Novemberpodcast!

Yeah! Ein neues Podcast, um den – zugegebenermaßen etwas langsamen – November etwas schöner werden zu lassen.

Themen sind diesmal:

  • Skyrim
  • Dark Souls
  • Tonis defektes Xbox-Laufwerk!
  • Die Gothic-Reihe
  • Überflüssige Multiplayer
  • League of Legends

Die Tonqualität ist diesmal nicht so prall wie mein Bizeps (was aber auch echt schwierig ist!), doch wir geloben feierlich Besserung!

Podcast November

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35 Kommentare

  1. Holmes

    Zu dem etwas irritierenden Soul-Calibur-/Bushido-Blade-Vergleich: Dark Souls hat doch nicht ansatzweise ein – rein von den Quantität – vergleichbar umfangreiches Move-Repertoire, oder? Ansonsten witzig: Oh, Aule ist doch dabei? :-)

  2. Aulbath

    Wenn Marc sagt er hat von DS noch nichts gesehen, ist Soul Calibur schon ein Ansatzpunkt. Aber ich spruch ja auch gleich davon das es mich eher an Bushido Blade erinnert. Und Monster Hunter :)

    Es ist natürlich kein Beat’em Up, hat aber durchaus Gemeinsamkeiten eben diesen.

  3. raZe

    Etwas konfuses Gedankengut meinerseits:

    Schöner Podcast, nur kann ich Marcs Matrix-Vergleich zum Figurendesign im neuen Deus Ex nicht wirklich nachvollziehen. Die Charaktere sehen schließlich nicht aus wie Fetisch-Models. :)
    Mag der Herr das näher ausführen?

    Das Design ist insgesamt schon slicker, aber Human Revolution spielt ja zeitlich vor dem großen Zusammenbruch, der die Welt von Deus Ex so einschneidend geprägt hat. Ich hatte eher den Eindruck, als hat man versucht, Mode und Architektur der Gegenwart mit ein bisschen Renaissance zu vermengen plus ein paar polygonalen Mustern für den futuristischen Appeal. Matrix kam mir da vergleichsweise plump daher mit seinen Lederklamotten und Sonnenbrillen.

    An Cyberpunk empfand ich die Idee des Cyberspace eigentlich mit am uninteressantesten – vermutlich aus den Gründen, die Toni im Podcast genannt hat. Mich hat der Gedanke einer Industriellen Revolution 2.0 dabei immer sehr fasziniert. Lief es bei der Industriellen Revolution letztlich darauf hinaus, die Umwelt den eigenen Vorstellungen entsprechend anzupassen, geht diese nun einen Schritt weiter und legt Fokus auf den Menschen. Das arbeitet Human Revolution ganz gut heraus, wie ich finde.

    Wie stehen die LoL-Peeps eigentlich zu DotA 2, das ja in eine ähnliche Kerbe schlagen soll?

    Übrigens: Mad Propz an Aule für das Erwähnen von Bushido Blade.

  4. predo

    hat einer von euch das original dota gespielt? ich fands furchtbar zu spielen.
    dann doch lieber lol…kommt man wenigstens mit den champs gut klar. manchmal

  5. balkantoni

    Ich fand Dota grauenvoll unbequem und bin mir gar nicht so sicher, ob Dota 2 tatsächlich der Burner wird, den alle erwarten – schließlich geifern in meinem Bekanntenkreis ausschließlich jene Bumsmongos danach, denen LoL zu “schnell”, “nooby” und “einfach” (Kein Deny! O weh!) ist. Time shall tell.

    Und wir sprachen über ein weiteres ganz tolles Spiel im Podcast, nämlich SKYRIM! SKY-to-da-RIM! Spielt es jemand außer mir und findet es auch gut? Opinions!

    @ raZe: Die industrielle Revolution HAT Menschen stärker verändert als die Umwelt.

  6. raZe

    @ marc Joa, hm, a bisserl, aber… damn. Okay, jetzt würde es albern aussehen, wenn ich trotz eigens aufgestellter Kriterien zurückruderte. Vielleicht liegt’s einfach an mir. Ich denke bei langen Mänteln aufgrund persönlicher Vorgeschichte erstmal an Gruftis. Oder an Heroic Bloodshed. Beides hat bei mir weitaus mehr Eindruck hinterlassen als Matrix.

    @ balkantoni No arguing here. Aber würdest Du nicht auch sagen, dass die sozialen, ökonomischen, etc. Umwälzungen eher ein Nebenprodukt als tatsächlich forciert waren? Um diesen Unterschied ging es mir. Der Mensch als solcher ist nicht bloß Einflüssen ausgesetzt, sondern auch der Gegenstand, an dem gearbeitet wird.

    Zu Skyrim: Hab’s nicht gespielt, aber es interessiert mich auch nicht sonderlich – genau wie die gesamte Elder Scrolls Serie an sich. No hatin’, just not my cup of tea.

  7. alphabro

    50+ Stunden in Skyrim and still counting.

    Morrowind habe ich bis zum Erbrechen gespielt (mit 12. Kellerkind ftw), Oblivion hat mich dagegen nie packen können, u.A. wegen dem Scaling und den langweiligen Dungeons.

    Es gibt vieles in Skyrim was ich nicht abkann, das UI zum Einen ist zwar bedienbar könnte aber viel viel viel besser sein und das Level-Scaling ist immer noch bemekerbar wenn auch nicht mehr so stark (mittlerweile habe ich das Gefühl dass alles was ich mit Level 40 treffe entweder viel zu schwach oder einen Tick zu stark ist).

    Trotzdem fettes Teil und alle naselang Motive für das Cover der nächsten Blind Guardian Platte: http://img26.imageshack.us/img26/5807/2011111800025.jpg

  8. Chreas

    Auch hier wird Skyrim gespielt, und das nicht gerade wenig. Muss aber sagen, dass das Spiel meiner Meinung nach so viele Ungereimtheiten (GUI, Steuerung, Leveling, Bugs etc) in seinem Innern hat, dass es vielfach nicht wirklich viel Spass zu spielen macht.

    Nur als Beispiel; so wie ich sehe, kann man die Shouts nicht leveln (ausser in den 3 Grundstufen). Wieso macht es also überhaupt Sinn, Shouts einzusetzen, wenn man ja besser mit zB Destruction-Magic arbeitet, da diese immerhin aufgelevelt und so stärker wird? Das gleiche gilt im Prinzip auch für die Klassen-Fähigkeiten.

    Auch das mit dem Level-Scaling ist recht schlecht eingesetzt. Ich kann mich ohne Probleme durch einen Dungeon prügeln, da die Gegner wohl nach meinem Level gerichtet sind. Dann kommt am Ende der Höhle ein Bossgegner, der mich mit einem Zauber töten kann. Das einzige was ich tun kann (ausser die brutalen AI-Schwächen auszunutzen), ist, den ganzen Weg wieder zurückzulegen und irgend welche andere Quests absolvieren bis ich genug stark bin (doch wann bin ich das?).
    Bei den Drachen (die sich wohl auch dem Spieler-Level anpassen) dann ähnlich; ich töte einen Drachen ohne grosse Mühe und werde nachher von einem Drachenpriester gnadenlos niedergemetzelt. Das macht die Drachen lachhaft und zu wenig überzeugend als doch eigentlich mächtige Gegner.

  9. freshdaxxx

    @Toni: Skyrim hab ich bisher ca. 20 stunden lang gespielt und immer noch das Gefühl als hätte ich gerade so an der Oberfläche gekratzt. Insgesamt find ichs ziemlich steil; irgendwie fühlt sich das Spiel so an wie Oblivion hätte werden sollen aber aus verschiedenen Gründen nicht war.
    Vor allem ist Skyrim eines der einzigen Spiele, bei denen man als Dieb aber auch wirklich ALLES mitgehen lassen kann, wenn man gut genug ist. Ich sag nur soviel: die Metbrauerei bei Whiterun hat nach meinem nächtlichen Besuch nix mehr auszuschenken ;)

    Nun aber noch was Negatives: Meiner Meinung nach sollte im Jahre 2011 kein Spiel mehr bei jedem Eintritt in ein Haus laden müssen. Das ist einfach sowas von “last-generation”, das hat sogar Gothic schon vor 10 (!) Jahren besser gemacht.

    Kleine Empfehlung am Rande (ohne zu spoilern): Bitte macht alle die Wetttrinken-Quest, die man im Gasthaus von Riften bekommt – schon lang nicht mehr so gelacht bei einem Spiel ^^

  10. Kazoom

    @Aulbath
    Den Sprung kannst du dir sparen. Die bewegliche Treppe zählt nicht als fester Punkt in der Spielwelt. Stell dich auf die Empore oberhalb des Regals, bleib dort paar Sekunden stehen, gehe dann auf die Treppe betätige den Schalter und beende die Spielsession auf der Treppe. Wenn die wieder startest stehst du direkt über dem Regal und die Treppe ist nicht mehr im Weg. Runterlaufen -> Profit.

    Skyrim gefällt an sich, hat aber ein Riesenproblem. Ich bin davon ausgegangen, dass man wirklich was am Kampfsystem verbessert hat. Ausser diese meist lächerlichen Ausdruckstanz-3rdperson-Einspieler, sehe ich aber ehrlich gesagt keinen Unterschied. Ich habe im Oktober Dark Souls ausgiebig gespielt und das nenne ich ein anspruchsvolles und gleichzeitig ausserordentlich befriedigendes Kampfsystem (im Sinne von von “friss das du hässliches Skelett”). Skyrim ist leider das Gleiche unbefriedigende “Totgeklicke” wie Oblivion. Es gibt auch keine wirkliche Rückmeldung, ob ich gut schlecht oder gar nicht getroffen habe. Enttäuschend.

  11. balkantoni

    Bis auf Freshdaxx sehe ich lauter Leute, die Skyrim “mögen” oder “nicht gerade wenig gespielt” haben, dann aber nichts darüber schreiben wieso, jedoch ganze Aufsätze darüber, was ihnen missfällt – das macht Fanboy Toni traurig (und ist überhapt sehr seltsam)!

    Kurz:

    @ chreas: Ich musste nie zurückgehen. Mir dem “Ethereal”-Shout und einem “Potent Potion of Paralysis” wird jeder Obermotz zum Motzkuchen. Dafür sind übrigens die Shouts da – sie sollen auch nicht-Magiern gewisse “Twists” erlauben. Häufige Hilfe auch ist auch der erste Shout den man lernt, mit dem ich ZWEI Bosse zu tode stürzen ließ.

    @ Kazoom: Was Nachladen beim betreten der Häuser angeht: I don’t care. Das Kampfsystem ist natürlich simpler als jenes von Dark Souls, doch immer noch gut genug, um das Spiel zu tragen. Gerade wenn man Magie und Melee mischt…

    Was hat euch den gefallen / gefällt euch?

  12. Kazoom

    @Toni
    Hatte auch nie was zu den Ladezeiten geschrieben. Wenn mich daran überhaupt etwas stört, dann das sie auf meinem System zu kurz sind. Ich habe immer das Gefühl, ich verpasse die ganzen Tipps und die schön texturierten 3d-Modelle.
    Magier spiele ich in RPGs nie im ersten Durchlauf (grundsätzlich am Anfang zu schwach und gegen Ende übermächtig) und in Skyrim schon gleich gar nicht. Ich bin Dragonborn. Wenn ich schreie purzeln die Obermotze durch die Gegend, Da lasse ich mich doch nicht auf David Copperfield Niveau herab. Ändert aber nichts daran, dass der eigentliche Kampfablauf eher unbefriedigend ist.

    Pluspunkte: Ganz klar die freie Welt. Ich hocke mich auf mein Pferd und reite ziellos der Nase nach und es wird immer was passieren. (Leute die vom Himmel fallen, Drogendealer, Banditen etc pp) Auch dass die Welt ohne mich agiert und interagiert. Wobei das auch teilweise absurde Ausmaße annimmt. Rekord: 2 Riesen, 2 Mammuts, 1 Drachen, 1 Bär, mehrere Wachen aus der benachbarten Stadt. Ich weiss leider nicht wer gewonnen hat, Riese 1 mochte mich und ich bin abgehauen.
    Kleinigkeiten wie die vielen Bücher, die Barden in den Tavernen, Crafting und die deutlich besseren Dungeons.

  13. Cody

    Muß zu meiner Schande gestehen daß ich die ES Reihe aus Angst vor inflationärem Micromanagementmenuegefummel und etwaiger Spaßbremse durch hochleveln versehentlich falsch gewählter Skills in eine Sackgasse ohne Wendehammer bisher links liegen gelassen hatte. Früher zu SNES Zeiten fand ich die typischen Japan RPGs eigentlich immer ganz knuffig und hab den SoMana, Lufia, Terranigma, Gaia Kram bis zum umfallen gezockt aber die paar Ausflüge die ich versuchsweise in KotoR2, Sacred2 u.a. unternahm rissen mich dann doch nicht so vom Hocker und selbst das fantastische Fallout3 welches mir vom Setting/Story eigentlich recht gut gefiel war mir vom gameplay her irgendwie zu hakelig und fummelig. Vom Hype, Setting und nicht zuletzt Tonis Vorab Schwärmerei angesteckt wollte ich dann aber doch mal in die Skyrim Welt reinschnuppern, in der Hoffnung in Ihr eventuell meine lange verschollene Liebe aus der Paralellklasse wiederzufinden.Gekauft, eingelegt und erst 8 Stunden später mit leuchtenden Augen und Knutschflecken am ganzen Körper wieder ausgemacht. DAS ist kein stumpfsinniges “Rattentreten” um genug Points fürs Brotmesser zu haben.DAS ist kein minutenlanges Rumgefummel im Untermenue Strohaufen auf der Suche nach der Stecknadel-Skyrim ist einfach SPAß und flow und Witz und easy access und Schleichupgrades beim Schuhebinden, Feuermagielevelup beim Kerzenanzünden und Rüstungsverbesserung wenn mir einer in den Hintern tritt. Ich lieeebe es!
    Ich liebe vor allem die Tatsache daß es sich FÜR MICH spielerisch weniger wie ein typisches starr repetitives grinding 9 to 5 um genug “Geld” für den Sprit zum Arbeitsplatz zusammenzuraffen anfühlt sondern eher wie ein Red Dead Redemption in Kanada. Mit Drachen. und Mammuts. und “Eastereggs” hinter jedem vierten Fels. In dieser gewaltigen, fantastischen Welt werden die paar Bugs und Glitches zu lächerlichen Mikroorganismen und “Skyrim” ist für mich endlich die wiedergefundene Flamme von früher die im Kamin flackert um mich warm und glücklich durch den Winter zu bringen :)
    Don´t call my name down at the gate
    Don´t ring my doorbell fellow mate
    Don´t send me mails to my account
    Don´t look for postings all around
    Don´t send invites for shallow games
    Dont search in chatrooms for my names
    Down in your world I can´t be found
    My heart, my soul are Skyrim bound

  14. Chreas

    Das Spiel wird zur Zeit wohl noch gespielt, weil ich nur ca. einen Viertel des Spiels gesehen habe, und das bezieht sich sowohl auf die Welt, auf die Quests als auch auf die möglichen Fähigkeiten. Ich möchte davon schon noch mehr sehen, denn das alles ist grundsätzlich schön gestaltet und spricht durch den Umfang und die Art den Erforscher in mir an. Auch das Magiesystem ist relativ vielfältig und interessant erweiterbar; hier möchte ich noch einige Level steigen, um zu sehen, wie die stärkeren Zauber und Shouts aussehen und welche Auswirkungen sie auf die Spielweise haben.
    Das Spiel liefert viel, macht dabei aber eben leider auch viele Fehler, wobei ich mich frage, wie gewisse Dinge passieren können. Das Problem dabei ist auch, dass man durch die vielen Aspekte viele Dinge sieht, die man hier und da noch hätte machen können, welche aber wohl einfach den Produktionsrahmen gesprengt hätten. Für Open-World Spiele setzt Skyrim vielleicht neue Massstäbe, aber wäre nicht von Vorteil, die Welt ein klein wenig kleiner zu machen, dafür die Mechanik stimmiger zu machen? Schliesslich stören Mechanik-Mängel doch mehr, als wenn jetzt bei diesem Spiel ein zwei Dörfer weniger zu besuchen sind.

    Bezüglich dem “nie zurückgehen müssen”; beim “Ethereal” Shout ist kein Angriff möglich, oder? In meiner Spielweise bringt mir das höchstens etwas, wenn ich mich zurückziehen muss. Zum Rückzug kommt es aber gar nicht erst, wenn ich mit einem Angriff getötet werde.
    Und das mit dem “in den Tod stürzen lassen” habe ich auch schon so halb geschafft, allerdings hing der Gegner dann in der Felswand, konnte aber trotz direktem Sichtkontakt keinen Angriff mehr auf mich ausführen.. für mich wieder ein Game-Breaker.

    Witzig beim Obermotz im Dungeon war auch, dass der grösstenteils durch meine Begleitung (Lydia) Schaden genommen hat, da diese ja durch Gegner oftmals gar nicht getötet wird. Sie stand also immer wieder auf und hat erneut angegriffen, während ich mich irgendwo versteckt hielt und ab und zu Pfeile auf den Gegner schoss. Von diesen Pfeilen wurde sie aber getroffen, weil sie in ungünstigen Momenten in die Flugbahn hüpfte, was sie dann sterben liess. Nun hatte sie natürlich all das Loot in ihren Taschen, und obwohl ich den Gegner dann besiegt habe, habe ich den Spielstand vor dem Kampf so viel Mal wieder geladen, bis sie endlich nicht abgekratzt ist und all das Zeugs wieder aus der Höhle getragen hat.
    Beim Gegner handelt es sich übrigens um den Typen der im Labyrinthium haust.

  15. onkl

    Mich zog Skyrim anfangs mit seiner Mischung aus linearer Hauptstory und offener gigantisch anmutender Welt in den Bann. Freigestellt zu bekommen ob man einfach seiner Wege geht oder seinem Befreier folgt und im Dorf vorgestellt wird gefiel mir sehr. Die Leute dort auszufragen und erste Quests anzunehmen, ins erste Dungeon zu gehen und dann den Hauptstrang weiter zu verfolgen war schon ein toller Start.

    Besonders die Art und Weise wie Gespräche (zumindest beim Hauptquest) ablaufen macht das ganze viel überzeugender als einfach in einem Dialogsystem festzuhängen. Das hätte man denke ich noch konsequenter fortsetzen können und teilweise haben sie es auch übertreiben wenn einem jeder Passent was an den Kopf wirft.

    Die Reise zu den Graubärten hat auch die Stärken der Spielwelt voll ausgespielt. Nicht nur dass es ohne Pferd ein ziemlich weiter weg war, der Aufstieg über die langen Stufen mit den kleinen Altären und durch Schnehwehen hat wirklich etwas von einer Pilgerreise.

    Allerdings ist mir vieles nur zu oberflächlich scheinbar tief und schon nach dem ersten Quests gibt es dann oft nichts mehr in den jeweiligen Dörfern. Beispielsweise erschöpft sich das Love triangle im ersten Dorf schon mit der Übergabe des Briefes, egal was man auswählt. Keine Anfeindungen, keine Entwicklung. Das macht es schwer emotionale Bindungen zu den Charaktären aufzubauen. Auch wenn es nett ist kleine Referenzen und Hintergründe zu den Personen und Umständen zu finden. Aber mehr ist halt nicht drin. In der Hinsicht machen es viele Singleplayer RPGs einfach viel besser, insbesondere Gothic.

    Das Erkunden beschränkt sich für mich größtenteils auf Bestaunen, eine Wirkung die aber auch schnell verflogen ist und dann setzt diese empfundene Leere ein weil man eben doch merkt, es sind alles nur Statisten und keine lebendigen Charaktäre.

    Du hast das Craftingsystem gelobt und gerade dass könnte stupider doch nicht sein. Schon Ultima Online hatte da mehr zu bieten und es ist schon verwunderlich dass ein Singleplayer-Spiel hier gerade mal an MMO Standard herranreicht. Ich hätte mir wenigstens ein paar Variationsmöglichkeiten gewünscht, selbst wenn sie nur rein optischer natur gewesen wären. Im Grunde ist es aber eine einzige Grinderei und am Ende ist man nicht besser als jemmand der sich das Zeug einfach beim Händler kauft und wartet bis es droppt. Levelskalierung sei dank findet man sowieso nur dass was dem jeweiligem Level angedacht ist.

    Beim Kampfsystem ist es relativ ähnlich. Wenigstens einen Rolle zur Seite um Angriffen auszuweichen hätten sie doch einbauen können. Nichtmal die Rüstungsklassen machen irgendeinen Unterschied. Im Grunde kann auch ein Magier immer mit Platte und Zweihänder rumlaufen. Durch die später verfügbaren Perks ist selbst ein agiler Dieb mit Platte besser bedient.
    Beim Magier fehlt mir vorallem die Möglichkeit etwas smarter zu spielen und mit Crowd Control und Snare größere Gruppen in Schach zu halten. Auch hier muss man sagen macht es deutlich mehr Spaß in WoW zu leveln. Nach sovielen TES Spielen kann man doch etwas mehr erwarten.

    Und die Spannung die du angesprochen hast, dass zwischen den Herrscharen an Kononenfutter man plötzlich mit zwei Schlägen umgenatzt wird hat doch nun wirklich nichts mit Herausforderung zu tun als mehr mit Fehlern im automatischen Balancing. Auch wenn anderes vorgegaugelt bekommt, die Mobs skalieren immernoch genauso mit dem Level wie eh und je und spätestens wenn man die Drachen mit Leichtigkeit runterballert aber von der nächsten Wache einfach umgehauen wird, merkt man doch wie beliebig die eigene Stärke doch ist.

  16. onkl

    Und gleich noch eine Frage an diejenigen die schon weiter sind: Macht es Sinn Lydia mitzunehmen um irgendwelche Dialoge und Quests freizuschalten oder ist sie wie jeder x-beliebige Begleiter?

  17. onkl

    Ah und da fällt mir nochwas ein: Ein riesiger Immersionbreaker ist immeroch der Umgang mit Konflikten. Sämtliche humanoide Gegner haben nichts besseres zu tun als mich on-sight anzugreifen. Selbst wenn man sie auf 10% kloppt und sie sich um Vergebung flehend vor einen werfen bleibt einem nichts anderes übrig als sie zu töten oder nach kurzer Erholung wieder angegriffen zu werden.
    Nicht mal Banditen halten es für nötig nach Geld oder Leben zu fragen und man muss sich wirklich fragen ob es angedacht ist erstmal auf alles zu schießen und sich hinterher zu ärgern wenn es doch mal ein Questgeber war.

    Selbst meine Verbündeten haben keine Skrupel all ihre Macht einzusetzen um mich für das versehentliche Stehlen eines Apfels zu töten. Null Entwicklung in diesem Bereich.

  18. balkantoni

    @ Chreas: Mit “Ethereal” hast du einen Schlag – dann wirst du wieder sicht- und angreifbar.

    @ Onkl: Ich finde viele deiner Kritikpunkte entsprechen nicht Tatsachen.

    Etwa: Die Wachen und NPCs wollen dich doch nicht nach einem geklauten Apfel töten, schon seit Oblivion kannst du durch Blocken bei geringeren Straftaten “yielden” und Banditen fragen sehr wohl nach Geld, bzw. (wenn sie irgendwo eingebunkert sind und du hinzukommst) posen erst einmal bedrohlich und lassen dich in Ruhe, wenn du dich zurückziehst. Auch kannst du definitiv nicht alles kaufen oder ergrinden, um sinnvoll zu craften – häufig muss man einen Ring mit coolen Boni kaufen, um ihn fürs weitere Rüstungscraften zu zerstören – und ich treffe nun in meinem zweiten Durchgang auf Boni, die ich beim ersten nie angetroffen habe – auch hier stimme ich dir also nicht zu.

    “Das Erkunden beschränkt sich für mich größtenteils auf Bestaunen, eine Wirkung die aber auch schnell verflogen ist und dann setzt diese empfundene Leere ein weil man eben doch merkt, es sind alles nur Statisten und keine lebendigen Charaktäre.”

    Das mag daran liegen, dass es eben Statisten SIND und lebendig sowieso nicht. Ich weiß ja nicht, was du genau erwartest – klar geht es über Quests, ein paar nette Gespräche und das gelegentliche Ansprechen deiner Rüstungsteile oder Skills nicht hinaus, aber mehr habe ich auch bei Gothic nicht erlebst. Wenn du es als Dieb oder Mitglied der “Dark Brotherhood” weit (oder tief) genug schaffst, gibt es übrigens durchaus anfeindungen und NPCs kommentieren später auch die Tatsache, dass du für sie gequestet hast. Und “leer” ist hier nix! 90% der von mir besuchten Kerker erzählte coole, kleine Geschichtlein!

    “Und die Spannung die du angesprochen hast, dass zwischen den Herrscharen an Kononenfutter man plötzlich mit zwei Schlägen umgenatzt wird hat doch nun wirklich nichts mit Herausforderung zu tun als mehr mit Fehlern im automatischen Balancing. Auch wenn anderes vorgegaugelt bekommt, die Mobs skalieren immernoch genauso mit dem Level wie eh und je und spätestens wenn man die Drachen mit Leichtigkeit runterballert aber von der nächsten Wache einfach umgehauen wird, merkt man doch wie beliebig die eigene Stärke doch ist.”

    Ich widerspreche auch hier: Ich musste NIE an einer Stelle aufgeben. Die Bosse sollen stark sein und es ist ok, wenn sie mich in zwei Streichen (meistens sind dies ja nicht Schläge, sondern Eiszapfen oder Feuerbälle) töten können. Ich muss dann eben smarter Spielen. Tränke, Magie, Shouts und Zurückschleichen (nach kurzem Rückzug) haben mir bisher IMMER aus der Klemme helfen können und ich hatte stets das Gefühl, einen richtig spannenden Kampf ausgestanden zu haben.

    “Beim Kampfsystem ist es relativ ähnlich. Wenigstens einen Rolle zur Seite um Angriffen auszuweichen hätten sie doch einbauen können. Nichtmal die Rüstungsklassen machen irgendeinen Unterschied. Im Grunde kann auch ein Magier immer mit Platte und Zweihänder rumlaufen. Durch die später verfügbaren Perks ist selbst ein agiler Dieb mit Platte besser bedient.
    Beim Magier fehlt mir vorallem die Möglichkeit etwas smarter zu spielen und mit Crowd Control und Snare größere Gruppen in Schach zu halten.”

    Als Dieb in Platte kann man aber nicht wirklich gut schleichen (auch später nicht) und schleichen ist cool. Crowd Control gibt es doch durch die Runen.

    Ich meine das nicht auf die eingeschnappte Art, mir bricht nix ab, wenn jemand meine Freude fürs Spiel nicht teilt, aber vielleicht ist Skyrim einfach kein Spiel für dich. Ich verstehe den Großteil deiner Kritik nicht, bzw. finde dass vieles ganz einfach nicht wahr ist, aber offenbar ist ein Bedürfnis da, mit dem Spiel ins Gericht zu gehen. Irgendwas hat dich enttäuscht. Spiel’ doch “Dark Souls”, das ist auch cool.

  19. onkl

    Ich glaub du machst es dir da ein bischen zu einfach meine Kritik nur als unfaire Voreingenommenheit abzutun. Skyrim macht mir durchaus Spaß, genauso wie ich viel Zeit mit Morrowind und nicht so viel Zeit mit Oblivion verbracht habe. Deshalb find ich es um so trauriger dass sich an den Unstimmigkeiten von damals teilweise gar nichts geändert hat. Ich möchte fast sagen, außer dem etwas besseren Storytelling und der schöneren Welt hat sich kaum etwas verändert. Sowas wie den Wegfall von Stats oder Rüstungsklassen finde ich nichtmal erwähnenswert und das war in den Elder Scrolls Spielen sowieso irrelevant.
    Wenn ich mich recht erinnere hatten wir einen ähnliche Schlagabtausch schonmal über Oblivion. Wir scheinen einfach andere Prioritäten beim Spielen zu haben.

    Wenn man beim Diebstahl erwischt wird kommt sofort eine Wache angerannt und man hat die Option zu kämpfen, in den Kerker zu gehen oder eine Strafe zu zahlen. Die letzten beiden entfernen aber auch sämtliche andere gestohlene Gegenstände, egal wo und wann man sie geklaut hat. Da ich notorisch alle hübschen Klamotten mitgehen lassen wäre dann mein halbes Inventar futsch. Bleibt also nur kämpfen bis zum bitteren Ende und da ist es auch völlig egal ob ich der Dragonborn und Retter von Skyrim bin, bei einem Apfel hört der Spaß auf. Hier zeigt sich leider wie simpel das System nach wie vor läuft. Criminal flag an und das wars. Selbst bei Gothic konnte man schon den Vergessenzauber anwenden und wurde bei kleineren Delikten nur KO geschlagen.

    Gegner drohen einem nur manchmal und dann auch nur wenn sie ihr eigenes Gebiet haben. Die meisten freilaufenden Humanoiden dagegen haben mich bisher immer angegriffen und nicht eine Banditenbande wollte mein Gold. Da hab ich wohl einfach nur Pech gehabt? Nichtsdestotrotz sind die Möglichkeiten hinsichtlich Verhandlungen und gewaltfreier Lösung sehr begrenzt und wenn dann nur selten in Quests vorhanden.
    Warum kann ich den um Vergebung betelnden Gegner nicht laufen lassen? Warum sind die Forsworn (die Typen mit den Geweihen auf dem Kopf) keinen deut gesprächiger als ein Rudel Wölfe? Abseits der Hauptquests läuft es fast immer aufs Umhauen hinaus.

    Zur Dark Brotherhood bin ich noch nicht gekommen und da erhoffe ich mir auch wieder eine schöne Questreihe. Aber was ich mit lebendigen Charaktären meine und was bei Gothic sehr gut umgesetzt wurde, sind einfach Leute denen man immer wieder über den Weg läuft und die einem ans Herz wachsen. Weniger offene Spiele wie The Witcher schaffen es sogar noch besser. In Skyrim dagegen sind mir eigtl. alle egal. In Erinnerung geblieben ist mir bisher nur die gejagte Saadia und auch nur dort wurde mir bisher mal eine gewaltfreie Lösung angeboten, die ich allerdings ausschlug weil Chicks immer vorgehen. Und gab es dann Lobesgesänge und Küsse für den Helden? Nein 500G, Quest beendet und sie sagt kein Wort mehr.
    Das man in Kerkern etc. kleine Geschichten und Hintergrundinformationen bekommt hatte ich aber erwähnt. Nur will ich sowas nicht nur vom hören sagen mitbekommen oder in Büchern lesen, sondern wirklich erleben.

    Hinsichtlich Balancing rede ich nicht von Endbossen, sondern von völlig normalen Mobs die ohne erkennbaren Grund stärker sind als alle anderen um sie herum. Es macht auch einfach keinen Sinn wenn so ein dahergelaufener Forsworn plötzlich härter zuschlägt als ein Drache. Man bekommt überhaupt kein Gefühl dafür wie stark der eigene Charakter denn nun wirklich ist. In Gothic wusste man immer woran man war und wer sich als Hanswurst an einen Troll heranwagte wurde eben platt gemacht oder musste mit taktischer Finesse aufwarten.

    Mangels Konsole kann ich leider kein Dark Souls spielen. Es muss aber gar nicht so ausgefeilt sein. Eine Seitwärtsrolle ist doch nun wirklich nicht zu viel verlangt.

  20. freshdaxxx

    Ich muss Onkl, was die mitlevelnden Gegner betrifft, zustimmen. Mir ist es z.B. passiert, dass ich gerade (mit Level 16) einen Drachen ohne größere Probleme getötet hatte bevor ich zu den Aufstieg zu den Graubärten gewagt habe. Auf dem Weg zum Gipfel begegnete mir ein Troll, der erst nach mehrmaligem Probieren zu töten war und insgesamt einfach mehr Schaden rausgehauen hat als der Drache 15 min vorher.

    Was ich damit sagen will ist: Ich habe einfach eine andere Vorstellung von der Stärke eines Drachen. In allen anderen Fantasyspielen sind Drachen mit die mächtigsten Wesen, die es gibt – ich erinnere mich daran was für ein Stress es war in Baldur’s Gate 2 einen Drachen zu töten, und das mit ner 6-köpfigen Party! Und hier ist ein einfacher stinkiger Troll ein größeres Problem als ein Drache? WTF?

    Es lassen sich aber auch Entwicklungen zum Positiven hin feststellen. Wie Onkl andeutete, hat das Spiel gerade in der Präsentation der Story für Elder Scrolls Verhältnisse einen riesigen Sprung nach vorne gemacht (auch wenn man noch weit von Dialogen à la Mass Effect weg ist).

    Selbst wenn mich das Mitleveln der Gegner stört, bedeutet das nicht, dass Skyrim für mich ein schlechtes Spiel ist. Ganz im Gegenteil, ich finde es wirklich, wirklich gut. Es hat eben nur seine Ecken und Kanten, die typisch für die Serie sind.

  21. balkantoni

    Yo, Onkl, war nicht so gemeint: Ich glaube es läuft wirklich darauf hinaus, dass wir unterschiedliche Präferenzen haben. Was dich sehr stört ist mir unwichtig und vice versa. Nur eine Sache noch (etwas off-topic): Bei Gothic geht ja der engere Kontakt mit dem Personal, weil die Welt ja deutlich geschnürter und kleiner ist – und ich glaube, dass gothic 3 damals scheiterte, weil es ein Elder Scrolls sein wollte, ohne jedoch die Vielfalt dieser Reihe anbieten zu können. Ja, in den ES-Teilen sind die Figuren seltsam unverbindlich und irgendwie “kurz” geraten, aber das trägt für mich zu dem etwas verträumten Feeling der Serien, von welchem ich ja schon mal schrieb:

    http://shodannews.wordpress.com/2011/07/29/auf-welches-beste-spiel-aller-zeiten-freut-ihr-euch/

    Und in einer Hinsicht hast du Recht: Skyrim = Oblivion = Morrowind. Die Änderungen sind nicht groß genug, um jemanden, der grundsätzliche Probleme mit der Reihe hat, dazu zu bringen, sie nun zu mögen – das sage ich im Podcast auch so.

    @ Daxx: Ok. :D

  22. Kazoom

    [quote]Bei Gothic geht ja der engere Kontakt mit dem Personal, weil die Welt ja deutlich geschnürter und kleiner ist – und ich glaube, dass gothic 3 damals scheiterte, weil es ein Elder Scrolls sein wollte, ohne jedoch die Vielfalt dieser Reihe anbieten zu können. Ja, in den ES-Teilen sind die Figuren seltsam unverbindlich und irgendwie „kurz“ geraten[/quote]
    Wundert mich aber trotzdem. Obsidian hat mit New Vegas bewiesen, dass man auch in einer offenen Welt interessante Charaktere schaffen kann (Begleiter aber auch Quest NPCs).
    Der erste Imperiums-NPC in Skyrim der einem praktisch flüchten hilft, leitet einen noch nach Riverwood, sagt “schliess dich doch dem Imperium an” und… tschüss. Nie wieder gehört oder gesehen.
    Begleiter: Bin bis jetzt nur mit Lydia unterwegs gewesen. 3 Dialogoptionen, nichts zu sagen, nichts zu fragen und (bis jetzt) auch keine Quest. Kann man sich auch paar Skelette beschwören… . Alle anderen Begleiter, die ich gefunden habe, hatten eher diesen Söldnertouch. Bezahlen, mitnehmen, vergessen. Da hätte man deutlich mehr rausholen können. Vor allem, da es auch deutlich besser geht. Hatte viel Spass mit den Leuten von den Companions in Whiterun.

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