LA Noire, noch mehr Genre und warum man Adventures hassen sollte.

LA Noire – das dachte ich mir bei Spielen nach der ersten Stunde schon – ist ein Spiel, das in den Magazinen meines Vertrauens (Gamestar, denn das ist die beste Zeitschrift auf der ganzen Welt und das schon immer), eine mittige 70er-Wertung bekommen wird. Dies dachte ich, weil Spiele mit offensichtlichen Schwächen ja diese Wertung bekommen sollen und mir am Ende dann sehr gut und langfristig gefallen: Jagged Alliance (76%), Heroes of Might and Magic (75%), Xcom (74%)*.

Das war dann fast so; LA Noire bekam in der neuen GS ganze 81% und die zu erwartenden Schwächen wurden natürlich angesprochen.

Ich will aber mal für das Spiel sprechen und diesmal nicht auf die sonst dafür aufgebrachten Argumente (Story und “Atmosphäre”) zurückgreifen, sondern lieber wieder über den Genre-Begriff sprechen: LA Noire ist seit Loom das erste grob als Adventure kategorisierbare Spiel, das mir Spaß gemacht hat – und dies, weil es dem feindseligsten aller Spielkonzepte endlich die Zähne gezogen hat. Endlich kann man – wie in besagtem Loom – rätseln, ohne dabei irgendwelche obskuren Scherzlein erraten zu müssen, die sich die entsprechenden Designer mit vorwitzigem Dummkopfgekicher ausgedacht haben.

Bei LA Noire kommt man zumeist durch Beobachten weiter. Die meisten Zusammenhänge sind offensichtlich und das Raten ist sehr spannend, weil man bei Befragungen nur eine Chance auf eine richtige Intervention hat – dies Kontrastiert auch mit meiner Erfahrung mit Adventures, bei denen jede Sackgasse zu blindwütigem Querkombinieren des gesamten Inventars führte. Ungelogen: Meine verhasstesten Momente als Spieler fanden stets bei Versuchen statt, idiotische Dilemmata wie Bleistifte in Pirhana-Aquarien zu überstehen.

Bei dem Schritt, der sich von einem Monkey Island hin zu einem LA Noire vollzieht, lässt sich eine Spiegelung der Zäsur zwischen dem Golden Age-Krimi à la Christie und der Hard Boiled/Noire-Fiktion entdecken. Bei klassischen Krimi-Romanen sollte der Rezipient einen Erkenntniskitzel erfahren, weil das zu Errätselnde stets so angelegt war, dass alle zur Entwirrung notwendigen Elemente in der Erzählung zu irgend einem Zeitpunkt genannt wurden und der Leser auch der Detektiv hätte sein können, wenn er sie bloß zu durchschauen in der Lage gewesen wäre. Er war es natürlich zu keinem Zeitpunkt, dafür waren die Fälle zu verschachtelt und bizarr. Adventures bauten auf diesem Fundament auf und ließen ihre Rezipienten tatsächlich zu Detektiven werden, jedoch wurde der erzählerische Rahmen eines Falls durch zahllose Instanzen einzelner Rätsel, bei denen es letztendlich um die gleiche Sensation ging (Ah, so war das also gemeint!) in den Hintergrund geschoben. Das klassische Adventure ermöglichte, was der Golden Age-Krimi sich zu verweigern bemühte – die unwahrscheinliche Leistung, den (in diesem Falle besonders) verknoteten Gedankengang einer wildfremden Person erraten zu haben.

Eins der revolutionären Momente der hard boiled detective fiction war, dass man die Wichtigkeit der Rekonstruktion des Falls neu verhandelte: Ging es bei Agatha Christie und Doyle um die beruhigende Versicherung, dass ein besonders geschärfter Intellekt jedes Grauen überwinden kann und daher die Prüfung des Leserintellekts jederzeit möglich sein musste, fing man fortan lieber die Verbrechen in verruchte Milieus (deren “Authentizität” ein ganz neuer Problemfall ist) anzusiedeln und statt um Beruhigung ging es nun um Safari – einen Ausflug in Gossen, den nur abgebrühte Detektive zu unternehmen wagten, da sie sich auskannten: Sie sprachen die Sprache. Keiner erwartete vom Leser, der Herausforderung gewachsen zu sein und er hörte auf faux-gleichberechtigt zu sein. Man löste sich vom Kriminalfall als Rätsel. Morde wurden nicht mehr mit “Curare und tropischen Fischen” begangen, sondern mit gerade “zur Verfügung stehenden” (Chandler) Werkzeugen.

LA Noire folgt diesem generischen Muster und löst sich ebenfalls vom Rätsel; es begegnet außerdem – der namensgebendem Famile von Werken treu – Morden als emotionalen Katastrophen. Wo der Spieler bei klassischen Adventures jedoch die Möglichkeit bekam, sich endlich als Sherlock zu versuchen, bekommt er hier parallel die Erlaubnis, aktiv an der Safari teilzunehmen und zu befragen: Der Noir-Dialog, eine feindselige Machtprobe, ist nun der Kern des Spiels.

Man bewegt sich mit dem Fortschritt des Spiels unausweichlich auf “Lösungen” hin, aber die sind häufig sehr problematisch und man quält sich mit der Überlegung, welchen der Verdächtigen man anzuklagen hat. Scheitern wird nicht mit einem death screen signalisiert, ist jedoch jederzeit spürbar: Manchmal sogar als moralisches Versagen, was ebenfalls ein Noir-Topos ist. Der Vorwurf, dass LA Noire kein “echtes Spiel” ist, trifft daher nicht zu. Es ist schlichtweg ein Adventure mit der dazu gehörigen generischen Einschränkung von Handlungsmöglichkeiten. Es ist nicht “weniger” spiel-y als King’s Quest oder was man sonst früher abzufeiern pflegte, macht jedoch so ziemlich alles besser (wenn auch nicht neu: Phoenix Wright war wohl zuerst da). Lassen wir also Chandler zum Schluss Worte sagen, die auch auf LA Noire zu gelten scheinen:

Hammett gave murder back to the kind of people that commit it for reasons, not just to provide a corpse; and with the means at hand, not with hand-wrought duelling pistols, curare, and tropical fish. He put these people down on paper as they are, and he made them talk and think in the language they customarily used for these purposes. He had style, but his audience didn’t know it, because it was in a language not supposed to be capable of such refinements.

Ah ja: Ich finde das Gunplay auch ganz geil. Und der Score ist unglaublich gut!

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Lee Horsley - 20th Century Crime Fiction

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132 Kommentare

  1. Anonym

    Ich habs noch nicht gespielt, gehe aber soweit konform, dass ich diese Art der Unterhaltung auch schätze, egal wieviel Spiel eigentlich drin steckt.

    Zu den klassischen Adventures – hier müsste man eigentlich bei den Text- und nicht bei den Point & Click Adventures anfangen. Bei ersteren bedurfte es noch Kreativität, welche Worte der jeweilige Parser erkannte war dem Spieler nämlich dem Spieler nicht bekannt. Nicht selten konnte man dort auch sterben. Das waren echte Rätsel, die ein Computer auch so eben nicht lösen könnte.

    Die PnC Adventures waren eine Reduktion der Möglichkeiten ob die strukturell noch in die Spielekategorie passen, kann man sich schon fragen. Scheitern ist dort fast immer unmöglich und die Lösungen lassen sich durch simples ausprobieren der Möglichkeiten finden.
    Nicht selten sind die Lösungen auch so unlogisch das man mit Ausprobieren eher zum Ziel gelangte. Das trifft z.T. auch auf die in der Szene vergötterte Monkey Island Serie zu. Der MI Humor hat bei mir auch eigentlich nicht wirklich so gezündet, zumindest nicht proportional zum Hype.

    Im Grunde sind PnC Adventures einfach ganz dumme Spiele und die Definition von Non-Games.

    Nichts desto trotz mag ich solche Spiele. Auch Heavy Rain fand ich gelungen.

    Frage: In wie weit ist man bei LA:Noire eigentlich gespoilert, wenn man Elroy/Die schwarze Dahlie schon mal gelesen hat?

    Mein Noir Geheimtipp: Kayankaya von Ajourni. Dieser US-Noir zündet doch bei Deutschen gar nicht richtig (mir ging es so bei Elroy so), oder nur halt deswegen weil man ein Faible für den Genrekitsch drum herum hat.

  2. balkantoni

    Weitgehende Zustimmung (bloß für wen?).

    Frage: In wie weit ist man bei LA:Noire eigentlich gespoilert, wenn man Elroy/Die schwarze Dahlie schon mal gelesen hat?

    Überhaupt nicht.

    Kayankaya von Ajourni. Dieser US-Noir zündet doch bei Deutschen gar nicht richtig (mir ging es so bei Elroy so), oder nur halt deswegen weil man ein Faible für den Genrekitsch drum herum hat.

    Die Kayankaya-Romane habe ich vor 14-15 Jahren gelesen und erinnere mich kaum an sie. Aber zu Ellroy: Ich finde seine Sachen bis “American Tabloid” super (und LA Noire bedient sich großzügig bei ihnen), danach wird es anstrengend. Wieso denkst du, dass sie bei Deutschen nicht zünden? Sie verkaufen sich doch sehr gut.

  3. Anonym

    Ich hab Ellroy trotzdem gerne gelesen – aber die 50er US Kultur ist mir kulturell zu fern und mir fehlt da auch Wissen, als das man bzw. ich das wirklich verstehen könnte. Man weiß dann z.B. nicht, ob eine Szene/Detail als bewusstes übersteigertes Klischee gemeint ist oder in wie weit da ein sehr reeller Bezug dahinter steckt.

    Es ist natürlich auch interessant über neue Themen zu lesen über die man wenig weiß, aber hier fiel es mit einfach schwer das alles wirklich zu greifen und irgendwie muss man das, IMO, wenn das Thema schon so düster ist.

    Die Rassenproblematik die in den Romanen auch immer wieder auftaucht wird in Deutschland garantiert ganz anders rezipiert. Das Thema wurde in Deutschland öffentlich bisher auch selten diskutiert oder überhaupt thematisiert.

    Klar coole Detektive im Trenchcoat verkaufen sich auch hier. Ich fand Ellroy aber irgendwie sehr anstrengend, wenn auch trotzdem lesenswert.

  4. balkantoni

    Verstehe. Ich fand es ganz interessant, Sachen nachzulesen, von denen er so slebstverständlich sprach (“Zoot Suit Riots” etc…) und vieles musste ich mir von amerikanischen Freunden / Bekannten erklären lassen. Aber dies gilt bei mir auch für Deutschland und wie gesagt: Ich mag es ja.

    UND JETZT SUCH’ DIR SCHON EINEN SPITZNAMEN AUS, MR. MYSTERY!

  5. jorl

    Ich habe parallel zu Ellroy (Blutschatten und ein amerikanischer Thriller) immer mal in der Wikipedia gelesen. Gerade Zoot Suit und Schweinebucht war im Geschichtsuntericht kein Thema, aber sehr interessant das alles. Mir gefällt wie er lauter reale Persönlichkeiten einbindet und dafür das Interesse wecken kann.
    Bei Druckfrisch gab es mal ein Interview mit ihm. Sehr sehenswert: http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/339944_druckfrisch/6088464_krimiautor-james-ellroy-im-interview

    Mein Problem mit PnC ist, dass ich sie lieben will – um jeden Preis. Nur fällt mir das mit jedem Jahr schwerer. Immer mal wieder versuche ich eins anzugehen, aber meist wird’s ein Kampf – ausgetragen um das Ende zu sehen und ein Häkchen an die imaginäre Liste zu machen. Früher waren die Spiele auch nicht besser, aber die Grafik und das Geschichtenerzählen hatten viel Anziehungskraft. Das können nur mittlerweile andere Genres auch, wenn nicht sogar besser.

    Meine Empfehlung für Toni: http://www.inform-fiction.org/I7Downloads/Examples/alabaster/ oder dann auch Galatea. Beides IF-Werke mit starkem Fokus auf Gespräche. Wenn es eher klassisch, aber sehr gut sein soll, dann probiert mal was deutsches: http://ifiction.pageturner.de/spiele/karisma.html

  6. Trap Kit

    Ich würde jedes PnC Game LA Noire vorziehen. Auch würde ich eher zu Heavy Rain greifen, alleine schon deswegen, weil es mehr “echtes” Videospiel ist.

    Eine spannende Geschichte und tolle Technik will ich LA Noire nicht absprechen, aber nee, so nem gelackten Strebercop in ner überflüssigen Spielwelt zuzugucken ist mal gar nix für einen alten Genrehasen mit knüppelharten Arcadewurzeln. Press any Button to win…

    Übrigens gibt es PnCs, die einen tatsächlich verzweifeln lassen. Discworld anyone? Ohne Vorkenntnisse ist man da wohl aufgeschmissen. Mir ging es damals jedenfalls so.

    Und ja, Jagged Alliance ist (immer noch) ein tolles Spiel. Das hat echt “nur” 76% in der GS bekommen? Alleine die letzte Karte habe ich 1000 gespielt weil sie so geil war!

  7. balkantoni

    @ Jorl:

    Mein Problem mit PnC ist, dass ich sie lieben will – um jeden Preis. Nur fällt mir das mit jedem Jahr schwerer. Immer mal wieder versuche ich eins anzugehen, aber meist wird’s ein Kampf – ausgetragen um das Ende zu sehen und ein Häkchen an die imaginäre Liste zu machen. Früher waren die Spiele auch nicht besser, aber die Grafik und das Geschichtenerzählen hatten viel Anziehungskraft. Das können nur mittlerweile andere Genres auch, wenn nicht sogar besser.

    Sehe und erlebte ich ganz genau so.

    @ Trap:

    Und ja, Jagged Alliance ist (immer noch) ein tolles Spiel. Das hat echt „nur“ 76% in der GS bekommen? Alleine die letzte Karte habe ich 1000 gespielt weil sie so geil war!

    Haha, ich spielte die Kartem auch 100 Mal, alleine um zu hören, was jeder Söldner zu sagen hatte (Grunty: “He’ll blow the whole thing to smithereens!”)

    Das war nicht in der GameStar (die gab es damals noch gar nicht, sondern im PC Player – schau dir mal den Link unter dem Sternchen an! :D )

    Übrigens fand ich geraden den LA Noire-Protagonisten toll, weil er ein Streber ist, der aber als Streber im Krieg gescheitert ist (was nebenher berichtet wird) und das auch weiß. Das war schon einer der komplexeren und sympathischeren Spielfiguren!

  8. Kazoom

    @ Trap und Heavy Rain
    Wieso ist das “mehr” Videospiel? Ich kenne es selber nicht, aber ein wirkliches falsch scheint es ja auch dort nicht zu geben. Sprich: Man kommt auch ohne eines der QTEs zu meistern an ein Ende des Spieles. Unterscheidet sich kaum vom Ansatz von Team Bondi. Der Cop mag gelackt und ein Streber sein, aber er ist eben auch nicht die einzige Figur im Spiel. Atmosphäre, Charaktere und Score finde ich aussergewöhnlich gut gelungen.
    Kein Spiel, dass ich 10 Stunden am Stück spielen würde, aber für mal zwischendurch sehr empfehlenswert. Und ja auch die Actionsequenzen bringen trotz niedrigem Anspruchs Spass.
    Mir hat dieser unsägliche Humor in jedem verschissenen PnC seit Anfang der 90er irgendwann den Spass daran verdorben. Aber ich stelle heute fest, dass selbst atmosphärisch düstere (und großartige) Spiele wie Gemini Rue mich nicht bis zum Abspann halten können.

  9. Trap Kit

    Bei Heavy Rain kann man bis zu einem gewissen Grad auch verkacken und sogar ein- bis zweimal mit Karacho gegen die Wand fahren (lol). Es ist sogar möglich am Ende das Böse siegen zu lassen und alle… ach ich will lieber nicht zuviel spoilern. Jedenfalls wird man bei Heavy Rain mit einem gewissen Anspruch gefordert. Die QTEs sind aber dennoch allesamt recht fair umzusetzen. Bei LA Noire wird wohl mehr die gute Story zelebriert ohne das man sich spielerisch einen abbricht. Mir ist das einfach zu fade. Ich sollt aber ruhig Spaß mit dem “Ding” haben ;)

    Ja Toni, die Sprüche sind zu geil. Ich war übrigens cleverer als Du! Im Leveleditor von Deadly Games habe ich mir ein “Mass Murder” Level mit 100 Pappkameraden und Sprengstoff gebaut.Beim ersten Zug musste ich nur eine Granate schmeissen. Funny quotes galore! ;)

  10. Anonym

    Ich gebs mal zu: Mich hat Monkey Island nie so richtig geflasht.

    Klar 1 und 2 waren recht in Ordnung. Danach war der Grafikstil für mich aber schon untragbar. Was mir da immer fehlte war Spannung. Die gabs bei Zak Mckracken und Manic Mansion noch. Auch Indy war spannend. Diese Spaceadventure von lucas udn Spielberg fand ich auch hervorragend und viel besser als MI.

    Das beste PnC ist für mich Baphomets Fluch. Da war die Vertonung einfach super und die Geschichte war eben spannend und mitreissend. Ich mochte auch den ganzen Templer/Verschwörungskram der damals ja noch relativ frisch war.
    In Nico aus BF hatte ich mich auch verknallt, die hatte diese sexy Scully Stimme.

    Wenn das Spielsystem als solches schon so stupide und statisch ist, muss es Spannung geben, man muss den Wunsch haben zu sehen wie es weiter geht und nicht nur die nächste Slapstickszene freischalten. Sam & Max konnte mich in der Hinsicht überhaupt nicht begeistern.
    Ich hab es trotzdem immer versucht, weil bei den Powerplay Redakteuren”kein Auge trocken blieb” wenn sie das spielten, aber ich konnte da nie lauthals vorm PC los lachen, bestenfalls mal schmunzeln und klickte mich da nur gelangweilt durch.

    Bei den neuen Monkey Island Spielen bekomme ich schon das kotzen wenn ich den Grafikstil sehe und die hundertste Wiederholung von LeChuck vs Guybrush ist einfach nur langweilig. Das macht doch nur Spaß, wenn man das, frei nach Maggi oder Knorr: “einfach kultig” findet.

    Überhaupt ordne ich die PnC Adventures eher in die Richtung Hörspiel7Graphic Novel denn als Spiel ein und ich mag Hörspiele gerne. Prisoner of Ice, diese Ctulhuhu PnC, was eher schlechte Wertungen hatte fand ich auch sehr gut und viel besser als Sam &Max und so.

  11. jorl

    Sehe ich auch so. Ein Adventure zieht einzig über die Story und da waren mir auch die spannenderen lieber: Prisoner of Ice, Beneath a Steel Sky, Sanitarium (!), Black Mirror, Lure of the Temptress, Vollgas, Geheimakte Tunguska.
    Loom habe ich als Schüler nicht kapiert. Das habe ich erst später nachgeholt und war mehr als überrascht wie unglaublich kurz das war.
    Ich fand die Idee von Gobliiins sehr gut: Ein Bild mit einer Aufgabe und nicht immer dieses endlose Rumgelatsche und Gesammel von Zeug, wo man noch gar nicht weiß, wo oder warum man das braucht. Das wurde mit den Nachfolgern ja leider aufgeweicht. Woodruff and the schnibble of azimuth habe ich trotzdem geliebt.

    Grund für den OT-Berg: Ich habe weder Heavy Rain noch LA Noir gespielt. Letzteres will ich aber noch nachholen.

  12. Trap Kit

    Hach, IHR sollt Spaß mit LA Noire haben…

    Bei Baphomets Fluch bin ich in regelmäßigen Abständen eingeschlafen. Das ewige Gelaber hat mich so an meine Schulzeit erinnert, vor allem an den Genossen von der SPD, bei dem wir Politik hatten… Aber spannend war es trotzdem! Überhaupt funktionieren PnCs durch durchgängige Sprachausgabe noch viel besser.

  13. balkantoni

    Ich erinnere mich an eine richtig tolle Session, die Marc und ich mit Bapomeths Fluch 2 verbrachten – der Anfang des Spiels bestand ausschließlich aus leichten, entspannten Rätseln (wir nannten sie “lös’-mich-Rätsel”) und wir flowten recht lange voran, bis irgend eine Lagerhausszene kam. Da blieben wir erst mal hängen, glaube ich…

    Mein letzter Versuch, ein PnC zu spielen war “Geheimakte Tunguska” – it did nothing for me. :(

  14. turtur79

    Stimmt, zu zweit machen PnC Adventures viel mehr Spaß. Dann funzen bestimmt auch die Klamaukadventures. Da lösen sich alle Dilemmata dieser Spielform auf.

    Warum ist da eigentlich noch niemand draufgekommen? Wo ist der PnC CoOp Multiplayer?
    DAS neue Social-Game Genre!

    Patentieren und reich werden!

  15. jorl

    Ich habe das auch immer mit Bruder und/oder Kumpel gezockt. Schön war auch, dass dann der Beispieler mal die Lösung nehmen und wage Hinweise geben konnte (“Im Wirtshaus musst Du noch was machen”). Da versaut man sich nicht mit Querlesen gleich das ganze Spiel und kommt dennoch voran.

    Die “Geheimakte” hatte mich mit dem Bild der Windräder. Das war so was von “gleich hier um die Ecke”, dass hatte bisher kein Spiel. Und die Rätsel spielten sich auch recht flüssig – das Spiel war nix besonderes, aber es flutschte einfach. Das war wohl das letzte, dass ich durchgespielt habe.

  16. Mnemonic

    Ja, Adventures sind die Hängetitten aller Genres. Mir fällt als letztes gespieltes Adventure noch Zak & Wiki auf der Wii ein. Das Spiel verzichtet auf ein Inventar, spielt auch nur auf einem Bildschirm (diese aber auch mit Scrolling) und belohnt verschiedene Lösungswege mit einem besseren Score. Wenn man mit dem extremen Japanostil leben kann. Gefiel mir, hab ich aber auch zu zweit gespielt.

    Ich frage mich, warum man bei den alten PnC nie versucht hat, die Rätsel zu lockern und mehrere Lösungswege anzubieten. Oder eben daß die Brechstange/Bleistift/Bettlaken nur an einer Stelle im Spiel finden kann.

  17. balkantoni

    Das hatte sogar so was wie Schwierigkeitsgrade, wenn ich mich recht erinnere. Bestimmten die nicht sogar die Komplexität der Rätsel?

  18. Aulbath

    Das war Monkey Island (ab Teil 2).

    Bei Indy gab’s den Indy-Quotienten und dann verschiedene Stellen wo man entweder den Weg über Gelaber, Prügel oder “Rätselei” lösen konnte. Je nach eingeschlagenem Lösungsweg kam man dann sogar an ganz andere Orte bzw. konnte Abschnitte umgehen. Haben da im sechsten und siebeten Durchgang immer noch neue Kleinigkeiten entdeckt damals.

    Zusammen mit Musik & Atmo. einfach unglaublich gutes Spiel. Rätsel größtenteils auch alle logisch/nachvollziehbar. Auch wenn “benutze Bratwurst mit Brustkorb” um Krabben zu fangen nicht dazu gehört.

  19. realgrobi

    Aule: neee, so komplex strukturiert war Fate of Atlantis in meiner Erinnerung nicht. Da gabs nach ein paar Introrätseln irgendwann die Entscheidungsmöglichkeit zwischen einem Rätselmodus, einem Teammodus (mit zwei Spielfiguren) und dem Prügelmodus. Von da an spaltete sich das Spiel in drei Pfade auf und die liefen dann zum Schluss wieder zusammen. Ich glaube man konnte in den beiden “puren” Rätselpfaden dann und wann nochmal optional zuschlagen, aber das wars dann schon. Imho war das mehr “3 Spiele zum Preis von Einem”. Streng genommen sind das sicher mehrere Lösungswege, aber mehr high level als Gesamtstorypfade mit unterschiedlichen Schauplätzen statt sich in verschiedene Lösungsmöglichkeiten aufdröselnde Einzelsituationen (à la Deus Ex, zb). Trotzdem ein schönes Spiel mit eine netten Abenteuergeschichte. Damals.

    Heute finde ich Adventures frustrierend statisch. Habe auch versucht, die ollen Lucasfilm-Dinger mit ScummVM nochmal zu spielen, aber dafür ist mir inzwischen die Zeit zu schade, man klickt ja nur die bekannten Rätsel durch. Dann lieber nochmal Doom. Tunguska habe ich noch im “2-Spieler-Modus” mit meiner Frau durchgespielt, wo die zwischenmenschliche Rätseldynamik ein bißchen von dem Sackgassenspieldesign alter PnC-Schule vergessen macht.

  20. Aulbath

    Ich erinnere mich an einige Rätsel die mehrere Lösungsmöglichkeiten zuließen (im Tempel auf Kreta die Stalagmiten konnte man auf mind. 2 Wege runterholen) auch mit unterschiedlichen Items (wenn auch ähnlicher Natur, um Krabben zu fangen konnte man auch ein Sandwich in den Brustkorb tun bspw.).

    Es gab die 3 großen Lösungswege, aber innerhalb dieser gab es nochmal kleinere Verzweigungen – müsste das aber nochmal spielen um es genau zu überprüfen. Jedenfalls überschnitten sich die großen Lösungswege teilweise und man konnte auch mal eine “Actionlösung” machen auch wenn man sich für “Rätsel” entschieden hatte, wie du schon schreibst.

    Seinerzeit jedenfalls ganz groß, und die Stimmung des Spiels zieht mich auch heute noch absolut in den Bann – aber ich verbinde auch ein intensiv damit verbrachtes Schulhalbjahr mit Indy 4.

  21. HajomitMajo

    Bin komplett bei Aule bzgl. Indy4. Das Teil ist das endgültige PnC Adventure, danach kommt nichts mehr.
    Ich habe nie mehr ein Spiel gespielt, dessen Story mich dermassen gefesselt und fasziniert hat, die Verquickung von realen Orten, tatsächlich publizierter Atlantis “Wissenschaft” und eigener Phantasy, das ganze im Indy Universum: totale 0wnage für jeden 10jährigen. Der Score, der Umfang, die 1992-state-of-the-art Graphik. Der riesen Umfang von dem Teil, die detailverliebtheit der einzelnen Locations (wie in dem damaligen PowerPlay Review so treffend bemerkt, die verschwenderische Schönheit der Azoren dient nur einem 5min Dialog um zu erfahren wos weitergeht). Man erfährt über Atlantis gerade genug Backstory, um das ganze selbst weiterträumen zu können. Fantastisch.
    Bin ich ein Fanboy oder what? Aber wie Aule habe ich fast ein ganzes Schuljahr mit Indy4 verbracht.Ich war ja so krass in Sophia verknallt, lol.
    Ich spiel das Spiel heute noch mind. 1x jährlich, nur der Atmosphäre wegen, auch wenns nur auswendig durchklicken ist. Das Spiel war vom Anspruch her soweit jenseits aller Konkurrenz die es damals gab, der Scope erinnert wirklich an einen Spielfilm und für mich ist Atlantis bis heute der einzig wahre Indiana Jones 4, nicht diese Satire die neulich im Kino lief :)

    Was allerdings stimmt und weiter oben auch schon angemerkt wurde, PnC Adventures “funktionieren” heute nicht mehr so wie früher. Ihre Hauptaufgabe, das Erzählen einer spielfilmähnlichen Geschichte, steht auf Grund der heutigen technischen Möglichkeiten auch anderen Genres offen. Man vergisst es nur allzu leicht, aber bis zum Aufkommen von Doom waren Adventures das technische Aushängeschild aller PC Spiele, mit einem Kings Quest V konnte 1990 graphisch und soundtechnisch nichts mithalten, auf keinem anderen System. Diese Funktion als “Schau mal was meine Kiste kann” ist heute so nicht mehr gegeben.
    Was dann natürlich noch erschwerend hinzukommt, ist dass heutige Adventures nur noch von LucasArts Fanboys für LucasArts Fanboys gemacht werden, der Metahumor ist wirklich nicht mehr zu ertragen. Wenn mir in 2011 jemand eine stylische Lederjacke verkaufen will, will ich eigentlich nur noch zuschlagen.
    Geheimakte hab ich mit meiner Freundin gespielt, dafür sind PnCs tatsächlich fantastisch geeignet. Meine Freundin hat mit Spielen wirklich gar nichts am Hut, weder mit Blockbustern noch mit “Weiberkram” ala Sims, aber Oldschool PnC Adventures, da steht sie total drauf.
    Von dem Geheimakte Team gibt es auch was neueres, auch so ne Art Indy – Clone der in den 30ern in Nepal spielt, ist aber sehr kurzweilig und technisch recht nett.

  22. realgrobi

    Ach MajoHajo, deine Begründung könnte auch meine sein und ich bin sofort dabei, “Atlantis” als the adventure to end all adventures zu nennen. War mir nur nicht sicher, was Aule mit seinen verschiedenen Lösungswegen meinte, aber ich glaube wir sind da doch auf einer Linie.

    Aber den Kram noch einmal im Jahr durchklicken? Könnte ich nicht.

    Maniac Mansion: für mich ist – trotz der lustigen Zeitreiserätsel – Maniac Mansion > Day of the Tentacle. Keine Ahnung, wieso.

  23. Aulbath

    DotT ist auch Hammer, Maniac Mansion war das zweite LA-Adventure das ich jemals durchspielte.

    Loom halte ich ja (zu Unrecht) für total unterschätzt, das Ding war ebenfalls großartig.

    Ich kann nicht anders, von Maniac Mansion bis Curse of Monkey Island war Lucas Arts ne’ Firma wo man jeden Scheiß blind kaufen konnte (okay, es gibt ‘ne handvoll Ausnahmen). Lucas Arts = meine Kindheit.

    Eines meiner absoluten Lieblinge ist allerdings:

    Wenn ich auf der Straße bin, bin ich UNVERWUNDBAR… *wheelie*

  24. HajomitMajo

    Kein Plan wie hier das Quoten geht, daher so:

    “Ich kann nicht anders, von Maniac Mansion bis Curse of Monkey Island war Lucas Arts ne’ Firma wo man jeden Scheiß blind kaufen konnte (okay, es gibt ‘ne handvoll Ausnahmen). Lucas Arts = meine Kindheit.”

    Brother from another mother. Von 87 bis 97 konnte man von LA ALLES kaufen, egal ob Adventure, Flugsim oder 3D Shooter (Dark Forces 1). Ich würde keinem der Spiele aus der Ära weniger als 85% (hähä) geben. ‘s ist kein Genrehase, der den Lucasarts Backkatalog nicht durch hat. Period.

  25. balkantoni

    BIS SIE DANN MIT “AFTERLIFE” VOM GENRETHORN STÜRZTEN!

    Ich finde übrigens, dass “Grim Fandango” eins der besten PnCs ist! Bin ich der einzige Fan?

  26. Garrett

    Auf Keinsten! Grim Fandango rockt wie sonst fast nichts! Solche Production Values hatte danach wohl auch kein PnC mehr, allein die Musik, der Noir-Einschlag, Manny, Meche, “Hallo Mr. Lappen”, herrlich.

  27. jorl

    Grim Fandango und Full Throttle waren mir auch immer die liebsten. Habe bei beiden immer auf Fortsetzungen gehofft. Bei Vollgas war imo doch sogar mal eine angekündigt. Aber vielleicht ist es auch besser so und der Nimbus wird nicht zerstört.

  28. Mnemonic

    Klar, kenn ich Indiana Jones and the Fate of Atlantis. Und ich hatte da sogar einen sehr hohen Indyquotienten. Ich glaub bis auf Arnold, den Opernsänger, umboxen war alles erledigt. Und ja, ich hab deswegen auch alle möglichen Wege probiert. Aber letzten Endes gabs da auch nicht soviel Möglichkeiten. Hier und da halt. Das gabs aber auch in Zack McKracken und Maniac Mansion. Ich wunder mich nur, daß man diesen Ansatz nie verfolgt hat. Vermutlich, weil mans nie durchs ganze Spiel bringen könnte.

    Grim Fandango gefiehl mir von den Rätseln her überhaupt nicht. Hab da oft nicht verstanden, was die von mir wollten. Und auch der komplette Wegfall vom PnC ist mir da eher sauer aufgestoßen. Aber das Setting war unglaublich gut gemacht. Ist das nicht Schäfers letztes Spiel bei Lucasarts?

  29. predo

    konnte mich für adventures nie beigeistern. meistens weils doch teilweise sehr abstruse rätsel waren. naja. und weil ich stupides rumklicken um items aufzuheben, einfach nich so der knaller finde.
    aber vielleicht war ich auch noch zu klein dafür.

    schön zu lesen wie “spieleveterane” (hihi) in erinnerungen schwelgen ;)

  30. HajomitMajo

    bam oida, hier representen halt die echten Spieleveteranen ihre “früher war alles besser” Nostalige. Wobei 1992 schon ziemlich insane war, Konsole wie PC

  31. JR

    So halb und halb… ich hab noch so viel angehäuft, dass ich 2012 ohne einen einzigen Spielekauf durchkäme und trotzdem nicht mal annähernd alles abgefrühstückt hätte… Und da sind wirklich echte Genreperlen drunter :P

    Aber wie ich mich kenne, GIEF MOAR! :D

  32. balkantoni

    Ich habe eine besonders sentimentale Beziehung zu “Fate of Atlantis”, weil mir mein Vater das Spiel mal schenkte und zwar Jahre nach dessen Erscheinen, als Budget-Version. Es war wirklich der Film, den man an vierter Stelle hätte machen sollen. So wie Kotor 1 der Star Wars-Film der 00er hätte sein müssen…

    Es ist auch unglaublich schmerzhaft, mitansehen zu müssen, was für ein würdeloses Dasein LA heute als Publisher führt: Sie veröffentlichen ja solche Spiele wie “Fracture” (oder “Fissure? Wie hieß es?) und “Armed and Dangerous” (welches zwar nicht das schlechteste Spiel aller Zeiten ist, jedoch ein klarer Antiklimax zum super-glamour-Dasein of yore). Und mit diesem Biowar-MMORPG wird auch nichts besser, weil – ich prophezeie – man es ein Jahr nach Erscheinen mit Free2Play verzweifelt zu verramschen versuchen wird. So wie es halt mit jedem MMORPG außer WoW geschieht.

    (Ja, ja: Das Gestotter eines verwirrten alten Mannes, der in der Straßenbahn seine Haltestelle verpasst hat.)

  33. Trap Kit

    Ich frage mich schon die ganze Zeit, warum hier alle über LA PnCs schwärmen, aber keiner ein Wort über den neuen Shizzle von z. B. Daedalic spricht. Ich bin Konsolenspieler und kenne das alles nur aus Magazinen oder vom Hörensagen. Ist das PnC Genre einfach nur tot oder sind die neuen Games alle schlecht?

    Wer ne Wii besitzt, kann sich für kleines Geld “Indiana Jones und der Stab der Könige” kaufen. Als Bonuscontent gibt es Fate of Atlantis mit englischer Sprachausgabe. Das ist das erste Spiel ever, welches ich nur wegen der Bonusinhalte gekauft habe. Ich habe das Hauptprogramm auch nur solange gespielt bis ich Fate of Atlantis freigespielt hatte. Das hat wohl so 30 Minuten gedauert ;)

  34. Anonym

    A new Beginning hab ich letztes Jahr zu Weihnachten bekommen, aber noch nicht gespielt.
    Scheint mir aber auch das einzige für mich ansprechende Adventure von Daedaelic zu sein.

    Es gibt aber einige gute Spiele aus den letzten Jahren, technisch hat sich da ja nicht viel getan und ein PnC von 2003 ist daher genauso aktuell. Black Mirror 2 war ganz gut.
    Overclocked auch. Gab noch einige die ich gespielt habe, waren z.T. auf Heft CDs dabei. So Sachen wie Dreamfall findet man auch als Adventure Collection (da gibt es mehrere Teile von). Die Geheimakte Serie ist ok. Runaway find ich scheisse.

    BF Directors Cut hab ich Anfang diesen Jahres sogar gespielt (gabs letztes Jahr im Xmas Sale auf Steam). Nach wie vor cooles Spiel mit einigen neue Szenen.

    Vieles an den alten Spielen ist auch Verklärung und Nostalgie, das aktuelle PnCs soviel schlechter sind würde ich nicht behaupten. Tot ist das Genre nicht, im Gegenteil es boomt.

    Zu den LA Adventures: The Dig verdient viel mehr Liebe. Komischerweise ist das damals total untergegangen, ich hab es auch nachgeholt. Warum eigentlich – das war doch ein Riesenprojekt mit Spielberg und so!

  35. predo

    dank steam weiß ich das toni immer “orcs must die” spielt.

    ist das gut? werde mir nächste woche so ne gamerscard zulegen. die dann bei steam ausgeben.

    hab zwar weder zeit noch sonst irgendwas, um was zu spielen, aber wieso eigentlich nicht :-)

  36. EdwardNortonAmStrand

    Ist ein in 3d aufgepimptes Master of Orion 2 mit etwas alberneren Weltraumvölkern. Nicht schlecht, allerdings hat es mich nie so lange fesseln können wie MO2 – vermutlich weil es nicht den Nostalgiebonus von jenem hat.

  37. balkantoni

    Orcs must die! ist der HAMMER! Mehr dazu im baldigen Roundup-Rezensionstext (eventuell heute Nacht schon).

    Ich rate übrigens zu “Sins of a Solar Empire” – ist ein gutes Stück steiler!

  38. Pingback: Sonntagslinks #119 — KALIBAN
  39. FuLong

    YESSA! Orcs must die… aufgrund eines unglaublichen Anfalls von Skyrim hab ich’s nur kurz angespielt, aber was ich sah hat mir gefallen. Sollte ich jemals wieder aus dem Norden zurückkommen, werd ich das spielen. Und ich hoffe, der Toni sagt mir in der Zwischenzeit, dass es sich auch lohnt, dafür from se icy regions of Skyrim zu returnen.

  40. balkantoni

    Dang, boy – kannte ich gar nicht und finde, dass es super aussieht. Wird geschekt!

    (Wie sicher isses, dass es eine Steam-Version geben wird? Auf die würde ich dann nämlich tatsächlich warten…)

  41. Kazoom

    http://twitter.com/unepic_fran

    Sicher ist nichts. Da Steam mittlerweile eine ganz gute Plattform auch für Indiespiele bietet, sehe ich nichts, was dem Release entgegen steht. Allerdings kenne ich auch die Steam-Bewertungskriterien nicht. Es rockt! Nach 5h keinen Bug. Das sollte reichen.

    Kurze Anekdote (minor spoilers): Ich wate durch die Kanalisation. Nach einigen Kämpfen rette ich mich an’s trockene Ufer. Ich stelle fest, dass ich HP verliere. Statuscheck: ich bin nicht vergiftet, ich brenne nicht, ich bin nicht eingefroren, was geht ab? Ich durchwühle mein Inventar auf der Suche nach schneller Heilung. Was finde ich? 3 verdammte Blutegel! Hammer!!!

  42. Aulbath

    Das sieht auch sehr interessant aus… nicht das ich noch andere Sachen zu zocken hätte, aber so’n 2D Dingsich mit dem besten aus anderen Spielen die mir gut gefallen… ICH WILL DAS.

  43. nikk

    Arghs…. Macht doch sowas nicht!

    Jetzt habe ich gerade wieder 40 Stunden in Terraria gesteckt. 1.1 macht es zu einem komplett neuem Spiel. Aber bevor ich Skeletron Prime besiegen kann kommt ihr jetzt daher… Eben gesehen, dass ich Dungeons of Dredmor bei irgendeinem der Humble Bundles, die ich wohl alle blind kaufe, mitgeshoppt hab… Ist mir nie aufgefallen, aber sieht gut aus. Unepic sieht auch so aus als würde es Spaß machen. Eben die Demo geladen, aber eventuell noch auf Steam Release warten, falls ich das aushalte. :D

    Ich komm gar nicht mehr zum produktiven irgendwas-Anderes-tun…

  44. nikk

    Nachtrag:

    Orcs must die hab ich auch angespielt, aber irgendwie flasht mich das nicht so. Hab die ersten ~10 Level gespielt, und es ist immer das gleiche. Alles mit diesen Pfeilwänden vollpflastern, ein paar Bogenschützen und wofür das Geld sonst noch reicht und den Rest selbst wegnatzen. Irgendwie finde ich die Tower Defense Elemente nicht so gelungen und die Shooter Elemente auch nicht. Ist in beiden Sinnen nichts wirklich rundes.. Die ganze Aufmachung ist auch irgendwie so hingewurschtelt. Die Schriften im Menu… Schrecklich!

    Wird das noch besser?

    Außerdem tanzt der Depp am Ende immer so und hat, zumindest in der deutschen Synchro, echt bescheuerte Sprüche drauf, bei denen ich mich fast fremdschämen muss…

  45. Kazoom

    Unepic: 8 Ringe ausrüsten!!! Wer wartet spielt auf leicht!

    Orcs: Ich habe mich dummerweise im Steamsale-Wahn für Dungeon Defenders entschieden. Keine Ahnung, wie man das ausdauernd spielen kann. Gestern eine halbe Stunde angetestet. Die Kamera ist das Hinterletzte (Tipp an die Entwickler: isometric view, suckers!). Damit ist mein Bedarf an TDefense/Action-Hybriden aber für die nächsten 20 Jahre gedeckt. Ich hasse TDefense.

  46. balkantoni

    ICH HAB’S NICHT AUSGEHALTEN UND HAB’S MIR HEUTE GEKAUFT UND FINDE ES STEILGEIL!

    P.S. Heute im Steam-Sale: King’s Bounty: Armored Princess – ein Spiel, das Toni und jedem alten Genrehasen mit Vorliebe für Rundenaction große Satisfaction bereiten sollte.

    Sollen wir eigentlich ein Schnäppchen/Steam-Watch-Thread-Text aufmachen, in dem wir uns die geizkragigsten Tips geben?

  47. Aulbath

    Sollen wir eigentlich ein Schnäppchen/Steam-Watch-Thread-Text aufmachen, in dem wir uns die geizkragigsten Tips geben?

    Wenn das zur Folge hätte das wir Menschen herlocken die, die in Deutschland ansässigen Heerscharen der Shodannews-Army mit ungekürztem Originalshizzle via gift-Funktion versorgen wäre ich sehr dafür!

    Ich warte noch bis UNepic auf Steam kommt. Die paar Wochen packe ich noch… denke ich ;)

  48. balkantoni

    Das Ding ist ganz schön geil, Aule! :O

    Wer wäre sonst (außer raZe) für einen Empfehlungs- und Geizkrago-Textfred? Man müsste ihn irgendwie fixieren… Vielleicht neben dem Impressum? BILLO-ZOCKAGE IST EH WICHTIGER!

    Was sagen die realzockalistischen Genossen?

  49. nikk

    D’accord.

    Unepic hab ich jetzt die Demo gute 2 Stunden gespielt und da steckt viel viel Liebe zum Detail drin. Aber das Kampfsystem geht mir hart auf den Sack. Entweder schlagen, oder laufen. Ätzend.

  50. Aulbath

    Humble Indie Bundle 4 masafaggas! Das ist NUR geil… habe zwar die meisten Spiele schon, aber wegen GRATUTIOUS SPACE BATTLES und CaveStory+ nochmal zugeschlagen.

    Günstiger kommt man an Jamestown (DAS KANN WAS!), Shank, Super Meat Boy (DAS KANN NOCH MEHR!) echt nicht. Also, wer’s noch nicht hat, KAUF0RN (kann man dann auch auf Steam aktivieren).

    Es soll Leute geben die sich schon arm gespart haben XD

  51. Kazoom

    “Aber das Kampfsystem geht mir hart auf den Sack. Entweder schlagen, oder laufen. Ätzend.”
    Ohne diese Einschränkung wäre es imho zu einfach. Muster erkennen, positionieren, pwnen. Mich stört eher, dass man zwar im Sprung angreifen kann, das timing aber komplett daneben ist.

    Definitiv muss hier ein Empfehlungsthread her.Theoretisch reicht so ein site chat plugin. Gibt’s für wordpress bestimmt 2 Mio.

  52. balkantoni

    Mich stört eher, dass man zwar im Sprung angreifen kann, das timing aber komplett daneben ist.

    Das ist mir auch aufgefallen. Man muss mehr oder weniger im Moment des Abspringens schon zuschlagen.

    Trotzdem ein soweit geiles Spiel.

  53. Anonym

    Ja, es wäre wohl wirklich zu einfach wenn man gleichzeitig schlagen und laufen könnte. Aber bei mir ist das so, dass ich diesen Heiligenschein (vergessen wie das Ding tatsächlich heißt) habe, mit dem ich mich zurück zu dieser Box teleportieren kann und mich dort heilen und speichern. Vielleicht liegt das am Schwierigkeitsgrad (ich glaube ich spiele auf “normal”), aber das führt halt dazu, dass ich zu ner Schlange hingehe und versuche sie umzuboxen. Aber wenn sie mich einmal trifft, bin ich halt gleich hart vergiftet und die Hälfte meiner HP los. Einmal geht das, aber wenn mich die nächste Schlange dann auch noch trifft, dann teleportiere ich mich halt zurück, heile mich, und komme wieder. Dann sind zwar alle Schlangen wieder da (glaube ich) aber immerhin sterbe ich nicht. Das führt halt zu Crash and Burn Taktik… Finde ich irgendwie auch doof.

    Das Spiel ist bisher echt klasse, keine Frage, aber ich steig einfach nicht dahinter gescheit anzugreifen. Man findet recht wenig Heiltränke (weiß gerade nicht ob man die bei dem einen Kerl da kaufen kann und was die kosten) und kämpft häufig gegen soviele Gegner (ich sag nur Ameisen!) dass man genötigt ist immer wieder zurück zu gehen, zu heilen, zu speichern und wiederzukommen.

    U know?

    Und das Springen und Schlagen ist halt mal echt mittelgut gelöst…

  54. Kazoom

    Zu dem Zeitpunkt hast du mindestens eine Möglichkeit für Fernangriffe. Anstand halten, Problem gelöst. Tränke gibt es glaube ich nicht zu kaufen, aber das Rezept in der Küche. Dann einfach selber herstellen. Texte wohl nicht gelesen? ;)

  55. nikk

    Eigentlich hab ich die Texte schon gelesen, die sind größtenteils einfach großartig. :D Aber von welcher Küche redest du? Vielleicht bin ich da auch dran vorbeigelaufen. Hatte mir gedacht, da ich es eh nochmal spielen muss, wenn ich es kaufen sollte, brauch ich nicht so aufmerksam zu sein. ;)

    Ja, der Bogen stellt sich als sinnvoll heraus, aber ich hab keine Pfeile mehr… :D

    Ist wohl alles auf mein “run through” zurückzuführen, sonst wüsste ich auch wo ich Pfeile herbekomme. :D

  56. predo

    ey nikk,
    wenns probs gibt mit skeleton prime, sollen wir uns nächste woche oder so mal an dem zu zweit versuchen?
    sterbe mich gerade auf dem weg nach oben; aber heute abend mach ich ganz sicher den destroyer platt :D

  57. nikk

    Haja, können wir gerne tun.

    Wird aber mit Sicherheit auch zu zweit eine harte Nuss. Den Destroyer hab ich bisher auch nur mit Spielmechanik exploiten gelegt. Der will aber ansonsten halt auch einfach nicht tot gehen.

    Mit welchem Gear biste denn so unterwegs? Und gibst mal deinen Steam Acc, dann add ich dich.

  58. balkantoni

    SHODANNEWS-ARMY! WIR SCHMIEDEN FREUNDSCHAFTEN FÜRS LEBEN!

    I STAND READY TO DEPLOY AND DESTROY THE ENEMIES OF SHODANNEWS IN CLOSE COMBAT!

  59. predo

    steamname ist predo111.

    im moment hab ich die vollständige adamiterüstung. hab versucht häufger mal die wall of flesh zu killen um die clockwork assault rifle zu bekommen, nur lässt diese blöde wand die nach gefühlten 20 runs nie fallen.
    versuchs jetzt mit ner verbesserten laser rifle. problem ist halt dass man als magier relativ wenig rüstung hat.
    hab den aber schon unter 20000 bekommen…jaj

  60. predo

    hihi, hab ihn geschafft :-D. sogar 2 mal. und die dummen zwillinge gleich mit.
    sobald einer von beiden wech ist, kann man sich mit den seelen unglaubliches zeugs craften.

    der trick ist, nur eliteklamotten nehmen (notfalls mehrmals wall of flesh farmen), und die alle beim goblin so weit wie möglich hochcraften.

    nur sehr kostspielig…hab doch den goldbug genommen mit der musikbox.

    bei steam hast du mich übrigens schon geaddet ;). hab dich auch mal hinzugefügt.

    wie siehts aus, will nächste woche noch jemand mitspielen :-D ?

  61. Trap Kit

    Mein Beitrag zum Geizkraken Fred: Radiant Silvergun auf XBL für 600 Points. Boah, man merkt ziemlich schnell warum dieses Spiel so berühmt ist! Endlich kann man es ohne Bauchweh kaufen ;)
    Darüber hinaus gibts noch Hard Corps Uprising für 600 und Guwange und Bangai-O für je 400 Points. Alles nur in dieser Woche btw.

    Und endlich freu auch ich mich mal. Ihr macht mich hier schon ne Weile ganz scheckich mit den ganzen Humble Steamy Bargain Bitches! ;)

  62. nikk

    @predo

    Ja, ich hab dich dann als Mitglied der Shodannews Gruppe gefunden. Macht es wirklich so einen Unterschied, wenn die Sachen hochgecraftet sind? Und mit welcher Taktik hast du es probiert?

    Der Crystal Storm ist dieser Zauber, der sieht so aus wie ein Buch. Da zauberst du ganz viele kleine Kristalle, die zwar einzeln nicht soviel Schaden machen, aber dafür häxt du massiv viele in kurzer Zeit raus. Da ist das Mana quasi instant leer. Also nur mit Manatränken und der Manablume zu empfehlen. ;)

    Das was du meinst, ist die Star Cloak, oder wie sie heißt. Die ist ätzend zu farmen, weil diese Mimic Kisten so selten spawnen.

    @Trap Kit

    Radiant Silvergun sagt mir mal gar nichts. Taugt das was? Hab nochn paar Punkte die auf meinem Konto vergammeln. :D

  63. Trap Kit

    Radiant Silvergun ist wohl das berühmteste Spiel von Treasure überhaupt. Es ist ein vertikal scrollendes SHMUP, welches damals in Japan exklusiv für SEGA’s Saturn Konsole veröffentlicht wurde. Die Besonderheit dieses Spiels ist die permanente Verfügbarkeit verschiedendster Waffensysteme, welche man nach Bedarf beliebig einsetzen kann. Dazu kommt noch ein Kombosystem (Schiffe mit gleicher Färbung abballern), feine 3D Grafik und tolle Musik. Die Sprachausgabe wurde nicht synchronisiert.

    Die Saturn Variante geht für 150+ Euro über die Theke, was wohl auch für die Qualität des Titels sprechen sollte. Ich hab’s erst ne Stunde gespielt und ich finde es toll, aber Aule kann da bestimmt mehr zu sagen.

  64. Trap Kit

    Das ist schwer zu beurteilen. Klasse sind die Spiele wohl alle. Ich bewundere die Ideenvielfalt dieser kleinen edlen Schmiede.

    Allerdings war der Endboss von Gunstar Heroes unverhältnismäßig schwerer als der komplette Rest des Spiels. Sowas nervt.

  65. Kazoom

    Habe den Hype um Radiant Silvergun nie verstanden. Ausser, dass es von Treasure ist und die Saturn-Version horrende Preise als Gebrauchtkauf erzielt hat, wüsste ich nicht, warum man nicht gleich zum ebenfalls auf XBLA erhältlichen Ikaruga greifen sollte (was ich nicht mache, da hier die Gamecube-Version rumliegt). Da kann man sich dann richtig mit dem chain-System quälen.

  66. predo

    habs mit der melee adamitearmor geschafft;
    dazu ein magic emblem mit 2 % damage, die magischeblume in vase mit +3 def, obsidian shield mit +4 def, angelwings mit 2% critdamage, und eine masterful laser rifle mit +14% damage, -12% manacost, 5% knockback, und crossneclace mit +4 def.

    frag nicht wie viel gold ich mit dem musicbox-bug craften musste, war verdammt teuer.

    hab dann eine arena mit einer löchrigen skybridge und 3 darüberliegenden holzplanken gebaut. bin dann immer in und her gehüpft, hab den destroyer damit klein bekommen.

    hier sind ncoh eine reihe nützlicher guides, im prinzip so wie ichs auch gemacht hab (bzw. ich wie die ;) ) http://wiki.terrariaonline.com/The_Twins

  67. Aulbath

    Nur kurz, Gunstar Heroes FTW. Radiant Silvergun finde ich auch überbewertet (und die Preisentwicklung hat nichts mit der Qualität zu tun, sondern mit eher künstlich niedrig gehaltener Stückzahl seitens japanischer Händler – das Teil wurde in alten Zeiten bei einem bekannten Importhändler mal für 79 DM verkloppt weil es damals keiner wollte ;)).

    Aber, liebe Billigheimer, deshalb schreibe ich: GOG.com hat X-mas Sale, mit bis zu 50% off bei ausgewählten Titeln.

    http://www.gog.com/en/page/xmas11

  68. predo

    wo wir schon dabei sind.
    freespace 2 gehört gekauft.
    hab ich zwar schon seit dem ich ein kleiner pups bin, aber es gehört gekauft.
    so geile weltraumschlachten gibbets nie wieder.

    und mit nem endgeilem soundtrack:

    merk heut noch dass ich den ab und an mal vor mich hinsumme

  69. nikk

    Predo, das mit der Music Box haste wohl grad rechtzeitig gemacht.

    Eben wurde 1.1.1 released und in den Patch Notes steht unter anderem:

    Music Boxes no longer dupe when placed on platforms.

    Ich nehme an, das meintest du? :)

  70. turtur79

    Ich emfpehle Age of Wonders 2: Shadowmagic, ist gerade im Angebot auf GOG.
    Der spirituelle Nachfolger zu Master of Magic und sogar noch besser als Heroes 3. DAS Spiel dieses Genres.

    Auflösung geht auch klar. Absolutes Suchtgame und perfekt für lange Bahnfahrten.
    Auch gehörig schwer.

    Gog hat leider weniger Bezahlmöglichkeiten als Steam, so das es für mich immer sehr umständlich ist. Ausserdem durchstöbere ich gerne PC Grabbeltische. Neulich erst Thief 1 und NOLF für jeweils 50 cent mitgenommen. Vieles findet man auch so.
    Fallout 1,2 und Tactics gabs auch vor kurzem als Neuauflage von Kalypso für insgesamt 8€ oder so. Obwohl ich nie Sammler war oder sein werde, machts irgendwie Spaß Oldschoolperlen richtig zu besitzen.

    Und das was man sucht, gibs dann doch noch nicht digital. Aktuell hätt ich wegen des Old Republic Hypes wieder Bock auf Kotor 2 (der weitaus bessere Teil!), man bekommt aber nur Teil 1 digital.

    Ich steh auch total auf diese Compilations wie Gold Games früher. Sowas müsste es mal wieder geben (meinetwegen auch digital) – die Publisher Packs auf Steam sind aber was anderes. Indie Bundle geht ein bißchen in diese Richtung. Das ließe sich sicherlich vermarkten, Gamestar präsentiert auf gog im eigenen channel die “Für Genrehasen Compilation” oder so. Ist auch wirtschaftlich sinnvoll, weil man dann doch immer auch doppelte Titel mitkauft. Das coole daran ist gerade, dass man dann unbekannte Spiele entdeckt. Sonst neigt man einfach dazu, Spiele die man geil fand zu kaufen und sie doch nie wieder zu spielen.

    Mit der Idee kann man auch reich werden: Spreadshirtprinzip auf Oldschool Gamecollections übertragen: Shodanews’ steilgeile Oldschoolcompi! Wer kann das programmieren?

    Zu Freespace: Spielt sich das in etwa so wie Tie Fighter? Wing Commaner war nie meins, auch wenn es eine tolle Präsentation hatte. Suche schon lange ne coole Weltraumsim, DarkStar war ok, aber nicht überragend.

  71. nikk

    “Mit der Idee kann man auch reich werden: Spreadshirtprinzip auf Oldschool Gamecollections übertragen: Shodanews’ steilgeile Oldschoolcompi! Wer kann das programmieren?”

    Hä? :D Ich könnte sowas vermutlich, aber hä?

  72. turtur79

    Naja du klickst dir in 3 Minuten deinen Shop zusammen, packst den in deine Seite, wählst Titel für deine Compi aus dem gog katalog aus, machst ein cover und so und definierst deine Gewinnmarge, die auch 0 sein kann. Und wer viel verkauft, kriegt Titel billiger im Einkauf. Dazu gibt es einfache Gifting Mechanismen. So ein bißchen das Prinzip wie Mixtape für ein Mädchen in das man verschossen ist machen. Kann man ja auch Weihnachten Freunden zu kommen lassen usw.
    Oder so ähnlich halt. Ist für Gog Marketing für umme und die Leute kaufen weil Kumpel XY die Compi erstellt hat oder er sie einem schenkt.

    Zugegeben nicht ganz durchdacht, aber ja mal voll Web 2.0!, ich spinne mir täglich neue Business-Ideen zusammen ;)

  73. predo

    @turtur: freespace 1 hab ich nie gespielt, aber der zweite teil war für damalige verhältnisse ein absoluter grafikprotzer, und an den weltraumschlachten haben locker schon 4-5 dicke pötte teilgenommen (stand fast genauso in der gamestar). dazu endgeiler soundtrack, und sogar eine richtig gute deutsche synchronisation. extra damals dafür noch einen joystick besorgt zum geburtstag. diese endgeilen force feedback gerumpel. herrrlich.
    kaufbefehl!

    hab im moment auch eher so sinn für oldschoolperlen. hab sogar noch heroes 3 und 4 in nem bundle beim saturn gefunden. eines der schönsten spiele die jemals gemacht wurden. werd mir weihnachten auch teil 5 und 6 zulegen (teil 4 mal angespielt, das spiel ist irgendwie seltsam). kenn auch recht nett. t jemand noch seven kingdoms?

    ansonsten, falls es dass irgendwo gibt: patrizier 2. sauschwer, aber niedliche grafik und ziemlicher suchtfaktor. alter, ich mach hanse man!

  74. Kazoom

    Ich werf mal Arcanum!!!, Nox und Stonekeep in die Runde.
    Gott seid dank, geht der gog sale an mir vorbei. Fast alles schon im Account. Keine Ahnung, wann ich das spielen soll.

  75. balkantoni

    MÄNNER! Mein scheiß-fucking-Mongorouter ist kaputt und ich bin zunächst einmal ohne Internet. Aule, Marc: Könntet ihr so einen Billigheimer-Sticky-Dingens einrichten? Die Dudes wollen es offenbar!

  76. FuLong

    @predo: Yessa! Seven Kingdoms! Selten aber doch muss ich noch an dieses Spiel denken, da es irgendwie etwas ganz eigenes an sich hatte. Ich kann mich noch an diese Verbindungslinien erinnern… Aber ich hab damals nur die Demo gespielt. Oder war’s die Vollversion? Naja, wie auch immer… leider hab ich es damals dann nicht weitergespielt. Vermutlich weil die GameStar nur 73% springen lies. MUHA! Mit der Weisheit von heute hätt ich dem Spiel damals sicher eine zweite Chance gegeben. ^^

  77. turtur79

    @predo: ja ich meinte auch freespace 2, ist glaube ich sogar noch sehr aktuell, da ne große Modding community dahinter steht und es ist immernoch die standard weltraumsim ist (gibt ja keine mehr -buhuu!)

    Zu Heroes: 4 wird viel gehatet, ist aber eigentlich gut. Die Renderoptik war scheisse und das mit den mitkämpfenden Helden, zwar serien- aber nicht genreuntypisch und IMO sehr cool. Es ist der Nachfolger zu Teil 3 dem besten Heroes Teil und verglichen damit ein downgrade. Ich fands aber besser als 5. 6 wirkt laut gamestartest irgendwie doof, keine städtebildschirme mehr. Ist bestimmt auch mit ubilauncher verseucht. Mit der Disciples Serie kann ich gar nichts anfangen.

  78. Anonym

    @aule: danke, cooles angebot. bin im moment weihnachtstechnisch allerdings gerade etwas in monetären nöten, komme aber sowas von sicher darauf zurück :-)

    @turtur: hast du die mods für fs2 mal angespielt? taugen die was?

    @fulong: hab letztens im saturn ein seven kingdoms conquests gefunden. hat das wer mal angspielt? taugt das was?

  79. FuLong

    Und nichts geht wegen Skyrim. Tz… Ich hab jetzt schon einige Spiele auf Vorrat gekauft und es will kein Ende nehmen. Ganz schlimm sind die Dinger bei denen man schonmal entschieden hatte, sie NICHT zu kaufen und dann schicken sie sie ein zweites Mal ins Rennen… Amnesia zum Beispiel. Hat das wer gespielt?

  80. Samson

    Ich spiel gerade L.A. Noir und während ich viel spaß habe gibt es 2 dinge die mich irritieren.

    1. Das gameplay wär sehr viel tighter hätte rockstar zur abwechslung mal auf den ganzen open worldkram verzichtet und ich könnte einfach von szene zu szene wechseln.

    2. Ich hab inzwischen das gefühl vollkommen empathie los zu sein. Die verhöre laufen bei mir immer nach dem gleichen schema. Beweise checken ob ich was habe das es als lüge enttarnt. Wenn nicht dann raten ob es die wahrheit ist oder ich es anzweifeln sollte.
    Es ist (wie ja auch schon im text oben beschrieben) raten. Ich liege so oft daneben wenn ich denk das jemand aufrichtig ist oder mir etwas vorenthält. Würde mich freuen wenn man wirklich erkennen könnte ob jemand die wahrheit sagt oder nicht. Finde das schon ein wenig frustrierend.

    (musste das hier mal los werden. hab jetzt nict nochmal die 125 kommetar (wieso ist das hier eigentlich immer so viel…) gelesen ob das shconmal angesprochen wurde.)

  81. Trap Kit

    Da muss ich Samson zustimmen. Wenn es etwas “schlechtes” bei euch Nerds gibt dann sind es Texte mit 350+ Kommentaren inklusive 20 embedded Musikvideos mit geiler Mucke. Meinen Rechner hat’s neulich sogar mal in die Knie gezwungen als ich im Billich “Thread” unterwegs war. Ehrlich, es ist toll, dass hier so rege diskutiert wird, aber irgendwann wirds halt unübersichtlich.

  82. balkantoni

    Freunde, wir wissen bescheid und werden daran was ändern – wie schon angekündigt. Marc und Aule arbeiten sogar schon daran (und ich nicht – meine Funktion ist die eines Cheerleaders: “Ihr schafft das!”).

    Samson, deine Kritik reizt mich jetzt doch zu den letzten noch ausstehenden Noire-Fällen zurückzukehren. Ich werde bald berichten. Deiner grundsätzlichen Beanstandung aber stimme ich zu: Zu viel in dem Spiel ist letztlich leider raten.

  83. Samson

    Ich hab gestern abend noch den dahlia fall abgeschlossen.
    Das spiel istja konstruierter als ne folge CSI.
    Jeder zweite hat ein blutiges hemd oder nen schraubenschlßel zuhause und alle rennen weg sobald ich komme. Aber am ende hab ich alle fälle “falsch” gelöst.
    Hab mich gefühlt als müsste ich zur strafe erstmal wieder 5 level zurück fallen.

    Das verrückte ist das ich enttäuscht sein musste, aber tatsächlich macht es mir trotzdem viel spaß.
    Ich frag mich ob diese art der konstruktion wirklich nur die faule, einfach möglich spannung zu erzeugen ist oder ob es tatsächlich dem spielgefühl hilft und es spannender macht als ein logischer fall es sein könnte.

  84. Pingback: The Walking Dead (und die Sache mit dem Kannibalismus) « These nerds
  85. balkantoni

    Und mit diesem Biowar-MMORPG wird auch nichts besser, weil – ich prophezeie – man es ein Jahr nach Erscheinen mit Free2Play verzweifelt zu verramschen versuchen wird. So wie es halt mit jedem MMORPG außer WoW geschieht.

    Habe ich hier vor einem Jahr gesagt und es hat sich bewahrheitet. JUST SAYIN’!

  86. Pingback: A Look back at nuttin’ but Steilness | These nerds

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