demo-Teil hat es auch mit Bravur bestanden. Der Rest hat nicht sein sollen.
@predo:
Ich glaube, dass kann man als Schlußwort prima stehen lassen.
Vielleicht hier nochmal ein bisschen Geschreibsel von Eurogamer indirekt passend zum Thema: http://www.eurogamer.net/articles/2011-02-20-retrospective-the-witcher-article
Jep! Aber doch nicht, weil ich sie plausibel finde.
So war es auch nicht gemeint, aber doch sicherlich nicht wegen des superguten Gameplays sondern eher wegen der Erzählung, Entscheidungen und Konsequenzen – oder? Ist zumindest mein Eindruck von dem was ich über diese Spiele weiß. Ich kann allerdings noch nicht wirklich mitreden in diesem Punkt da ich weder Dragon Age, NWN2 noch Mass Effect gezockt habe… nach dem Holiday Sale weiß ich diesbezüglich aber mehr
“tonez, volle zustimmung. nur fand ich aules kritik ziemlich fundiert; fands nur etwas billig die dann wieder abzubügeln mit „mainstreamverisse machen nur den rezensenten unbeliebt, nicht skyrim“.
Das war ja bewusste Polemik um der Reibung willen und wie geschrieben nicht ohne Ironie Ich erkenne die Kritik hinsichtlich der Story ja komplett an, nur brauche ich keine Story bei Skyrim. Worldeventfeedback ist auch cool, mir aber nicht so wichtig zumindest hier nicht.. Saints Row 2 konnte das gut.
Mehr Konsequenz wäre toll, dann aber basierend auf den Zufalls- und Simulationsmechanismen, weil das IMO die stärke der Serie ist. Wenn man diesen Bürgergriegsthematik hat, warum nicht ein Ressourcen- und Strategiesystem dahinter packen, quasi ein Strategiespiel aus der Egosicht, das simulationistisch getrieben ist und nicht durch Plot. Und dann sollte sich die Welt danach formen, welche Fraktion die Oberhand hat. Ich will bei Skyrim Weltsimulation und blende die Wachenkommentare, Story usw einfach bewusst aus. Ich muss mal Mount & Blade spielen, ob da sowas geht,´.
Noch mehr What-If Kommentare bringen mir da nichts, das ist netter Fluff, aber bei einem so umfrangreichen Spiel wahrscheinlich auch nicht zu schaffen. Dann kommen die ganzen Katzenmenschenspieler an und beschweren sich, dass deren Rasse gar nicht eingebunden ist usw usf. Notwendige Kompromisse. Ich verstehe aber das manchen sowas wichtig ist.
Bioware hat das bei Dragon Age Origins mit den Origins versucht und dann bei DA2 das alles gestrichen und einen festen Hauptcharakter vorgesetzt.
Ich bin übrigens ein Katzenmenschspieler und habe einen meiner wenigen “das hätte cooler sein können”-Momente gehabt, als ich einer der Katzen-Caravanen begegnet bin und die sich gar nicht freuten, dass ich a) auch ein Kater bin und b) ihnen soeben im Kampf gegen einen Säbelzahntiger (!!!) geholfen hatte. Die sprachen mit mir wie mit jedem anderen – ich hätte aber gerne ein bisschen Katzenlore mit den Dudes gekickt, ein bisschen Katzenminze und Baldrian gepfiffen, um schließlich nackend um eine der vielen Skyrim-Tannen herumzutollen (Catnip is a helluva drug!)!
Dennoch stehe ich zu meiner Liebe und bestätige: Es ist ein Riesenspiel und es ist nicht perfekt. Wenn man sich über die Sachen freuen kann, die es gut macht, so macht es viel, viel Spaß.
@ Aule:
Ah so, verstehe. Ja, diese Spiele machen die Sachen besser als Skyrim, bieten aber nicht die Skyrim-Kicks: eine offene, interessante Welt (ja, ich weiß – du empfindest gerade sie als schlecht gemacht) und gewisse Möglichkeiten der Expedition und Erforschung. KEIN SPIEL KANN ALLES, YOU GUYS!
Diese Katzenmensch-Momente hatte ich irgendwie dauernd und dass ist doch auch genau dass was Aule mit “someone stole your sweetroll?” meinte. Gerade dadurch merkt man sehr schnell wie die Technik dahinter läuft und wie beliebig alles ist – absoluter immersion breaker.
Sowas muss auch nicht gegen das Spielprinzip laufen. Es fehlt nur an der Liebe zum Detail. Ich opfere gern die belanglosen Nebenquests wenn dafür einer Hand voll Charaktären etwas mehr mit auf den Weg gegeben wird. Aber nicht ein einziger war für mehr als 2-3 Questpunkte verantwortlich und alle hatten sie danach nichts mehr zu sagen.
Das läuft doch dann aber darauf hinaus, dass man die Skyrim Welt zusammenstreicht, Nebenquests löscht und 3 vorgefertigte Klassen-Rassen anbietet. Die Dunkelelfen-, Rothwardonen,- Waldelfen-, Bretonen- und Orkspieler wollen das auch haben. Und mit 2 Wachenkommentaren wäre es sicherlich nicht getan.
Das könnte man sicherlich alles reduzieren um mehr Wert auf Plausibilität zu legen.
Dann kommt bestimmt auch ein tolles Spiel raus, aber kein riesen OpenWorld Spiel im Skyrimstyle. Dann hat man ein Story-RPG oder ein J-RPG. Hinter den Konzepten steckt auch ein ganz anderer Spielerwunsch:
Entweder ich will maximale Freiheit, dann sehe ich auch über solche Schnitzer hinweg, oder ich will die maximale Plausibilität hinsichtlich der Einbindung meiner Spielfigur, dann muss ich auf Freiheit verzichten. Alles aufeinmal geht eben nicht.
Das Dilemma lässt sich am Computer nicht lösen, dafür gibt es Pen & Paper – da geht das.
Die ‘belanglosen’ Nebenquests finde ich sehr wichtig. Weil es den Simulationsansatz unterstützt, dass nicht alles gleich eine wichtige Questreihe triggert, sondern die Welt auch mit unwichtigen Sachen gefüllt ist, weil sie nicht um den Spieler herum aufgebaut ist.
Und eigentlich ist die mangelnde Rassenunterstützung doch Standard. Bis auf DA:O kenne ich kein C-RPG mit freier Generierung welches ein solches Feature unterstützen würde.
Ich bashe aber mal mit:
Mir ist es aber einmal sogar als Nord passiert, dass mich jemand fragte, was ich, als jemand der nicht aus Himmelsrand kommt, denn bei den Rebellen will.
1-2 Abfragen zur Rasse hätte man sicherlich einbauen können, ich glaube aber nicht, dass dann die grundsätzliche Kritik erlöschen würde. Und so wichtig kann es auch nicht sein, wenn 2 belanglose Kommentare ausreichen würden um das Spiel glaubhafter zu machen.
Das ist IMO ein grundsätzliches Problem was aus dem Ansatz resultiert.
Hier stimme ich zu. Ich hätte es gut gefunden, wenn der Earl of Whitewater oder Lydia (schlabber-schlabber) oder die Königswitwe (schlabber-schlabber-schlabber) eine tragendere Rolle zugewiesen bekommen hätten. Allerdings wäre dann Skyrim SO GEIL geworden, dass ich beim Spielen vor lauter Extase gestorben wäre!
Ich beneide jeden Spieler, der diese oben beschriebenen Mängel einfach ausblenden kann. Für mich macht das sehr viel kaputt, auch bei kleiner gestrickten Spielwelten wie bei Fable. So gehts mir momentan auch bei den Fallout-Games. Einerseits fasziniert mich die Größe dieser Welt und ich würde gerne in selbiger alle Orte entdecken (ich schaue aktuell nur bei einem Bekannten gelegentlich zu). Dann kommt direkt wieder dieses nichtvorhandene Körpergefühl hinzu und die Typen, die alle paar Sekunden die gleichen Zeilen raushauen. Ich glaube aber auch, daß die Synchro viel zunichte macht, die ist wie oft üblich einfach nur sauschlecht.
Ich versteh dich da sehr gut, Aule. Nach so vielen Jahren Konsum und durchschauten Spielmechaniken erwarte ich einfach ein bisserl mehr. Welten bauen können die Entwickler mittlerweile wirklich gut.
Wenn wir uns als Spieler damit zufrieden geben, wird nie alles auf einmal gehen… da stimme ich dir zu. Ich habe aber soviel Vertrauen in Spiele als Medium und in den Anspruch einiger Verantwortlicher das wir das irgendwann bekommen werden. Nur müssen wir immer und immer wieder unsere Stimmen erheben und uns nicht mit Halb-Lösungen zufrieden geben. Vielleicht bin ich in dem Punkt ja naiv, aber ich glaube daran. Und ich glaube auch daran das wir, die wir eben keine corporate-whores sind wie die großen 94%-GOTY-Rezischmieden, sowas auch einfach mal richtig schlecht finden und anprangern dürfen.
Ich meine, nehmen wir Ultima 7 (als einziges Ultima welches ich wirklich eine Weile gespielt hatte) das war weiter als Skyrim in vielen Punkten und mischt sowohl den Story- als auch den Weltsim-Ansatz. Ich halte nichts für unmöglich, und schiebe es auf Zeitdruck und Geldgeilheit.
Ich weiß nicht mehr wie das Programm heisst, aber es gibt eine Art Text”adveture” die einfach nur einen Gesprächspartner simuliert. Warum kombiniert jemand nicht sowas mit der Skyrim-Engine. Uns würden die Köpfe explodieren vor awesomeness!
Und der Pen&Paper-DM löst auch viel einfach nur über kurze “Textpassagen”. Witcher hat das IMO ganz clever gelöst, eine kurze Cutscene bestehend aus Text und ein paar Scribbles die einem die Konsequenz vor Augen führt. Es bedarf da gar keiner komplizierten Techniken, und das könnte man auch bei Skyrim problemlos dazwischen schieben, und der Gesamteindruck würde besser sein. Es geht ja nicht darum von heute auf morgen ein Spiel zu schaffen das die Wirklichkeit überflüssig macht, aber eine Stück für Stück Bewegung in diese Richtung sollte IMO erkennbar sein.
Richtig geil wäre natürlich auch Sykrim Online. Wo Leute einfach mal die Rolle der Bauern und Opfer übernehmen… fast so wie beim LARP. Aber ich träume schon wieder. Ho-hum.
Der Ansatz ist Weltsim, ich klammere da die Bewohner einfach nicht aus, sondern sehe sie als Teil der simulierten Welt. Dementsprechend erwarte ich da auch was – vielleicht zu viel. Aber ich würde da zu gerne mal mit den Bethesda-Leuten sprechen, wie die das sehen.
Ich kenne aus dem P&P Bereich Techniken wie man sowas simulieren könnte.
Kurz: Gewichtete Beziehungsgraphen die mit Ressourcen und Handelnden Personen verknüpft sind und sich nach Spielerinput dynamisch entwickeln. Da können sogar Handlungsanweisungen für die Fraktionen dran hängen und man kann Einflußbereiche der Fraktionen ermitteln.
Z.b. man erobert Mine für Stadt X zurück. Dann kann man am Graphen sehen: Mine liefert X Gold pro Tag, nach X Tagen steigt Wohlstand in Stadt, Ansehen von Spieler steigt in Stadt, Händler haben mehr Geld, Bewohner bessere Kleidung. Nach X Tagen kann die Stadt wieder mehr Soldaten an die Fraktion abstellen (Kaiserliche oder Rebellen) und das beeinflußt den großen Krieg. In so einem System könnte man auch einfach zu schauen und gucken wie es sich entwickelt – das wäre spannend und ließe sich auch programmieren.
Die NPCs können dann mit Standardsätze darauf reagieren. Geht natürlich auch bei Beziehung von Personen, die sich nicht mögen oder Freunde sind. Je nachdem wie man handelt lässt sich das auch von einem Programm auswerten wie dritte die über den Graphen verbunden sind reagieren.
Mit What-If wäre das nicht handhabbar.
Problem ist dann aber die Vertonung, weils auch da Grenzen gibt. Oldschoolspiele waren da weiter- Und Chatbots und Stimmodulatoren sind noch lange nicht so weit. Holodeck bleibt eben ein Traum. Ich mag aber auch Storyspiele – so ists nicht.
Das Review trifft den Nagel auf den Kopf. Ich hatte nur kurz Gelegenheit Skyrim anzuspielen, aber bereits da hat sich die Banalität und Gewöhnlichkeit dieses Spiels herauskristallisiert. Habe mir danach den Entwickler-Speedrun angeschaut und war bitter enttäuscht. Also wenn das die Hauptstory sein sollte, dann bin ich froh auf das Spiel verzichtet zu haben… Episch ist hier mal gar nix, eher langweilig.
Es ist einfach alles so Average, so gewöhnlich. Eine Spielwiese für den tumben Spieler, mit durchschnittlichen Handlungen. Die Landschaft war zwar nett anzusehen, aber auch diese war nur gewöhnlich, auf keinen Fall jedoch episch oder imposant. Nix davon ist etwas was einem im Kopf bleibt als markantes Szenario.
Dude, ich sage es jetzt nicht, weil ich das Spiel mag (sehr sogar), aber: Niemand ist tumb, doof, blöd oder böse, weil er ein Spiel mag, das dir nicht gefällt. Diese Attribute treffen eher auf Menschen zu, die z. Bsp. grausam zu Tieren sind usw… Aule und ich sind Homeboys. Er mag Skyrim überhaupt nicht, ich mag Skyrim sehr – wir finden dennoch nicht, dass der andere “tumb” ist, sondern finden uns beide ausnahmslos supersteil. Wenn wir mal nicht einer Meinung sind, so werten wir das als ein Zeichen unserer sprudelnden Männlichkeit. Agree to disagree und du wirst viel glücklicher sein. Just sayin’.
Davon abgesehen habe ich EINE Sache an Aule zu kritisieren: Er scheint so eine 2-Meter-Metal-Mähne zu tragen, währen ich es soldatisch kurz mag. Und Marc sportet in letzter Zeit so einen Beatles/Ramones-Pilzkopf mit Schnurrbart. Ich möchte meinen Geschmack langfristig gegen diese zwei Hippies durchsetzen und 3mm über den Ohren verpflichtend machen. HABT IHR GEHÖRT!
Gibts eigentlich auf diesem Blog keine Suchfunktion? Wenn doch, dann konnte ich sie leider nicht finden, also weist mir den Weg!
Was ich suchen wollte, war ein Beitrag über Witcher 2, denn ich bin mir nicht mehr sicher, ob der hier mal kritisiert wurde. Vielleicht wäre da mal eine Gegenüberstellung Skyrim – Witcher 2 angesagt?
Chreas, ich glaube die gibt es bei diesem Theme tatsächlich nicht – ich muss meine eigenen Texte teilweise googeln. D:
Soweit ich mich erinnern kann, haben wir aber auch keinen Text zu Witcher 2 geschrieben. Ich habe es noch nicht einmal richtig gespielt und kann mich auch nicht erinnern, dass Aule oder Marc einen solchen Text veröffentlicht hatten. Oder irre ich mich, Jungs?
ich mein hier mal was zu witcher2 gelesen zu haben.
kann aber auch sein dass es eine ausführliche commentdiskussion war.
Uhm, bevor jemand sagt ich mag Skyrim ÜBERHAUPT nicht… das ist so nicht richtig. Ein Spiel das ich ÜBERHAUPT nicht mag, spiele ich nicht 50 Stunden. Das nur mal so am Rande. Das es auf Dauer (und ich habe mehrere Tage am Stück längere Sessions gespielt) in bestimmten Bereichen ein Letdown ist, steht oben. Vielleicht ist meine Grunderwartungshaltung an bestimmte Spiele oder Genres nach 20+ Jahren Zocken auch einfach überzogen, wer weiß das das schon.
Jeder den die Punkte die ich doof finde nicht stören oder für den es von vornherein klar war dass es so sein würde, schön. Genauso freut es mich natürlich wenn ich nicht alleine mit meiner Meinung am Start bin, aber sie ist eben nur das. Eine Meinung. Alles kann, nichts muss. Das am Ende von Skyrim nichts bleibt kann ich auch nicht bestätigen (ich erwähnte doch bereits das ich die lore sehr mag? Das kurze Segment rund um Anduin’s Wall ist prima). Und das Spiel kann an bestimmten Stellen durchaus wenn es will, aber das habe ich ihm auch nicht abgesprochen.
Mir scheint allerdings das Skyrim besonders starke Emotionen hervorruft, warum weiß ich nicht.
@Tonez: Wenn es mal 2 Meter wären, dann könnte ich mir ‘nen richtig geilen Zopf flechten (oder üble Predator-Dreadlocks!!). Sind eher 60cm.
@chreas: Soweit ich weiß haben wir nichts zu Witcher am Start, ich selbst habe es erst seit den Dezember-Daily Deals. Wenn die werte Leserschaft da Böcke drauf hat, können wir das sicherlich in Angriff nehmen (vorher muss ich mir allerdings nochmal Witcher 1 geben, das wollte seinerzeit ab Kapitel 3 oder 4 nicht mehr auf meiner alten Mühle).
Der Schnurrbart bleibt!
Ok, dann brauche ich einen klassischen Eishockey-Mullet. Zumindest Grobi wüsste ihn zu schätzen.
http://www.eatmycake.dk/wp-content/jagr.jpg
Michael Trier könnte einpacken. ‘sall I’m sayin’, yo!
Bwahahaha, fiese Teil! Ich bin dafür, Junge!
OLD TYME HOCKEY = BEST HOCKEY!
Hahaha, das ist so eklig. Aber es ist immerhin Jargr, der kann sich Monsterfrisuren mit eigener Postleitzahl erlauben…
I knew you’d dig it, bro!
Servicekommentar : Ihre Suchfunktion steht nun bereit, Sir.
Nach anfänglicher Euphorie wie bei allen ES-Spielen quäle ich mich jetzt (Level 50+) durch das Spiel.
Die Hauptquest ist so schwach und so vorhersehbar, dass ich mich nach 3/4 davon kaum mehr überwinden kann, weiterzuspielen. Absolutes Gähnen.
Mein in Redekunst geübter und schleichender Nachtigallen-Bogenschütze-Waldelf ist hoffnungslos overpowered, und das, obwohl ich im Moment vielleicht 15 Perks vergeben und 20 Perks noch nicht vergeben habe. Ich wüsste aktuell auch nicht, wofür. Viele davon sind designtechnisch zweifelhaft, weil sinnlos (siehe Schlösserknacken).
Ich schwimme in Geld und weiß nicht, was ich damit machen soll – außer Häuser zu kaufen, die ich nicht sinnvoll dekorieren kann, weil bei jedem Betreten des Hauses die Physik-Engine des Spiels das gesamte Inventar bunt durcheinanderwirft und es daheim aussieht wie nach einem Angriff.
Schmieden, Verzauberung, Alchemie, alles schön, aber am Ende nur Klimbim.
Die Nebenquests hätten Potential ohne Ende, die Finali sind aber meist dann nicht der Erwartungshaltung entsprechend. Gute Beispiele sind hier die Gauldur-, Roter Falke- oder Pale Lady-Quests. Auch die Quest mit dem frauenliebenden Totenbeschwörer, der entdeckt, dass er mit seinen Beschwörungen auch im Bett noch viel Spaß haben kann,ist gut erzählt, enttäuscht aber dann am Ende. Das gilt für fast alle Quests im Spiel. Die Questreihe der Diebesgilde ist auch schön erzählt, lässt einen dann aber auch irgendwie ratlos (abgesehen von der schönen Nachtigallen-Rüstung) zurück, die Dark Brotherhood Questreihe mag ich mir gar nicht mehr antun. Die Hälfte der Artifakt-Quests habe ich auch durch, die waren zumindest teilweise unterhaltsam.
Man merkt das Bemühen, aber man kann einfach nicht bei Bethesda. Alles wirkt hoffnungslos “zufällig” (im Sinne von “beliebig”) konstruiert.
Gleiches gilt für die Bücher, die sind stellenweise ganz toll geschrieben sind: viele versuchen da nur eine “epic lore” herzustellen, der es einfach ein Epik fehlt. Der Story-Background der ES-Serie war nie episch, sondern einfach nur ein Mischmasch aus verschiedensten abgedroschenen Fantasy-Motiven.
Über jeden Zweifel ist die Outdoor-Grafik, einfach atemberaubend. Schade, dass der Rest nicht mithält. Letztlich ist alles eine seelenlose Hülle.
Ich habe mich anfangs wie ein Weihnachtsbaum darüber gefreut, überall eine kleine Quest und Überraschung zu entdecken, aber letztlich fragt man sich nach vielen Stunden, wofür man eigentlich so lange gespielt hat.
Hail to the kin, baby!
Gibs als Mod auf nexus!
Hail to the real King, baby!
Dank an Marc für die Suchfunktion!
Was mir vorher eingefallen ist (nachdem ich per Suchfunktion den gewünschten Artikel aus dem Jahre 2008 gefunden habe):
Vielleicht solltet ihr euch überlegen, beim nächsten Design-Wechsel der Seite darauf zu achten, dass nicht einfach nur immer die neuesten Beiträge angezeigt werden, sondern dass man beim Aufruf der Seite gleichberechtigt auch random alte Stücke sieht. Weil vieles hier Geschriebene ist ja dann doch zeitlos, sollte also nicht durch dieses Standard-Blog Format, in eine falsche (rein sequentielle) Form gezwängt werden.
Habt ihr eure Seite schonmal auf einem iPad angeschaut? Mal abgesehen davon, dass durch irgend einen Fehler keine Videos angezeigt werden, ist das ne tolle Sache. Ihr habt sogar ein Cover!
Jedenfalls: da erscheinen 5 Artikel gleichzeitig auf einen Blick, wodurch sich alt und neu besser zusammenfügen würden. Schaut es euch bei Gelegenheit mal an.
Denkt doch mal drüber nach, dann hättet ihr wieder Posts mit 0 Beiträgen auf der Startseite: ihr werdet nie vergessen, woher ihr kommt!
Chreas, Marc und ich haben sogar vor kurzem (ausgerechnet auf Marcs Geburtstagsparty) über genau dieses Thema unterhalten: 2012 sollte sich da was tun.
ey ihr optimiert euch doch nich fürn ipad?
Da muss nix gross für das iPad optimiert werden. Die Seite ist ja jetzt schon anders aufgebaut, je nach dem ob man sie von Smartphone, Tablet oder Computer aus aufruft. Jeweils für das Endgerät optimiert. 2011 grüsst!
Das macht wordpress.com ganz von selbst und anscheinend auch ganz gut…danke für deine anregungen, c.
Das Einzige, was ich für Apple-User optimiere sind meine Muckis, damit meine Schwitzkasten-to-Brennessel-Kombo NOCH schmerzhafter wird.
Oh mein Gott, woher diese Aversion gegenüber Benutzer elektronischer Geräte einer bestimmten Firma? Nächstes Mal Sony- oder Samsung-User?
es gibt apple-user.
und es gibt apple user die jobs als gott verehren.
letztere gehören in tonez schwitzkasten.
Von den Toshiba-Arschlöchern wollen wir ja gar nicht erst anfangen!
@predo: Der Begriff den Du suchst lautet Appleptiker.
Chreas, es war nur ein Spaß – ärger’ dich nicht.
(MEINE FRAU MÖCHTE SICH EIN IPAD KAUFEN! HILFE!)
@Toni: Ich kann sie verstehen, wer würde hierfür nicht 750€ investieren:
Lands of Lore unterwegs… huiuiuiui.
Machoman ist ja ganz nett, aber hier mal wirklich ne’ coole Idee:
http://www.skyrimnexus.com/downloads/file.php?id=5626
@ Toni
noch wegen deiner Frau und dem iPad; sie soll doch bis März warten, kommt bestimmt eine neue Version
dann könntest du dieses Spiel spielen! :
http://vimeo.com/22674517
und dazu noch ein interessanter Kommentar:
http://www.boingboing.net/features/morerock.html
@Chreas: Zockst Du noch SSFIV (auf Steam)? Falls Du mal Bock hast dir ein paar schnelle Playerpoints zu verdienen, ich bin bereit Prügel zu beziehen
da ich Steam auf Mac ausführe leider kein SSFIV
Spielst du das mit einem speziellen Controller oder mittels Tastatur?
Oh, mea culpa. Habe ich mich so verguckt? Einer der Shodannews-Gruppen Mitglieder zockt es auf jeden Fall auch…
Ich bin mit Arcade Stick unterwegs, aber eigentlich nur schlecht im Augenblick.
Spielen Leute echt SF am PC? Hätte ich nicht gedacht …
Ich erinner mich nur noch an das Amiga SF2. Das war übel.
Warum auch nicht? Ist laut Hardedge Forum / Shoryuken.com die Version mit dem besten netcode und dem kleinsten Inputdelay. Und weil der Automat auf Taito Type X Hardware läuft (barebones Win XP als OS) ist das auch gar nicht soweit auseinander. Dank 360 Pad Support kannst Du praktisch deinen kompletten Stick/Pad-Fuhrpark auch für den PC nutzen – gibt also keine Gründe die dagegen sprechen.
AUßER DASS MAN BATTLEFIELD 3 SPIELEN KÖNNTE! UH-HUH!
Ah das wusste ich nicht das die Version gut ist – ich dachte immer das die Freaks nur auf Konsole spielen, weil die Japanersowieso nicht so PC affin sind.
Und dann mit Arcadestick oder sonst auf der PS3 wegen des besseren Digi-Pads.
@Toni: Ich bin kein Origins-Fan. BF3 (so hype!) wollte ich mir ja eigentlich direkt zum neuen PC holen, aber EA war dann plötzlich so unsympathisch… ich kann ganz gut auf BF3 verzichten.
@turtur: Ich habe natürlich auch noch SSFIVAE auf Konsole (PS3 um genau zu sein)
Zumindest in Amiland scheint es sehr häufig die Combo Xbox + Stick zu sein (in Japan geht man wohl tatsächlich in die Spielhalle),
).
Die Freaks spielen nach Möglichkeit den Automaten, notfalls mit MAK. In Pre-PS2 Zeiten konnte man die Heimumsetzungen eigentlich vergessen (nicht mit eingerechnet, das NeoGeo – aber das ist ja praktisch 1:1 Arcadehardware). Die erste Konsole die tatsächlich in der Lage war Sachen “arcade-perfect” darzustellen war die Dreamcast (und selbst da haben sie’s noch verkackt – SSFIIXfms zum Bespiel
*labersülz* Wie dem auch sei, SSFIVAE für PC taugt.
@Aulbath: Word. Schade nur, dass Capcom den v2012-Patch erst Ende Februar für den PC nachreichen will. Für die Konsolen ist der ja schon eine Weile draußen. Bin echt gespannt, wie das neue Balancing so ist.
Was ich eigentlich sagen wollte: Der andere SSFIV-Spieler in der Shodannews-Gruppe bin höchstwahrscheinlich ich. Nach längerer Internetabstinenz bin ich sowieso nur noch ein gelegentlich zurückschlagender Sandsack. Wenn Du also Bock hast, mit einzudreschen, sag Bescheid.
@raZe: Genau, Du warst das – schön mit Blame! / Kily Avatar, ne? Lass mal Freitag abend oder Samstag abend anpeilen. Und mach dir keine Platte wegen Skill, ich kann nichts. Gurke derzeit bei 500 PP rum
Haha, Nihei-Fans sind wir wohl alle! Von meiner Tastatur aus sehe ich die sechs BIOMEGA-Hefte. Wir = realzockalistischer Corpsgeist!
Fetteste Düsterendzeitcyberpunkkrassomatenstories abliefern UND Wolverine noch cooler machen als er ohnehin schon war? DAT NIHEI!
DAM RIGHT! Was ich bei ihm so toll finde: Er nimmt diese monolithischen Mega-Bauten und unglaublichen Landschaften und übertrifft wirklich jede Fantasie, die man in solchen Umgebungen mal geabenteuert hat. Unglaublicher Typ.
Alle, die Nihei nicht kennen:
http://1.bp.blogspot.com/_0NhYEqw2Ahw/THrPYQFXbiI/AAAAAAAAEaQ/xYKh0DIEWLY/s1600/IMG_0001.jpg
und:
http://4.bp.blogspot.com/_0NhYEqw2Ahw/THr1dfRi0YI/AAAAAAAAEcA/WvnMJczqsbM/s1600/IMG_0017.jpg
THAT’S WHAT I’M TALKIN’ ABOUT!
Mir bisher unbekannt. Nach einem Exzess vor etlichen Jahren bin ich irgendwie zu dem Schluss gekommen dass mir Comics/Anime (bis auf wenige Ausnahmen im niedrigen einstelligen Bereich) wenig geben. Unglaubliche Landschaften und Monolithische Mega-Bauten klingt aber: Verdammt. Spannend. Bevor ich jetzt von Google erschlagen werde, ne konkrete Empfehlung parat?
Der hat nicht soo viel gemacht. Schau dir seine Serie “Biomega” an – die erschien bei Ehapa und ist in 6 Bänden abgeschlossen.
Taugt die deutsche Übersetzung was, oder will man lieber die Englische (mein Japanisch ist nichtexistent).
Ich kenne nur die Deutsche und sie ist mir nicht negativ aufgefallen – andererseits fand ich die englischen Übersetzungen fast immer deutlich besser… Hm. It’s a gamble.
@Aulbath So ist’s richtig. Immer schön tiefstapeln, bevor man den Hammer niedersausen lässt.
Nee, ist ja alles ungezwungen hier. Freitag- bzw. Samstagabend klingt gut. Schreib mich einfach über Steam an zwecks Austausch von GfWL-IDs. Freue mich auf ein paar interessante Matches!
@Ben Blame! ist nicht schlecht für den Anfang, weil die Serie ziemlich schnell zeigt, wo’s bei Nihei langgeht: spärliche Dialoge, gewaltige, teils Escher-esque Bauten und das überwältigende Gefühl von Verlorenheit. Als Geschichtenerzähler taugt er vielleicht nicht unbedingt was, aber die Atmosphäre in seinen Werken ist muzzafuggin tizzight! Da kann man auch mal zur deutschen Fassung greifen. Gesprochen wird nämlich wie gesagt nicht viel.
Das stimmt! In Biomega reden sie mehr und es wird mehr Plot gewagt – einhergehend mit der psychedelischsten Zäsur, die man sich vorstellen kann und das auch noch im letzten Drittel der Serie. Ist aber voll gut!
@ Aule: ABER ICH WILL AUCH “SPACE MARINE” SPIELEN, ALSO MUSST DU DIR DAFÜR AUCH ZEIT NEHMEN, FREUNDCHEN!
@raZe: Nee, nee… nach Ami-Game Lingo bin ich absolut Scrub. Außerdem hast Du 100 Stunden Spielerfahrung. Erwarte nichts Spektakuläres, ich bin jetzt 20h fast ausschließlich mit Ryu unterweges gewesen, und in Vanilla war Dan mein Main. Ich bin vielleicht ganz okay in Zoning und Footsies, aber jegliche Form von Combo, Link or FDAC geht mir völlig ab. Mit Stick klappen sogar die meisten simplen Sachen nicht wirklich. Ich kriege eigentlich seit 20h durchgehend auf die Fresse (manchmal passieren zufällig ein paar nette Schachzüge, aber die sind dann eher glückliche Mashing-Unfälle)
In “Theory-Fighterland” bin ich allerdings King, lol
GfWL-ID ist InsertDiskII, einfach reinpacken. Ich schreibe dich dann morgen abend oder so dann mal an.
@Toni: Jau, Space Marine machen wir mal klar. Muss auf jeden Fall die Erweiterungen für den Heavy Bolter freispielen. Was ist den eigentlich deine Lieblingsklasse / Bewaffnung bisher?
@Aulbath Hehe. Interessant, wie sehr sich unsere Stile auf dem Papier ähneln. Mein Main ist zur Zeit auch Ryu und ich versuche es ebenfalls meist über Zoning, Baiting und Mindgames. Für längere Combos bin ich zu ungeschickt, weshalb ich es mittlerweile aufgegeben habe, welche zu lernen. Die 100 Stunden haben im Übrigen nichts zu bedeuten, weil ich meinen Main mindestens vier Mal gewechselt habe und ohnehin nie besser zu werden scheine. Davon abgesehen habe ich persönlich immer Probleme bei einem Ryu Mirror-Match Up. Es sollte also interessant werden.
Freundschaftsanfrage ist übrigens raus.
Wie erwartet ist raZe sehr gut, und spielt neben einem guten Ryu auch noch ne’ fiese Juri. Sprich, gab eine ordentliche Tracht Prügel für mich
Aber war sehr lehrreich.
For the record, W:L Ratio müsste so 3 zu 1 gegen mich gewesen sein, vielleicht noch höher. Immerhin eine Runde mit dem guten, alten Dan gewonnen und Blanka’s SSFIIT Trickse klappen immernoch ganz gut (wenn auch nur knapp). Die “?”-Auslosung in SSFIV ist übrigens für den Arsch. Ich meine, 3x El Fuerte… bitte!?
Vielleicht sollten wir ein Shodanisten-Dojo aufmachen? So, Dan-like
Also ich wäre in diesem Dojo der Typ, der sich den Fuß bricht, weil er über seinen eigenen Gürtel stolpert. So gut bin ich in Prügelspielen.
Update: Blame scheint out of print, wird beim großen Online Buchhändler meines geringsten Misstrauens weder in Deutschland noch UK zu verträglichen Preisen gehandelt. Hab mir mal Biomega 1 geordert. Wenn ich enttäuscht werde, dann seid ihr schuld.
@Ben: http://www.ebay.de/itm/Tsutomu-Nihei-BLAME-Band-1-10-komplett-Manga-Feest-2004-Top-KULT-/170781145963?pt=Comics&hash=item27c3597b6b
Vielleicht haste ja Glück.
Wohoo. Aulbath delivers! Ich behalt die mal im Auge, will jetzt nicht zu viel Geld rauskloppen, aber mal sehen.
@Aulbath: Yeah! Einen ähnlichen Zulauf wie Dans Dojo hätte unseres bereits.
Jedenfalls hast Du Dich ziemlich ordentlich gewehrt. Besonders bei Deinem Ryu musste ich immer höllisch aufpassen, weil Du schlechte Angewohnheiten wie gedankenloses In-Den-Gegner-Reinspringen ziemlich sicher bestraft hast. Gegen Blanka zu spielen ist per Definition gemein und gegen Dan zu verlieren, macht irgendwie jeglichen bisherigen Gewinn redundant. *g*
Hat jedenfalls Spaß gemacht. Gerne wieder.
@balkantoni: Oh, das kriegen wir schon hin. Aule und ich so zu Dir:
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=B0EZpqXcjQA&w=560&h=315
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