These nerds are made for zockin'

SEX vs H8

Erstaunliche Feststellungen, Teil 1: Diablo 3

mit 48 Kommentaren

Diablo 3 ist in einer dieser Promoaktionen für den Übergewichtigen und/oder Mediokren so was wie angekündigt worden; man könnte fast sagen, das Spiel ist einzig und allein angekündigt worden, damit jene enthusiastisch sein können, die halt nichts anderes im Leben haben, das sie so extatisch werden lassen könnte. Die nächsten Wochen, ja Monate, werden vom Jauchzen jener bestimmt, die sich über Diablo 3 freuen. Kaum hat man die EM mit ihrer Legitimation, eigene Belanglosigkeit zu feieren, überstanden, kommt die nächste Herausforderung. Schlimmer als Silvester.

Aber das soll jetzt Mal egal sein. Mir ist nämlich etwas aufgefallen: Keiner macht so viele uninspirierte Fortsetzungen wie Blizzard. Keiner traut sich so wenig wie Blizzard. Keiner hat vorhersehbarere Spiele als Blizzard. Keine schlachtet langweilige Konzepte so oft aus wie Blizzard. Keiner wird dafür so gefeiert wie Blizzard.

Wieso?

Written by balkantoni

Juni 28, 2008 um 6:10

Veröffentlicht in Gegenwas

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48 Antworten

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  1. Es machen allerdings auch wenige so langlebige Spiele wie Blizzard.
    Man muß SC 2 und Diablo 3 vielleicht eher als Grafik- und Unit-Update verstehen: Man spielt im Prinzip das gleiche Spiel, das man schon in den letzten 5 bis 10 Jahren gespielt hat und zahlt dafür, daß es ein wenig hübscher aussieht – oder eben nicht, und spielt weiter die älteren Titel..

    nille

    Juni 28, 2008 um 7:25

  2. Der normale Diablo Fan oder Starcraft Fan will doch auch nichts anderes. Sonst würde er ja nicht auch nach Jahren noch die alten Games zocken.
    Und zum Thema “Keiner macht so viele uninspirierte Fortsetzungen wie Blizzard”: Und was ist mit EA? Sind die Spiele inspirierter? Die meisten wohl eher nicht.
    Ich habe glaube ich letztes Jahr das letzte Mal Diablo 2 durchgezockt und freue mich auf den nächsten Teil!

    macone

    Juni 28, 2008 um 7:53

  3. Tag “Gegenwas” sagt alles :-P Ich überlege gerade noch, ob der EM-Satz auf Ablehnung der EM schließen lässt…

    Ansonsten: EA zu vergessen ist peinlich, macone trifft’s Bull’s Eye.

    PS: Mich haben Action-RPGs wie Diablo noch nie so dolle interessiert; Divine Divinity fand (bzw. finde; noch nicht durch) ich super, ist aber mehr Rollenspiel als man zuerst denkt.

    HomiSite

    Juni 28, 2008 um 8:08

  4. klar, blizzard macht viele Fortsetzung, so wie jedes andere Studio… Monkey Island , Command & Conquer, Doom, Quake, Fifa/Nba usw. Der Unterschied ist nur das die Blizzardspiele immer klasse sind, während z.B. Fifa zwischen gut und “omg ist das euer Ernst?” schwankt.

    “Keine schlachtet langweilige Konzepte so oft aus wie Blizzard.” Hm, k wenn man Echtzeitstrategie nich mag, is halt Ansichtssache.

    hape

    Juni 28, 2008 um 8:25

  5. Hui, Wespennest!

    @ Nille: Das ist auch so was: Wieso sind diese Spiele so langlebig? Was ist jetzt so gut an Diablo 2, dass man unbedingt dieses Spiel jahrelang spielt und nicht etwa Titan quest oder Sacred? Was ließe sich bei Diablo 2nicht ersetzen? BattleNet etwa? Ist es eine Langlebigkeit, die durch tatsächliche Qualität bedingt ist, oder durch bloßen Status von Blizzard als dem spiele-Macher?

    @ Macone / Homisite: EA ist nicht vergessen worden – sie schlagen Blizzard auch was die schiere Anzahl der Fortsetzungen angeht. ABER – und das ist ein Riesenaber – sie haben eine viel breitere Produktmasse. EA hat die Sims, Sim City, Sportspiele, Actionspiele, Online-Spiele, Strategie-Spiele und vieles andere. Blizzard eben nicht – sie haben ein ziemlich karges Portfolio, das sie weniger fortsetzen als eigentlich einfach nur immer wieder neu auflegen. So wie Nille eben sagte. Daher: Blizzard ist voll mongo.

    @ Hape: Blizzard-Spiele sind nicht “immer klasse” – sie sind eigentlich ziemlich austauschbar.

    Wichtige Anmerkung an alle: EA als noch größeres Übel zu nennen ist kein Argument, das irgendwas von dem, was ich gesagt habe, relativiert – selbst wenn EA “noch schlimmer” wäre, bliebe Blizzard – eurem Sophismus zufolge – immer noch ziemlich scheiße. Daher: Nennt mir Argumente. Was macht Blizzards Spiele für euch so gut? Ich will es verstehen, weil ich das meiste Blizzard-Zeug ziemlich identitätslos, austauschbar und unoriginell finde, aber nicht leugnen kann, dass irgendwas dran sein muss, wenn es so viele mögen.

    Andererseits ließe sich das gleiche für die Fußball-EM sagen und an der ist – bis auf die Tatsache, dass die Fans unglücklich sind, wenn ihr Land verliert – absolut nichts Gutes.

    balkantoni

    Juni 28, 2008 um 9:31

  6. Was macht Blizzards Spiele für mich so gut? Ich persönlich spielte und spiele nur Starcraft regelmäßig, aber es ist das beste RTS-Spiel, das zurzeit auf dem Markt ist. Kein anderes Spiel ist wo ausgewogen und bietet komplett andere Units pro Faktion. Das Tempo des Spiels ist ideal (jaja, kann man bei SC einstellen), und für Singleplayer hat es eine spannende und vom Missionsdesign varierende Kampagne. Die anderen Spiele habe ich jeweils nur kurz angespielt:
    Diablo II hat den unerreichten “Flow” ins Hack’n'Slay-Genre gebracht, nachdem das Hack’n'Slay durch den ersten Teil quasi erfunden bzw. massentauglich gemacht wurde.
    Warcraft (1-3) verknüpft Rollenspielelemente und Strategie als einziges Spiel auf eine angenehme Art und Weise. Bei anderen Spielen wirken die Konzepte aneinandergetackert, bei Blizzard ist es “flüssig”.
    Und World of Warcraft ist zwar im gleichen Universum angesiedelt, hat aber die Onlinerollenspiele von “NurNerdsZockenSowas”- zum “DasKannJederAnfangenUndWirdZum Nerd”- Konzept umgestrickt.
    Weiterer Pluspunkt ALLER Blizzard-Spiele: easy to learn, hard to master. Komplexere Spielelemente werden einem vermittelt und nicht einfach reingewürgt, aber die Feinheiten der Spiele sind gigantisch. (Weswegen SC und WC noch in mancher Liga gespielt werden und WoW auch Millionen in seinen Bann zieht.)
    Blizzard erfindet quasi mit seinen Spielen das Rad neu, und macht evt. vage vorhandene Spielkonzepte perfekt. Und perfekt ist bei Blizzard das richtige Wort.
    So long,
    De Schlenz

    Schlenz

    Juni 28, 2008 um 10:07

  7. Ich hatte bei EA auch primär “nur” an deren bekannte Annual-Sequel-Serien gedacht wie bspw. FIFA, wo sich halt oft über Jahre nix entscheidend tut. Kannste natürlich einwenden, dass EA Sports allein mehr verschiedene Serien hat als Blizzard, aber das ist mir in meinem (angeblichen) “Scheinbeweis/Trugschluss” egal.

    Es ist zulässig zu sagen, dass Blizzard spätestens seit WoW die Innovation scheut (SC Ghost und WC Adventure R.I.P.), aber in der heutigen Zeit der halbfertigen, schnell fallengelassenen Bugmeisterwerke sind (die paar) Blizzard-Spiele mit unendlichem Support eben herausragend.

    Und was ich an Blizzard-Spielen gut finde?
    - Diablo I und II habe ich nie gespielt; ich mag “echte” Rollenspiele lieber anstatt endlos Monster metzeln (kann aber den Immer-besser-werden-Sog verstehen)
    - WarCraft I war ein Dune-II-Klon, WarCraft II war damals geil, unterhaltsam, super.
    - StarCraft war abgesehen von der Technik damals auch fürs RTS-Genre richtungsweisend (bzw. WC2 konsequent weiterentwickelt)
    - Bei WarCraft III scheute Blizzard schlussendlich vor dem eigene Mut, reduzierte den Rollenspielanteil. Außerdem fand ich, dass dort die Geschichte sich irgendwie in die falsche Richtung entwickelte. Trotzdem ist WC3 ein sehr gutes RTS-Spiel.
    - WoW werde ich niemals spielen.

    HomiSite

    Juni 28, 2008 um 10:41

  8. Für mich ist diese Aura die viel Zocker Blizzard zusprechen auch ein Rätsel.

    Diablo 1 hab ich geliebt, der 2. Teil hat mich mit seinen div. Verschlimmbesserungen schon nach kurzer Zeit kalt gelassen. Als ich dann mitbekam wie einige meiner Bekannten den Online-Modus von D2 wie Besessene zockten und auch vor Cheats nicht zurückschreckten um auf der Rangliste aufzusteigen/ teure Items auf E-Bay verkaufen zu können wurde mir klar dass mein geliebtes Hobby die Unschuld verloren hatte. Aus diesem Grund und weil WOW der Vielfältigkeit des PC-Marktes extrem geschadet hat ist mir Blizzard ziemlich suspekt!

    theNerd

    Juni 28, 2008 um 10:52

  9. @ Schlenz: Viele deiner Behauptungen entsprechen nicht tatsächlichen Verhältnissen, sondern sinde eher als Teil der Mythisierung zu verstehen, die man um Blizzards willen betreibt.

    Viele andere Strategiespiele bieten unterschiedliche Units pro Fraktion – “Universe at War” etwa. Hack n’ Slash ist mit Diablo nicht erfunden worden – Diablo war selbst ein ziemlich offensichtliches “Gauntlet”-Plagiat. Wenn du glaubst, Warcraft vereine als einziges spiel Rollenspiel- und Strategieelemente gut miteinander, hast du nie “Baldur’s Gate 2″ (dazu kommt übrigens bald ein Artikel) gespielt. Zugänglichkeit und mass appeal kehrten definitiv nocht mit WoW, sondern den Sims ein. Das Rad ist bei Blizzard zu keinem Zeitpunkt neu erfunden worden – WC, SC, Diablo und WoW sind allesamt Versionen alles andere als “vager” Spielekonzepte: Dune II, Gauntlet oder Age of Camelot hatten allesamt sehr, sehr konkrete Konzepte vorzuweisen und existierten deutlich früher. Und dieses Fanboy-Perfektionsgedöhns… nein, bitte nicht. Zumindest nicht in diesem Blog.

    @ Homisite: Textor strikes yet again ;) Ansonsten hören sich deine Begründungen vernünftig an – du sprichs von guten Spielen. Finde ich bei Blizzard völlig vertretbar. Ich hatte gerade mit Starcraft und Diablo 1 sehr viel Spaß. Allerdings erklärt NICHTS den Stundenticker, den man auf der PC Games Homepage eingerichtet hat, um die Massen mit jedem Diablo 3-Fitzelchen zu füttern. Das ist einfach nur falsch.

    @ theNerd: Sehe ich in fast allen Punkten genauso.

    balkantoni

    Juni 28, 2008 um 11:56

  10. Ich denke, bei Blizzard liegt viel am Timing: Der nächste Teil kommt in relativ großem Abstand zum Vorgänger, immer in dieser Phase, wo Nostalgie noch da ist, aber das Spiel selbst bereits wesentlich seltener gespielt wird. Im Grunde ist das die selbe Strategie, die Nintendo mit seinen großen Serien fährt, wo alle 3-6 Jahre mal ein neuer Teil erscheint.

    shadaik

    Juni 29, 2008 um 10:12

  11. Naja, Schlenz’ Ausführungen mögen stellenweise etwas übertrieben positiv sein, alles als Produkt mythischer Überhöhung anzusehen finde ich aber nicht recht fair.

    Man kann sicherlich viel über persönlichen Geschmack und Erfahrungen diskutieren, unleugbar ist aber, dass Blizzard es immer verstanden hat, bestehende Konzepte zu rafinieren, zugänglich zu machen und in einen stimmigen Kontext von Geschichten und audiovisuellem Desing einzubetten.

    Sicher: ein WarCraft III ist kein “Faust” aber die Geschichte und Charaktere sind hinreichend ausgearbeitet um dem Spieler eine Identifikation mit dem Spiel und seiner Welt zu ermöglichen – meiner Meinung nach versteht es Blizzard wie kein anderes Studio, populäre Elemente aus fantastischen Genres aufzugreifen, moderat abzuändern und – weitgehend befreit von Klischees – in eigene Geschichten einzubetten.

    Da wären z.B. die Trolle von WarCraft: in klassischen Szenarien hätte man nun entweder a. große, dumme Ungeheuer oder b. kleine, knnuffige Hutzelmännchen – Blizzard macht aus ihnen groß gewachsene, gerissene Humanoide mit einem seltsamen Voodoo-Kult und einem Hang zu entspannten Lebensstil.

    Niemals hat Blizzard das Rad neu erfunden und das ist gut so – viele Entwickler, die dieses Ziel verfolgt haben sind kläglich gescheitert, haben nur mittelmäßige Dutzendware oder schlicht Mist abgeliefert.

    “Viele andere Strategiespiele bieten unterschiedliche Units pro Fraktion –
    “Universe at War” etwa”.

    Wie meinen ? Das wäre ja nun nichts neues, schon C&C hatte sehr unterschiedliche Fraktionen, dass Blizzard das mit SC weiter ausgebaut und annähernd perfekt umgesetzt hat, kann man wohl kaum als Mangel ansehen.

    “[..] vereine als einziges spiel Rollenspiel- und Strategieelemente gut miteinander, hast du nie “Baldur’s Gate 2″ [...] gespielt.”

    Nun ja, es ist ja ein klitzekleiner Unterschied ob ich ein klassisches Rollenspiel mit taktischen Elementen anreichere (wobei diese bei einem partybasierten Rollenspielsystem ja ohnehin immer vorhanden sind) oder einem RTS eine kleine Dosis Rollenspiel verpasse – für mich sind das zwei Paar Schuhe.

    Wie HomiSite geschrieben hat, war WCIII ursprünglich als relativ wilder Genremix aus Taktik, Adventure, Rollenspiel und Strategie geplant – sehr interessant, meiner Meinung nach.
    Aber wer weiss schon, was schlussendlich dabei herausgekommen wäre; man kann einem Entwickler keinen Vorwurf machen, wenn er einen Nachfolger zu einer bereits sehr etablierten Serie spielerisch lieber nicht all zu sehr abweichen lässt.

    Die Argumentation, Blizzard würde permanent Aufgüsse alter Konzepte verkaufen mag im Kern treffend sein, ein wirkliches Problem stellt sie für mich nicht dar – es mag für den intellektuellen Spieler schmerzhaft sein aber eine gewisse Kontinuität wird eben oft als durchaus positiv empfunden.

    Wenige Spiele sind vollkommen genug, dass man keinerlei Verbesserungen oder sinnvolle Veränderungen vornehmen könnte – auch wenn ein Diablo III auf das selbe Schema zurückgreift wie bei den Vorgängern, so gibt es genügend Bereiche wo man neu gestalten kann, Sinnvolles ausbauen, Problematisches über Bord werfen.
    Eine gut gemachte Fortsetzung ist nicht “der Vorgänger + neue Grafik” sondern ein eigenständiges Spiel, das zufällig den selben Hintergrund hat und das Spielprinzip teilt – so viele nicht quantifizierbare Elemente unterscheiden diese Spiele voneinander, sei es die “Haptik”, Atmosphäre, die grafische Gestaltung, der sprichwörtliche “Flow”.

    Das meiner Meinung nach größte Kapital von Blizzard sind die Spieluniversen, die sie im Laufe der Jahre aufgebaut haben – sie mögen nicht besonders originell sein, der Literaturnobelpreis wird sicherlich nicht an Samwise Didier oder Chris Metzen gehen, aber sie sind stimmig und ermöglichen eine Identifikation mit der Spielewelt und deren Charakteren.

    So, genug gefaselt – wer Struktur in diesem Text sucht wird enttäuscht werden, vermutlich habe ich mich damit ohnehin als Kulturprolet aus der ersten Reihe offenbart und darf nie wieder auf dieser Seite verkehren :P

    dr.denton

    Juni 29, 2008 um 10:32

  12. @ Shadaik: Ich stimme zu!

    @ dr.denton: In Ordnung, du hast die Sachen genannt, die dir an Blizzards Spielen besonders gut gefallen und dabei selbst eingeräumt, dass Blizzard eben nicht besonders originell vorgeht, dafür aber “meat & potatoes” liefert. Hausmannskost.

    Würdest du sagen, dass bloß, weil die Firma so geschickt darin ist, bestimmte Konzepte zu verfeinern, ihre Spiele den Hype verdienen, den sie bekommen? Schließlich ist keine der Kategorien, die du genannt hast, ausschließlich bei Blizzard zu finden: Andere Firmen haben bestehende Konzepte verfeinert und wiederbelebt. Andere Firmen haben vorhandene Stereotypen variiert. Bei “Bioware”, “Rebellion” oder “Free Radical” trifft beides zu. Andere Firmen haben wesentlich originellere und ansprechendere Universen geschaffen (”Io”, etwa).

    Diese Firmen haben jedoch auch das gemacht, was Blizzard sich nie getraut hat: sie haben ihre Konzepte in mehr als nur Details revidiert. Und dennoch wird nicht permanent darüber spekuliert, was für ein Spiel sie wohl als nächstes machen, es wird kein Stundenticker eingerichtet, wenn sie irgendetwas ankündigen, es findet eine ganz normale Rezption statt. Bei Blizzard nicht – lies’ dir deinen eigenen Absatz noch einmal durch. Da steht nichts drin, was die Verehrung dieses Studios rechtfertigen würde. Es ist bloß die übliche “alte Konzepte verfeinert”-Rede, die sich unverändert auf viele andere Studios Studios anwenden ließe.

    Daher noch einmal die Frage: Was macht Blizzard so einmalig, dass die PC Games (die ich inzwischen um ein vielfaches meiner Gamestar-resentments verachte) einen Stundenticker einrichten muss? Das konnte bisher niemand sagen.

    Nur damit das klar ist: Ich bestreite nicht, dass die Spiele von Blizzard spaßig sind – ich werde Diablo 3 wahrscheinlich kaufen. Es geht mir bloß um die – ja, durchaus mythisierende – Unverhältnismäßigkeit der Rezeption dieser Firma.

    balkantoni

    Juni 29, 2008 um 3:08

  13. Bei pragmatischer Betrachtung könnte man den Hype in den Medien wohl mit den enormen Verkaufszahlen von Blizzard rechtfertigen – klar, dass man bei PCG und Konsorten da mitmischen will.

    Eigentlich war mein kleines Elaborat weniger als Erklärungsversuch für die Allgemeinheit der Spieler gedacht, als vielmehr als eine Rechtfertigung für mein persönliches Fanboy-Gebaren – um eine allgemeingültige Antwort zu finden, wäre eine Betrachtung nach werbepsychologischen und marktstrategischen Gesichtspunkten sicherlich nicht verkehrt, shadaik vertritt da ja eine durchaus plausibel wirkende These.

    Ich klinke mich an dieser Stelle aus der Diskussion aus, mehr als noch mehr Argumente, wieso ICH PERSÖNLICH Blizzard als ein besonderes Phänomen betrachte werde ich ohnehin nicht beitragen ;)

    MfG

    dr.denton

    Juni 29, 2008 um 5:10

  14. Interessante Vorschläge (wirklich). Noch jemand?

    balkantoni

    Juni 29, 2008 um 6:44

  15. Blizzards Spiele sind massenkompatibel, ohne große Ecken und Kanten, Bugs werden noch Jahre nach dem Erscheinen ausgemerzt und Diablo 2 wurde vor ein, zwei Jahren noch einmal neuer Inhalt hinzu gefügt. Und sie lassen sich kompetitiv spielen. Darauf kann man sich bei Blizzard verlassen (sie wären auch schön blöd, ihren guten Ruf für innovative Ideen, die möglicherweise nicht funktionieren aufs Spiel zu setzen).
    Wenn man sich sicher sein kann, daß seine Freunde und Bekannten es spielen und darüber reden, begeht man wohl keinen Fehler, wenn man den gleichen Titel kauft.
    Der gute Ruf ist sicherlich ein nicht von der Hand zu weisender Bonus, aber daran allein kann es auch nicht liegen. Ich habe vor kurzen Dawn of Magic gekauft, das enthält ein paar interessante, frische Ideen – die Bedienung jedoch ist ungefähr so zugänglich wie die eines Atomkraftwerkes. Stünde ich jetzt vor der Wahl, würde ich lieber noch einmal Diablo 2 kaufen. Innovationen, schön und gut, an gewisse Standards sollten sich Entwickler schon halten.

    nille

    Juni 29, 2008 um 7:01

  16. @ Nille: Ich weiß, ich bin störrisch; allerdings nicht mit böser Absicht. Daher noch einmal meine Frage: All diese Kriterien treffen genau so auf andere Firmen zu. Wieso werden diese nicht ebenso verzückt wahrgenommen?

    Ich glaube, das Geheimnis Blizzards hat ebensoviel mit gutem Marketing, wie mit der Qualität ihrer Spiele und ihres Services (ja, ich schätze das muss man Blizzard wirklich zusprechen) zu tun. Hat ja auch der bekennende Fanboy über dir angedeutet. Alle andere zu vermuten ist Fanboy-Mystik.

    Das ärgerliche ist eben die Tatsache, dass man bei Blizzard seit dem Absägen des Warcraft-Adventures einen klaren Willensmangel beobachten kann, wenn es darum geht, etwas zu tun, das nicht schon 100 Mal getan wurde. Das ist irgendwie abstoßend. Audaces fortuna adiuvat, und so.

    Und, ja, “Dawn of Magic” war seltsam. Und unspassig.

    balkantoni

    Juni 29, 2008 um 7:29

  17. Ein “richtiges” Blizzard Spiel, würde ich blind kaufen… das schafft heutzutage keine andere Firma (eventuell noch Relic, obwohl ihre letzte DoW Expansion vom Schwierigkeitsgrad her total daneben war für einen RTS Legastheniker wie mich).

    Welche andere Firma schafft das schon? Und das hat dann auch nix mit Marketing zu tun, weil ich genau das bekomme was ich erwarte – ein Genre-spezifisches Edelprodukt ohne Kompromisse oder (schauder) Verschlimmbesserungen.

    Schmeiß ich ‘ne Blizzard-Scheibe ein, bin ich zuhause…

    Außerdem sind die “Sons of the Storm” coole Säue, und das Artwork von denen ist schon seit Jahren der visuelle Orgasmus für jeden (Fantasy)-Nerd.

    Aulbath

    Juni 29, 2008 um 10:30

  18. >> All diese Kriterien treffen genau so auf andere Firmen zu. Wieso werden diese nicht ebenso verzückt wahrgenommen?<>Ich glaube, das Geheimnis Blizzards hat ebensoviel mit gutem Marketing, wie mit der Qualität ihrer Spiele und ihres Services [...] zu tun.<<

    Damit hat man ja schon quasi alles umfasst. Außerdem bedingen diese Merkmale sich auch gegenseitig: Weil Blizzard durch einige damals wegweisende und sehr gute Spiele sich einen Ruf erarbeitet hat, greift man vom Qualitätsgesichtspunkt blind zu (ohne enttäuscht zu werden), wie Aulbath sagt. Dadurch viele Käufer, viele Spieler und Geld für kontinuierliche Pflege usw.

    Sicher gibt es viele interessante Spiele, die aber z.B. aus fehlendem wirtschaftlichen Erfolg (= Spielermasse) nie diesen Kreislauf erreichen und so sich uns nicht einbrennen.

    HomiSite

    Juni 30, 2008 um 12:34

  19. klar, Marketing macht bestimmt nen großen Teil aus, was dazu führt, dass man die ganzen Spiele stets direkt mit Blizzard in Verbindung bringt, außerdem war bislang auch noch kein richtiger Flop bei den Spielen dabei. Dazu kommt, dass die Firma schon zielmich lange dabei ist, und nen gewissen Nostalgiefaktor hat, der immer verklärend wirkt ;) . Es mag sein, dass es auch andere Firmen mit ähnlicher Erfolgsqute gibt, aber von den weiß man (lies: der durchschnittsgamer, der kein eigenes Spieleblog betreibt ;) ) einfach nix, cih wüsste z.B. nur von wenigen Spielen auf Anhieb das Entwicklerstudio.

    hape

    Juni 30, 2008 um 4:32

  20. keiner ist so neidisch auf blizzard…. hrm… *g*

    lexxtheduckzone

    Juni 30, 2008 um 6:54

  21. Keiner schreibt so dämliche Kommentare wie wow-spielende Esoletten.

    balkantoni

    Juni 30, 2008 um 7:11

  22. Warum so zynisch? Kein Bock auf nackt im Kreis tanzen und Händchenhalten?

    anywayne…

    Der Blizzard’sche Erfolg ist einfach geschicktes Marketing, Spielatmosphäre, günstigen Zufällen und einer Menge mehr Faktoren zu verdanken, wenn das mit einem kaufbereiten Spielermarkt zusammentrifft bekommt man nunmal eine riesen Fanbasis, die sich auch dann über Spiele freut, wenn andere denken es handelt sich beim neuesten Diablo-Klopper um einen hübscheren Sacred – Handygame-Aufguss mit mehr Blinken.
    Die Leute vertrauen darauf dass die Schmiede, die Dauerbrenner wie Starcraft und Warcraft gemacht hat (die heute noch im E-Sports-Business wirkliche Disziplinen sind) einfach Produkte abliefert, die man kaufen kann ohne enttäuscht zu werden.

    ob das als einziger Faktor ausreichen würde… denk ich nicht. nicht auf lange sicht. aber ich denk mal da steckt genug Business hinter, dass die sich nicht nur auf den launischen Spielermarkt verlassen. wär ja auch schön doof ;)

    lexxtheduckzone

    Juli 1, 2008 um 8:07

  23. Erstaunlich! Die Bogumilin spricht mit vernünft’ger Zunge!

    Einen deiner Punkte will ich aufgreifen: die Erwartungshaltung der Spieler! Ich habe das Gefühl, dass Blizzard-Fans in der Tat ein weiteres Blizzard-Spiel erwarten, ein Spiel, das die wesentlichen Trademarks der firma trägt. Liege ich da richtig?

    Liege ich ferner mit meinem Gefühl richtig, dass viele Blizzard-Fans definitiv nicht von ihrer Lieblingsfirma überrascht werden wollen, sondern – ganz im Gegenteil – eher skeptisch sind und befürchten, dass Experimente ihren Spielekonzepten schaden könnten.

    Diese Einstellung beobachte ich immer wieder und finde sie sehr interessant, weil sie stets auf den Filterdreck bestimmter Medien beschränkt ist: Arnies Fans wollten in den 80ern keinen introspektiven Arnie, Robert Jordan-Leser wollen keinen acte gratuit-Freiheitsdiskurs, Superman-Fans reaieren oftmals äußerst ärgerlich auf Versuche ihren Lieblingshelden zu psychologisieren.

    Leute, die Cronenbergs Filme gut finden, freuen sich hingegen darüber, wenn er einen neuen Themenzyklus aufnimmt. Hm…

    Was denkt ihr? Habe ich recht? Ob ja oder nein – wie erklärt ihr eure Antwort?

    balkantoni

    Juli 1, 2008 um 8:42

  24. “Liege ich ferner mit meinem Gefühl richtig, dass viele Blizzard-Fans definitiv nicht von ihrer Lieblingsfirma überrascht werden wollen, sondern – ganz im Gegenteil – eher skeptuisch sind und befürchten, dass Experimente ihren Spielekonzepten schaden könnten.”

    Natürlich nicht – never change a running system.

    Aulbath

    Juli 1, 2008 um 8:47

  25. Aber könnten die Spiele denn nicht NOCH besser werden, wenn Blizzard sich gehen ließe? Immerhin arbeiten in dieser Firma Leute, die Mechanismen des Spielens extrem gut durchschauen. Wünscht man sich als Fan da nicht einfach mal überrascht zu werden und etwas neues und großartiges zu spielen ? Vertraut man der Firma dann am Ende doch so wenig?

    balkantoni

    Juli 1, 2008 um 8:57

  26. Also dieses über-einen-Kamm-geschere kann ich irgendwie nicht so gut finden… gibt es einen prototypen Blizzard-Fan? Gibt’s überhaupt Blizzard-Fans und nicht nur eher Diablo/Starcraft/Warcraft-Fans in xbeliebiger Zusammenstellung? Der Vertrautheitsfaktor (Diablo = Klick+slay, Starcraft/wacraft= taktik etc) spielt sicher eine große Rolle, aber mMn gibts einfach “zu wenig” Vergleichstitel, wo man jetzt sagen könnte “Wenn ich Starcraft mochte werde ich auch Warcraft mögen”… das einzige Blizz-Spiel das ich jetzt nicht mögen würde wäre vermutlich Rock’n'Roll Racing oder so *g*

    was ich mich allerdings frage ist, was ich mit den Bogomilen am Hut haben soll… sind doch auch christenableger….

    lexxtheduckzone

    Juli 1, 2008 um 9:02

  27. Ich bin Atheist. Für mich seid ihr alle gleich.

    balkantoni

    Juli 1, 2008 um 9:14

  28. cooler griff ^^ erst blizzardfans über einen kamm scheren und dann alle Nichtatheisten

    kk wayne juckts, is eh zeit fürn abwasch.

    lexxtheduckzone

    Juli 1, 2008 um 9:21

  29. Was sollte an Diablo/Starcraft/Warcraft noch verbessert werden? Das was sie machen sollen, machen sie (trau ich mich es zu sagen?) nahezu perfekt! (immer im Angesicht der technischen Möglichkeiten ALLER betrachtet, und nicht der Jungs die ihre Seele für eine Höllenmaschine von PC verkauft haben)

    Diese Titel sind einfach Marken an die eine sehr bestimmte und durch die Jahre gewachsene, sehr beschränkte Erwartungshaltung besteht (die ich teile). Von einem Mercedes erwartest du doch auch eher eine Limousine als einen Viehtransporter oder ein Flugzeug.

    Wenn die Eiswinde sich ausleben wollen, sollen Sie einen neuen Franchise machen, aber von Ihren großen 3 reichen einfach grafische Updates mit einigen neuen Features und flüssigerer Steuerung.

    Zudem sind alle 3 Marken vorallem “Schwanzvergleich”-Titel was den Multiplayer-Part anbelangt, und da gelten einfach ganz andere Gesetze als im Singleplayer, und die muß Blizzard immer im Auge behalten. Denn ich möchte mal behaupten das Blizzard auch nur den Multiplayer-Part veröffentlichen könnte, und das Ding würde sich wie Brot verkaufen (siehe WoW).
    Da zählt dann eigentlich nur noch das Kerngameplay / Balancing, und all die Grafik, Sound, Story usw. werden auf Angriffsbewegungen, Statlines und Effektiv gegen / Uneffektiv gegen sowie Tier-Baupläne / Waffensets reduziert/abstrahiert – wie es eigentlich bei jedem Spiel ist was Leute exzessiv spielen/beherschen (Score-Shooter und Prügler sind da auch ganz heiße Kandidaten mit den Hitboxen und BulletHell).

    Die Frage, ob Blizz die Gratwanderung zwischen Coregameplay/Balancing und Ausleben hinbekommt und ob es dann im Endeffekt wirklich besser ist – nee, kann ich mir nicht vorstellen. Dafür sind die Bilder von Metzen und Samwise einfach zu sehr Silikontitteneskapistisch – das klappt nicht.

    Aulbath

    Juli 1, 2008 um 9:37

  30. Verstehe ich im Grunde, es führt mich dennoch zurück zu meinem anfäglichen Staunen: Darüber, dass Leute kleingeistig genug sind, sich über das Gleiche mit etwas verbesserter Grafik und Steuerung wie bescheuert zu freuen und das in der Bleimine hart erarbeitete Geld dafür auszugeben. Wenn ohnehin das Kerngemeplay zählt, dann BRAUCHT keiner diese Updates – auch nicht die Koreaner. Man hat doch schon die nahezu perfekten Spiele. (Your words, not mine)

    Blizzard-Fans, ihr würdet euch in eure Freundinnen neu verlieben, wenn sie mit Silikonmöpsen nach Hause kämen, nicht wahr?

    (Keine Sorge, Mädchen! Ich arbeite auch an einer Analogie für euch.)

    balkantoni

    Juli 2, 2008 um 6:09

  31. Na, ja… die verbesserte Grafik bringt ja auch einige neue Elemente ins Gameplay, bzw. updated das alte Spiel eben auf den Stand von 2008 und nicht 200X.

    Da D2, WC3 und SC immernoch viel und gern bis zum Limit gespielt werden, wird sich auch mit Nachfolgern nicht ändern… siehe Counter Strike oder Ultima Online.

    Im Endeffekt werden Balancing / neue Einheiten / neue Taktiken / Spielfluß entscheiden ob man SC2 (Höhenunterschiede klingen aber schon mal ganz interessant) oder D3 (zerstörbares Gelände, interessante Kombomöglichkeiten) braucht. Ich kann schon ganz klar sagen das der D3-Gameplay-Trailer nach meiner Sorte Spaß aussieht. Die einzige spielerische Steigerung dazu wäre eine zünftige Hack’n'Slay Dungeons & Dragons Pen & Paper-Runde.

    Ich denke, du gehst wirklich zu kopflastig an diese Spiele – du willst soviel mehr, was aber weder im Sinne des Blizzard-Kunden noch des Entwicklers ist.

    Ich würde mich in meine Freundin neu verlieben wenn sie im Kettenbikini antanzen würde (alternativ Slave Leia-Outfit oder Mathilda the Hun-Get Up ;P) – die Brustgröße spielt dabei eigentlich eine untergeordnete Rolle… Nerdscheiss, ya’ know.

    Aulbath

    Juli 2, 2008 um 7:54

  32. Jetzt geh doch mal weg mit deinem “Nerdscheiss”, Mann

    Bla

    Juli 2, 2008 um 9:01

  33. Laß ma’ stecken, Dicker :)

    Aulbath

    Juli 2, 2008 um 10:38

  34. Als Silikontitteneskapist darf man das…

    Aulbath

    Juli 2, 2008 um 10:49

  35. Ja, ja, ja, ist gut. Jetzt kusch!

    Und zwar beide.

    balkantoni

    Juli 2, 2008 um 11:00

  36. aber was ist so schlimm daran wenn man sich über so’ne Kleinigkeit wie bessere Grafik für ein altes Spielprinzip freuen kann?
    Ich hab mich letztens tierisch über nen Hirschkäfer gefreut der auf der Straße saß, is doch nix bei ;) man muss ja nicht immer das innovativste und blinkendste Supergadget neu erfinden.

    lexxtheduckzone

    Juli 2, 2008 um 8:47

  37. Zum Thema “Blizzard und Innovation” fällt mir gerade noch was ein:

    Schon beim Erscheinen der ersten Screenshots hob in gewissen Kreisen des Internet ein Heulen und Zähneklappern an, es wurde geflamed, geflennt, sogar eine Petition wurde angeleiert, inzwischen ist man bei 23475 Unterschriften.

    Der Grund ? Die, nach Meinung Vieler unangemessen helle und farbenfrohe “Comic-Grafik” – die meisten dieser Leute werden in ihrem Leben wohl kaum etwas anderes gesehen haben als die peinlichen “Liebe ist…”-Machwerke in der Zeitung mit den informativen Schlagzeilen, trotzdem fühlen sie sich natürlich befugt, sowas zu definieren.
    Jeder weiss ja: “Comick” ist bunt, schrill und kindisch – keinesfalls hat ein “erwachsenes”, “reifes”, “ernsthaftes” Spiel wie DIII so eine “Disney”-Grafik verdient …

    So viel zur Akzeptanz von Veränderungen – hoffen wir, dass Blizzard nicht einbricht und das Grafikteam seine brilliante Arbeit fortsetzen kann.

    An der Stelle sei übrigens auf einen älteren Eintrag von Toni höchstselbst verwiesen: http://shodannews.wordpress.com/category/crysis/

    Schön, dass Blizzard sich von solchem Blödsinn bisher nicht beeinflussen ließ – alleine der Gedanke daran, wie ein WoW aussähe wenn es nach den Flachpfeifen aus o.s. Abschnitt ginge … schauderhaft.

    dr.denton

    Juli 3, 2008 um 2:45

  38. Ah ja, wenn Geekster zu Ästhetizisten werden. Peinlich.

    (Damit meine ich übrigens die Diablo-Fans, nicht mich! Hehehe…)

    Telepathische Transkripiton aus dem Kopf eines dieser Typen: “Mensch, wenn Diablo 3 nicht düster aussieht… wo bekomme ich dann meine steht-auf-harten-Stoff-Credibility her? Was halten die Mädchen dann von mir. Oh, richtig. Die sprechen eh’ nicht mit mir.”

    balkantoni

    Juli 3, 2008 um 3:28

  39. Passt ein wenig hierhin:

    Blizzard’s Perfect Storm

    Blizzard Entertainment is, by many measures, the world’s most successful game developer. It’s not only got a string of hits to its name, it has also consistently demonstrated an astonishing ability to deliver longevity. World of Warcraft’s ongoing success is one clear example, but it’s worth noting that Warcraft 3, StarCraft and even the truly venerable Diablo 2 are still widely played and highly rated by fans. (Der Rest…)

    HomiSite

    Juli 7, 2008 um 12:56

  40. An blizzard Spilen gefällt mir der etwas eigene Grafikstil, und das geniale Gameplay.

    Diablo 2 steuert sich schnell und dynamisch. Ich kann mit meiner Zauberin blitzschnell um eine Horde von Monstern teleportieren einige blitze abschiessen und bin genauso schnell wieder raus.

    Sie tanzt wie ein Schmetterling und sticht zu wie eine Biene könnte man beinahe sagen.

    Mir fällt sonst kein Hack ‘n Slay ein das sich so gut Steurn lässt, bzw. so gut uns Steuert. ;)
    Und wenn ich mir den Gameplay Trailer von D3 anschaue wird es anscheinend noch dynamischer.

    Adi

    Juli 9, 2008 um 7:07

  41. Ich glaube Blizzard hatte noch keinen echten “Fehlschlag”. Ihr Image ist so betrachtet Makellos. Vieleicht wird Blizzard zum Teil auch deßwegen so mythisiert?

    Adi

    Juli 9, 2008 um 7:35

  42. Da fällt mir ein möglicherweise passendes Zitat aus Sopranos ein.
    Als Paulie sich mit dem Boss nicht so gut verstanden hat sagte Silvio zu ihm: “Du bist immer nur so gut wie dein letzter Umschlag”.
    (In dem Umschlag ist die wöchentliche Abgabe an den Boss)

    Bei Blizzard konnte man sich immer auf einen prall gefüllten Umschlag verlassen.

    Adi

    Juli 9, 2008 um 8:12

  43. Wenn man nochma kurz zur Anfangsbehauptung aus dem Posting zurückkehrt: “Keiner macht so viele uninspirierte Fortsetzungen wie Blizzard. Keiner traut sich so wenig wie Blizzard. Keiner hat vorhersehbarere Spiele als Blizzard. Keine schlachtet langweilige Konzepte so oft aus wie Blizzard. Keiner wird dafür so gefeiert wie Blizzard.”

    Eigentlich stimmt das doch gar nicht, wenn man mal die Titel, für die Blizzard bekannt ist (wer wüsste ohne Wikipedia, dass Blizzard 1991 Battle Chess II: Chinese Chess rausgebracht hat?), nimmt, und mal von Addons absieht, hat Blizzard nur 3 Fortsetzungen herausgebracht, Warcraft 2+3 sowie Diablo 2. Warcraft 2 war afaik recht utnerschiedlich vom Vorgänger, hat eine verbesserte Steuerung und Grafik (gut, letzteres ist im PC-Bereich natürilch immer so und daher eigentlich nicht nennenswert) gehabt und v.a. die Geschichte wetiererzählt bzw. vertieft, ähnlich wie Warcraft 3, dass vllt. verglichen mti anderen Strategiespielen nicht unbedingt revolutionär war, aber schon eine deutliche Weiterentwicklung von Warcraft 2. Diablo 2, gut, kann man drüber streiten, obs nicht einfach nur Diablo 1 in größer, hübscher und mehr ist.

    Im Endeffekt dürfte der Grund, warum Blizzard so beliebt ist, sein, dass die Spiele gut genug gemacht sind, damit man sie acuh noch Jahre später spielt, dazu etwas Nostalgie, weil man mit den Stories (aufgrund des jahrelangen Spielens der Vorgänger ;) ) vertraut ist und dadurch der Eindruck entsteht, dass Blizzard nie enttäuscht, auch wenn dieser Eindurck nur auf einem recht kleinen Sample von Spielen beruht.

    Blizzard-Spiele-Fans als Beispiel für den Fanboy, der unkritisch und ohne Ansprüche laue Aufgüsse annimmt, zu sehen, finde ich daher etwas übertrieben, falls das allerdings auch gar nich so gemeint ist, hab ich das vielleicht falsch verstanden.

    hape

    Juli 9, 2008 um 12:53

  44. Hape, ich glaube auf einige deiner Behauptungen bereits geantwortet zu haben. Schau mal nach oben!

    balkantoni

    Juli 9, 2008 um 1:24

  45. ja hab ich gelesen, ich hab nur versucht zu erklären, warum ich die Spiele nicht so austauschbar finde ;) , vielleicht ist mir das nich so ganz gelungen. Falls du mit austauschbar austauschbar gegenüber anderen, aktuellen Genrekonkurrenten meinst, das kann ich nicht sonderlich gut beurtielen, da ich sonst v.a. AoE und Age of Mythology kenne, die ich zwar auch besser finde, die aber auch ein ganz anderes Setting (also, wenn man von den Halbgöttern und so in AoM absieht, realistischer, statt Fantasy/Sci-Fi) bedienen. Vielleicht hat die öffentliche Wahrnehmung von Blizzard auch was damit zu tun, dass die Spiele zeitlich relativ weit auseinander liegen (also damit meine ich die jeweilige Fortsetzung), so dass die Erinnerung an die Spiele v.a. von Nostalgie o.ä. geprägt sind und man sie nicht so direkt miteinander vergleicht und sich auch nicht verarscht vor kommt, weil man mal wieder Geld fürs gleiche ausgibt.

    Ich will jetzt auch nciht dich davon überzeugen, die Spiele gut finden zu müssen, da ich selber auch weder WoW noch War/Starcraft-Zocker bin, sondern nur die letzteren beiden mal ein wenig (also SP soweit ich gekommen bin) gepsielt hab.

    Und ich denke, Adi bringt es mit seinen beiden Kommentaren ganz gut auf den Punkt. Die jeweils aktuellen Versionen von Warcraft/Starcraft/Diablo sind einfach gut gemacht (im Sinne von: keine nervöttenden kleinen Fehler, kaum Bugs usw.) und damit auf ne gewisse Weise massenkompatibel, ähnlich wie ein Blockbuster aus Hollywood, der nicht das Genre revolutioniert, aber gut und fehlerlos gemacht ist (was angesichts von spielen wie Gothic 3, das dem Ansehen seiner Entwickler ziemlcih geschadet haben dürfte, nciht selbstverständlich ist).

    hape

    Juli 10, 2008 um 12:43

  46. Du vergisst dabei aber … keiner hat so erfolgreiche Spiele wie Blizzard.

    Ob du das Genre nun magst oder nicht … sie beweisen mit jedem Release, dass sie die Geschmäcker der Fans treffen. Spiele wie WoW mag ich persönlich auch nicht, aber das sollte jeder selbst entscheiden.

    Im Gegensatz zu EA bringt Blizzard wenigstens qualitativ hochwertige Games raus, die sich auch noch als Finalversion bezeichnen können.

    Diablo

    Juni 22, 2009 um 5:37

  47. hape, du darfst dir für deine replik ebenfalls ein jahr zeit lassen…

    marc

    Juni 22, 2009 um 11:14

  48. Ich bin ja auch am überlegen…

    balkantoni

    Juni 23, 2009 um 9:46


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